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Termine | 12.04.10 18:00 | Vortrag/Predigt

Freiheit im Dialog

Kulturbeauftragte des Rates der EKD

Dialogpredigten zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution

„Can´t beat the feeling!” – Ein unschlagbares Gefühl! So schallte im April 1990 erstmals die Fernsehreklame einer großen amerikanischen Getränkemarke aus ostdeutschen Fernsehgeräten. Der grenzenlose Jubel und die politische Wirklichkeit der Wendezeit lagen nur wenige Monate auseinander. Doch der Wettbewerb um das Verständnis der neu gewonnenen Freiheit hatte bereits begonnen: Ein unschlagbares Gefühl von Freiheit, ja. Aber welche Freiheit?

20 Jahre danach stellt sich die Frage noch immer und im Lichte biblischer Freiheitserfahrungen je noch einmal anders. Antworten sucht die Predigtreihe „Freiheit im Dialog“ in der Berliner St. Matthäus-Kirche. Im Experiment des Predigtdialogs bringt sie all jene in ein öffentliches Gespräch, die gestern und heute am Einswerden unseres Landes mitgewirkt haben.

Die Predigten finden im Rahmen der hORA-Gottesdienste in der St. Matthäus-Kirche im Berliner Kulturforum statt. In Rede und Gegenrede teilen sich über 17 Sonntage hinweg immer zwei Personen die Kanzel der St. Matthäus-Kirche im Herzen Berlins. Die Dialogpartner kommen jeweils aus dem Osten und aus dem Westen Deutschlands. Sie haben unterschiedliche Berufe und nehmen verschiedene Blickwinkel im öffentlichen Leben ein.

Prediger sind im Frühjahr Wolfgang Huber und Lothar de Maizière, Petra Bahr und Joachim Gauck, Christhard-Georg Neubert und Markus Meckel, Bernhard Felmberg und Friedrich Schorlemmer u. a.

St. Matthäus Kirche Matthäikirchplatz (Kulturforum
19785 Berlin
www.stiftung-stmatthaeus.de

Termine | 12.04.10 19:30 | Vortrag & Diskussion

Winter im Sommer - Frühling im Herbst

Trägerverein Altes Rathaus Dorsten

Es war Sommer und er war zehn Jahre alt, als sie einen Vater abholten und nach Sibirien deportierten. Er war knapp 50, Vater und Großvater, als er mit der Friedlichen Revolution einen "Frühling im Herbst" erlebte.
Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck, Symbolfigur im Umbruch von 1989 und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Erinnerungen, Erlebnisse, Geschichten aufgeschrieben und zeichnet dabei ein sehr persönliches, aber auch deutlich politisches Bild von dem Leben in einer Diktatur. Ein faszinierendes Buch über Glück und Traurigkeit und über den Übergang von jahrzehntelanger Ohnmacht zu einem selbst bestimmten Leben.

Referent: Dr. Joachim Gauck

Joachim Gauck, geb. 1940, war von 1990 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehem. DDR. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen - für Demokratie".

Eintritt: Euro 8,-

Veranstaltungsort: BZ Maria Lindenhof
Im Werth 6
46282 Dorsten
www.altes-rathaus-dorsten.de

Termine | 12.04.10 19:30 | Lesung und Gespräch

Unsere Revolution. Geschichte der Jahre 1989/90


Die friedliche Revolution vor 20 Jahren war Ausdruck des Freiheitswillens und Mutes der Bürger der DDR. In vielen dramatischen Ereignissen und historischen Episoden wurde ein überkommenes Regime und Unrechtsstaat trotz vielfältiger Repressionen von unten, den einfachen Bürgern, gestürzt. Am Ende dieses historischen Prozesses stand die Einheit Deutschlands und das Ende des Kalten Krieges. Dr. Ehrhart Neubert war einer der Hauptakteure dieser bewegenden Zeit. In seinem aktuellen Buch stellt er den Verlauf der friedlichen Revolution 89/90 historisch strukturiert und erklärend dar, wodurch die Einzigartigkeit dieses politischen Umbruchs verdeutlicht wird.

Dr. Ehrhart Neubert, geboren 1940 in Herrschdorf/Thüringen, gehörte zu den herausragenden Bürgerrechtlern in der DDR. Er studierte Theologie, wurde dann Pfarrer. 1989 war er Mitglied des Initiativkreises zur Gründung des Demokratischen Aufbruchs. Von 1997 bis 2005 arbeitete er als Fachbereichsleiter der Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen der ehemaligen DDR.

EINTRITT FREI! Um Anmeldung per E-Mail, Fax oder Telefon wird gebeten.

Schmalkalden, Aula der Fachhochschule
Daniel.Braun@kas.de
www.kas.de

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Magazin und Medienmonitor

Thema | 12.04.10 | Redaktion

Doppelleben

"Ibrahim" Böhme und die Gespenster der Staatssicherheit

Die erste, am 18. März 1990 frei gewählte Volkskammer der DDR hatte einen klaren Auftrag: sich selbst und die DDR abzuschaffen. Sie war der demokratisch legitimierte Totengräber eines Staates, der moralisch und wirtschaftlich ruiniert war. Mit dem Ende der DDR begann jedoch auch das Unheimliche dieses Staates an die Oberfläche zu treten. Das Gespenst der inoffiziellen Stasimitarbeit ging in den Reihen der jungen, demokratischen Parteien um.

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