Termine

Termine | 17.06.10 18:30 | Diskusssion

Wege in die Marktwirtschaft

Stadt Kamenz


Neben sozialen und kulturellen Änderungen waren es gerade die wirtschaftlichen Umgestaltungen, die tiefgehend in das Leben der DDR und dann in das der neuen Bundesländer eingriffen. Im Rahmen der städtischen Veranstaltungsfolge zum 20jährigen Jubiläum soll in einer öffentlichen Gesprächsrunde dem Aspekt des Übergangs von der Planwirtschaft zu einer Wirtschaft, die vorwiegend auf Marktprinzipien beruht, nachgegangen werden.


Rathaus, Ratssaal, Markt 1
01917 Kamenz
binder@lessingmuseum.de
03578/379280

Termine | 17.06.10 19:00 | Lesung und Gespräch mit dem Autor Birger Dölling

Strafvollzug zwischen Wende und Wiedervereinigung

BStU Außenstelle Chemnitz

Kriminalpolitik und Gefangenenprotest im letzten Jahr der DDR

Der Strafvollzug gehörte in der DDR zu den am stärksten reglementierten Bereichen. Kontakte nach draußen waren auf ein Mindestmaß beschränkt, fast jeder Schritt in der Anstalt wurde überwacht. Das Gefängnissystem galt baulich wie inhaltlich als ausgesprochen rückständig.

Im Oktober 1989 geriet dieses System ins Wanken. Häftlinge gründeten Gefangenenräte und erzwangen mit Arbeits- und Hungerstreiks die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Kirchenvertreter und Journalisten erhielten erstmals Zutritt. Am 6. Dezember 1989 gewährte die DDR-Regierung eine großangelegte Amnestie: Zwei Drittel der Gefängnisinsassen kamen in Freiheit. Es begann eine Zeit der grundlegenden Veränderungen.

Zahlreiche Zeitzeugengespräche, Akten aus dem DDR-Innenministerium und damaliger Pressematerialien dienen Birger Dölling als Grundlage. Er berichtet sowohl von den Gefangenen und ihrem Protest als auch von den Bediensteten, die die Welt plötzlich nicht mehr verstanden. Der Strafvollzug erweist sich dabei als Spiegel der Gesellschaft – als besonderer Schauplatz des demokratischen Umbruchs in der DDR.

Birger Dölling
Jahrgang 1976; Studium der Rechtswissenschaften in Berlin mit den Schwerpunkten Kriminologie und Strafvollzug; gegenwärtig Referendar beim Kammergericht in Berlin

Ort:
BStU Außenstelle Chemnitz
Jagdschänkenstraße 52
09117 Chemnitz
astchemnitz@bstu.bund.de
http://www.bstu.bund.de/

Termine | 17.06.10 19:00 | Vortrag

Von der Schwierigkeit, der eigenen Geschichte...

BStU Außenstelle Neubrandenburg

...ins Auge zu sehen
Vortrag mit Christoph Kleemann, ehem. BStU

Aus einer Diktatur kommt man nicht schadlos heraus. Wie aber gehen wir mit unserer gebrochenen Biographie um? Was machen wir mit unseren kleinen Feigheiten, unseren Fehlentscheidungen, unserem Schweigen? Was bleibt uns, wenn wir rückblickend und keinen Anlass sehen, uns als Helden auszugeben? Zwischen Verdrängung in Verbindung mit nostalgischer Verklärung und Selbsteröffnung gibt es alle nur denkbaren Lebensmuster. Was können Stasi-Akten dazu beitragen, sich kritisch mit sich selber auseinanderzusetzen und dennoch mit Selbstachtung zu leben?

Eintritt frei.

Ort:
BStU, Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
astneubrandenburg@bstu.bund.de
http://www.bstu.bund.de/

Termine | 17.06.10 19:30 | Lesung

Prof. Karl Schlögel: "Terror und Traum"

Gedenkstätte Berliner Mauer, Zeitschrift Osteuropa

Lesung als Teil der Veranstaltungsreihe Osteuropa

Besucherzentrum, Bernauer Strasse 119
13355 Berlin
Flaemig@berliner-mauer-gedenkstaette.de
www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

Termine | 17.06.10 19:30 | Autorenlesung

Black Box DDR

BStU Außenstelle Rostock
...Unerzählte Leben unterm SED-Regime
Autorenlesung mit Dr. Andreas Petersen und Klaus Ketzler
Moderation: Dr. Volker Höffer (Leiter der Außenstelle Rostock)

Was war sie denn nun, die untergegangene DDR? Ein Unrechtsstaat, eine kommode Diktatur, ein nettes Versorgungsheim für 17 Millionen Menschen? Wie kann man das historische Vakuum fassen?
Das Buch "Black Box DDR" will konkretes Leben erzählen, mit seinen Hoffnungen, Aufbrüchen, Zufällen, Lieben und Krisen, mit kleinem Glück und brutalem Scheitern. Ein Erfahrungs-Container, durch vier Jahrzehnte, quer durch das "Kollektiv Ost", durch alle Schichten, Berufe, Gruppierungen. Wie lebte man in der DDR? Was war möglich? Wo hörte der vermeintliche Spielraum auf? Was erzählt der Arbeiter Klaus Ketzler aus dem Rostocker Dieselmotorenwerk, was ein Zeuge Jehovas, was eine Schülerin, die mit 15 Jahren von der Stasi zwangsverpflichtet wurde?

Eintritt frei.

Ort:
Volkshochschule Rostock
Alter Markt 19
18055 Rostock
astrostock@bstu.bund.de
http://www.bstu.bund.de

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Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Berlin, 17.06.10 | Redaktion

"Das volkseigene Vermögen ist zu privatisieren."

Am 17. Juni 1990 beschließt die Volkskammer das Treuhandgesetz

Die Zeit drängt, daher müssen die Parlamentarier sehr kurzfristig entscheiden. Die Lage der gesamten Volkswirtschaft und vor allem ihrer großen Betriebe ist über die Maßen unsicher, auch die mittelfristigen Konsequenzen des von der Koalition eingebrachten Treuhandgesetzes liegen im Dunkeln. Auf allen Beteiligten lastet das ungute Gefühl, dass das hastig zur Abstimmung gestellte Paket gravierende ökonomische Folgen haben wird – für den überschuldeten Staat, für seine Unternehmen, aber auch für Millionen Beschäftigte. Am Ende beschließt die Volksvertretung das Gesetz mit der Mehrheit der Koalition. Genau vor 20 Jahren.

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