Termine

Termine | 22.04.10 18:00 | Vortragsreihe

1990 als Epochenzäsur

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Das Jahr 1990 ist in der öffentlichen Wahrnehmung mit einer historischen Zäsur verbunden. Durch die Demokratiebewegungen in Mittel- und Osteuropa wurde die Teilung Deutschlands und Europas überwunden. Die Nachkriegszeit und der Kalte Krieg mit seinen Phasen von Konfrontation und Entspannung, die das Leben der Menschen rund um den Globus prägten, gingen zu Ende. Es zerfiel zunächst das von der Sowjetunion dominierte Wirtschafts und Militärbündnis, dann die Sowjetunion selbst

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln behandeln die Vorträge und Podiumsdiskussionen Ereignisse und Entwicklungen jener Umbruchzeit in Deutschland und Europa und thematisieren deren Bedeutung für die Gegenwart.

Am 22. April startet die Vortragsreihe mit der Filmvorführung:
"Der ungeteilte Himmel" – Bilder zum Buch

Gespräch und Filmvorführung anlässlich der Foyerausstellung zur gleichnamigen Publikation des Filmmuseums in Anwesenheit von Schauspieler Hermann Beyer und Regisseur Thomas Knauf. Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam

Ort: Filmmuseum Potsdam

Breite Straße 1A/Marstall am Lustgarten
14467 Potsdam
www.zzf-pdm.de

Termine | 22.04.10 18:00 | Vortrag

"Der ungeteilte Himmel" – Bilder zum Buch

Filmmuseum Potsdam

Gespräch und Filmvorführung anlässlich der Foyerausstellung zur gleichnamigen Publikation des Filmmuseums in Anwesenheit von Schauspieler Hermann Beyer und Regisseur Thomas Knauf.

Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1A
14467 Potsdam

Termine | 22.04.10 19:00 | Vortrag

Gas aus dem Osten.Vortrag über sowjetisches Erdgas

DDR Museum Berlin e.V.

Mitten in der politischen Eiszeit des Kalten Krieges bahnte sich Ende der 60er-
Jahre ein Ost-West-Dreiecksgeschäft an. Westeuropa und die DDR sollten mit
Erdgas aus Sibirien versorgt werden. Aus der Bundesrepublik erhielt die Sowjetunion Großrohre und Milliardenkredite, aus der DDR Baubrigaden und Maschinen.

Ort: DDR-Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
post@ddr-museum.de
www.ddr-museum.de

Termine | 22.04.10 19:00 | Vortrag und Diskussion

Geheimdienstliches in Zwickau

BStU Außenstelle Chemnitz

Referenten:

* Dr. Edmund Käbisch, ehemaliger Pfarrer am Zwickauer Dom
* Dr. Martin Böttger, BStU-Außenstelleleiter Chemnitz


In jedem Bezirk der ehemaligen DDR existierte eine Bezirksverwaltung der Staatssicherheit. Dieser Bezirksverwaltung waren die Kreisdienststellen (KD) untergeordnet. Im ehemaligen Bezirkes Karl-Marx-Stadt gab es 22 Kreisdienststellen, eine auch in Zwickau.

1988 waren in der KD Zwickau 53 operativ tätige Mitarbeiter beschäftigt. Diese führten insgesamt 788 inoffizielle Mitarbeiter (IM). Von diesen 788 IM waren 31 informelle Mitarbeiter Beobachtung (IMB). Ein IMB war ein Spitzel "mit Feindberührung", d.h. er wurde in oppositionelle Kreise eingeschleust.

Die „Feinde“ wurden damals in 32 Operativen Vorgängen (OV) und über hundert Operativen Personenkontrollen (OPK) erfasst und bearbeitet. Schwerpunkte hierbei waren die Volksbildung, die Ingenieurhochschule, der VEB Sachsenring mit seinen Zulieferern und nicht zuletzt die evangelische Kirche mit den unter ihrem Dach versammelten Friedens- und Umweltgruppen.

Unter letzteren ragte insbesondere der „Konziliare Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ mit seiner Friedensbibliotek in der Ossietzkystraße hervor. Die dort versammelten Gruppen bildeten wesentliche Kristallisationskerne, die trotz „Zersetzungsmaßnahmen“ der Staatssicherheit die friedliche Revolution in Zwickau vorantrieben.


Eintritt frei

Alter Gasometer Kleine Biergasse 3
08056 Zwickau
astchemnitz@bstu.bund.de
www.bstu.bund.de

Termine | 22.04.10 19:00 | Vortrag & Diskussion

"20 Jahre Verfassungsentwurf für die DDR..."

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Im April 1990 legte die Arbeitsgruppe "Neue Verfassung der DDR des Runden Tisches" ihren Entwurf vor.

Namhafte Persönlichkeiten der Wendezeit aus allen politischen Vereinigungen, die am Runden Tisch vertreten waren, wirkten daran mit. Zum Beispiel die Schriftstellerin Christa Wolf, die die Präambel verfasste und die beiden Gesprächspartnerinnen Rosemarie Will und Tatjana Böhm. Anliegen, Entstehungsprozess und was daraus wurde ist Gegenstand der Diskussion. Volkmar Schöneburg wird sich vor allem damit beschäftigen, welche Bedeutung dieses Dokument für linke Politik heute hat.

Mit Prof. Rosemarie Will, Mitglied der Expertengruppe und der Redaktionskommission für die Ausarbeitung der Verfassung; Tatjana Böhm, damalige Ministerin ohne Geschäftsbereich vom Unabhängigen Frauenverband und Mitglied der Arbeits- und Expertengruppe; Dr. Volkmar Schöneburg, DIE LINKE, Minister der Justiz in Brandenburg; Moderation: Lutz Kirschner, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seminarraum 1, 1. OG
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
wittich@rosalux.de
www.rosalux.de

Termine | 22.04.10 19:30 | Vortrag

Wie arbeitet Deutschland seine Vergangenheit auf?

Gedenkstätte Berliner Mauer

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Hope Harrison

Besucherzentrum, Bernauer Strasse 119
13355 Berlin
Flaemig@berliner-mauer-gedenkstaette.de
www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

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Magazin und Medienmonitor

Thema | 22.04.10 | Redaktion

Ein Reich zerfällt

Die Sowjetunion und die deutsche Einheit

Die deutsche Einheit war das Ergebnis eines langwierigen historischen Prozesses. Sie ist weder allein auf das Wirken Helmut Kohls, noch auf die vielen anderen sogenannten "Architekten der Einheit" zurückzuführen. Weder die Friedliche Revolution auf der Straße, noch die Fluchtbewegung, der Mauerfall oder der Wahlsieg der Allianz für Deutschland können hinreichend erklären, warum 1990 die Wiedervereinigung gelang. Die entscheidende historische Schlüsselfrage bleibt: Warum hat die Sowjetunion das von ihr selbst geschaffene Konstrukt namens DDR ebenso wie die Nachkriegsordnung des Kalten Kriegs aufgegeben?

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