Termine

Termine | 19.04.10 10:00 | Fachtagung

50 Jahre Zwangskollektivierung der Landwirtschaft

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Aus Anlass des 50. Jahrestages der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der DDR veranstalten die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie die Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur am 19. April 2010 die gemeinsame Fachtagung „50 Jahre Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in Ostdeutschland. Die Folgen der kommunistischen Agrarpolitik als eine aktuelle Herausforderung“, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Veranstaltungsort ist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin.

Die Tagung geht mit Vorträgen, Zeitzeugengesprächen und einer Podiumsdiskussion der Geschichte der Zwangskollektivierung in der DDR ebenso nach wie ihren wirtschaftlichen, sozialen, landschaftlichen und kulturellen Folgen, die bis in die Gegenwart reichen.

Kronenstraße 5
10117 Berlin
Janssen@abl-ev.de
http://www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 19.04.10 19:00 | Vortrag

Staatssicherheit und Leistungssport in der Region

BStU Außenstelle Magdeburg

Referent: Jörg Stoye, BStU

In der DDR nahmen Fragen des Sports einen hohen Stellenwert ein. Neben Aspekten der Gesundheitsfürsorge und der aktiven Freizeitgestaltung war es den politischen Stellen wichtig, Erfolge des Leistungssports international präsentieren zu können. Vor allem die damit einhergehende internationale Reputation des Landes hatte es den leitenden SED-Sportfunktionären angetan.

Die langjährige Begleitung dieses Prozesses mündete beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in den 70er Jahren in einem ausgefeilten Sicherheitskonzept. Dieses regelte das Mitwirken des MfS bei der Zulassung von Talenten an den Sportschulen, bei der Geheimhaltung von "leistungssteigernden Methoden" oder bei der "vorbeugenden Verhinderung aufsehenerregender Republikfluchten". So trug das MfS einen kaum zu vernachlässigenden Teil zur DDR-Sportpolitik bei.

Anhand von Dokumenten und praktischen Beispielen domonstriert Jörg Stoye Aspekte der MfS-Machenschaften in der Magdeburger Sportlandschaft.

Der Eintritt ist frei.

Leibnitzstraße 23
39104 Magdeburg
astmagdeburg@bstu.bund.de
www.bstu.bund.de

Termine | 19.04.10 19:30 | Projekte alternativer Solidarität 1985 bis 1990

Die Gruppe "Künstler für Andere"

BStU Außenstelle Erfurt

Referent: Reiner Merker (Historiker),Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk"

Im Oktober 1986 wurde in Jena aus einem Freundeskreis heraus die Gruppe "Künstler für Andere" gegründet. Das Anliegen der Gruppe war eine konkrete Solidaritätsarbeit für die Dritte Welt jenseits der staatlich verordneten und nicht nachvollziehbaren Solidaritätskampagnen. Von 1986 bis 1990 wurden Auftritte von Künstlern vor allem im Rahmen der Kirche organisiert, deren Erlöse in zuvor festgelegte Projekte flossen. Bereits diese selbständige Form der Solidarität führte zur Bearbeitung durch das MfS. Trotzdem wurden die Gruppe und ihre Veranstaltungen zu einem Knotenpunkt des DDRweiten oppositionellen Netzwerkes.

1991 gründete die Gruppe "Künstler für Andere" das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk".

Im Zentrum des Vortrages steht die Frage nach den Möglichkeiten öffentlicher Artikulation in der Diktatur am Beispiel unabhängiger Solidaritätsarbeit.


Der Eintritt ist frei.

Kleine Synagoge An der Stadtmünze 5
99084 Erfurt
asterfurt@bstu.bund.de
www.bstu.bund.de

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Magazin und Medienmonitor

Interview | Berlin, 19.04.10 | Redaktion

Anwalt der Einheit

Der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière, im Interview

Am 12. April 1990 wählte die Volkskammer den Rechtsanwalt Lothar de Maizière (CDU) zum Ministerpräsidenten. Knapp 200 Tage lang leitete der Mann, der stets im Schatten Helmut Kohls stand, die letzte DDR-Regierung. In unserem Interview spricht de Maizière über die turbulente Zeit als Ministerpräsident, preußische Sekundärtugenden und seinen Abschied von der Politik.

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Archiv der Auseinandersetzung

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Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte