Termine

Termine | 19.08.10 18:00 | Film und Podiumsdiskussion

"Den Feinden die Faust"

BStU

...Die geplanten Isolierungslager des MfS

Referenten: Dr. Stefan Wolle, Historiker und Thomas Auerbach, ehem. BStU

Moderation: Christian Booß, BStU

Mit der Direktive 1/67 wappnete sich der Staatssicherheitsdienst für den "Tag X": Im Fall einer Spannungssituation war geplant, die ganze DDR in "X + 24 Stunden" mit einem Netz von Isolierungslagern zu überziehen. Auf einen Schlag sollten viele tausend "feindlich-negative Personen" ausgeschaltet werden.
Noch im Oktober 1989 befahl die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in Potsdam, die Liste der für die Lager vorgesehenen Personen zu aktualisieren. Die friedliche Revolution beendete dieses Treiben.

Eintritt frei.

Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert“

Lindenstraße 54
14467 Potsdam

Termine | 19.08.10 19:00 | Lesung

"SPURENSUCHE IM MAUERLAND"

Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

"SPURENSUCHE IM MAUERLAND" – Ein Grenzbetrieb am Berliner Flutgraben

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall finden sich in Berlin nur noch wenige Spuren des DDR-Grenzregimes. Das einzige Grenzhaus, das zu DDR-Zeiten den Auf- und Ausbau der militärischen Sperranlagen überdauert hat, befindet sich am Flutgraben – dort, wo die Bezirke Treptow und Kreuzberg aufeinandertreffen. Der Verein Grenzläufte e.V. macht im Rahmen des Projektes "Grenzspuren am Flutgraben" seit September 2009 dieses Zeugnis der jüngeren Geschichte durch eine Themenführung für Besucher zugänglich. "Spurensuche im Mauerland" ist die begleitende Publikation zu diesem Projekt.

An der Mündung zur Spree gelegen, war das neusachliche Fabrikgebäude zu DDR-Zeiten Teil einer Reparaturwerkstatt für Omnibusse und LKWs, die durch den Mauerbau zum Grenzbetrieb wurde. Das Buch erkundet die Geschichte dieses ungewöhnlichen Mauerortes. Es dokumentiert die Spuren, die das militärische Grenzregime im Gebäude hinterlassen hat, und geht ihnen anhand von Archivquellen und Zeitzeugenberichten nach. Die Autorinnen schildern, wie der Betrieb gen Westen abgeschottet und überwacht wurde und dennoch manche Flucht gelang. Auch die Umbrüche, die der friedlichen Revolution 1989 folgten, nehmen die Autorinnen in den Blick.
Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin
info@notaufnahmelager-berlin.de
www.notaufnahmelager-berlin.de

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Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | 19.08.10 | Redaktion

Streit vor der Einheit

Die Regierungskoalition der DDR zerbricht

August 1990. Die Regierung der DDR steht auf wackeligen Füßen. Schon gleich nach der Wahl zur 10. Volkskammer im April, aus der das Wahlbündnis Allianz für Deutschland gemeinsam mit den Liberalen mit der Mehrheit hervorgegangen war, ist es offensichtlich, dass die wichtigen Entscheidungen, die die umfangreichen Umwälzungen der Wiedervereinigung mit sich bringen werden, nicht im Alleingang lösbar sind. Für Verfassungsänderungen wird in der Volkskammer eine Zweidrittelmehrheit benötigt, die nur in einer Großen Koalition mit der SPD zu erreichen ist. Doch die wirtschaftlich niederschmetternde Situation der DDR rüttelt an den Nerven der Abgeordneten und lässt sie auf eine schnelle Wiedervereinigung drängen.

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