Termine

Termine | 10.06.10 16:00 | Werkstattgespräch / Workshop

Vermittlung von DDR-Geschichte in Brandenburg

Zeitpfeil e.V.

Probleme und Potenziale der Arbeit mit Zeitzeugen

Zeitzeugen spielen eine immer stärkere Rolle in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur, ein Trend der sich bereits in den letzten Jahren und vor dem 20. Jahrestag der friedlichen Revolution 1989 abzeichnete. Zeitzeugen kommen sowohl in Präsenzveranstaltungen als auch in medialisierter Form bei der Vermittlung von DDR-Geschichte in den Medien, der Schule, in Gedenkstätten, der politischen Bildung verstärkt zum Einsatz. Wegen des noch geringen historischen Abstands gibt es zahlreiche Zeitzeugen zu fast allen Phasen und Aspekten der DDR-Geschichte. Die Arbeit mit Zeitzeugen enthält großes Potenzial: Sie bieten einen persönlichen und vermeintlich authentischen Zugriff auf Geschichte und kommen bei vielen Teilnehmenden sehr gut an. Doch in welchem Verhältnis stehen Authentizität und Autorität? Wer ist überhaupt Zeitzeuge und wer nicht? Wie kann man mit widersprüchlichen Perspektiven umgehen? Gibt es Kriterien für den Einsatz von Zeitzeugen?
Im Werkstattgespräch sollen eine Bestandsaufnahme bestehender Vermittlungsansätze zur Arbeit mit Zeitzeugen geleistet und Perspektiven entwickelt werden.

Ort: Haus der Natur
Lindenstr. 34
14467 Potsdam
buero@zeitpfeil.org
http://www.zeitpfeil.org/

Termine | 10.06.10 19:00 | Lesung und Gespräch

Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR

BStU Außenstelle Halle (Saale)

Referent und Autor: Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, wissenschaftlicher Mitarbeiter der BStU

Nur wenige welthistorische Ereignisse geschahen so unerwartet wie der Mauerfall vor 20 Jahren. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk schildert in seinem Buch, warum und wie es 1989 zur Revolution in der DDR kam und welche Entwicklungen die Zeit zwischen dem Sommer 1989 und den freien Wahlen vom 18. März 1990 prägten.
Lebendig und anschaulich zeigt der Autor, wie 1989 eine revolutionäre Situation heranreifte, die gleichermaßen von Zusammenbruch, Massenflucht, neuen Bürgerbewegungen und Massendemonstrationen gekennzeichnet war - ein beeindruckendes Panorama der untergehenden DDR und eine packende Geschichte der Revolution.
Mitveranstalter: Stadthaus Halle, Universitäts- und Landesbibliothek Halle

Eintritt frei

Ort: Stadthaus Halle
Marktplatz
06108 Halle
asthalle@bstu.bund.de
http://www.bstu.bund.de

Termine | 10.06.10 19:00 | Podiumsgespräch

AUS AKTUELLEM ANLASS: Von Zwängen und Spielräumen

Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.
Es diskutieren:
Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Berlin
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, künftiger Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Werner Röcke, Konzilsvorsitzender der Humboldt-Universität zu Berlin
Prof. Richard Schröder, bis 2009 Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Dr. Jens Hüttmann, Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Auf der Internetseite der Robert-Havemann-Gesellschaft (www.havemann-gesellschaft.de) findet sich eine Dokumentation der bisherigen Diskussion.


Kronenstr.5
10117 Berlin

Termine | 10.06.10 19:30 | Vortrag

Die heile Welt der Diktatur

Friedrich-Ebert-Stiftung

Alltag und Herrschaft in der DDR 1971 - 1989

Dr. Stefan Wolle, Jahrgang 1950, seit 2005 wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin, erzählt die Geschichte der DDR als die kollektive Biographie ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei ist es ihm gelungen, den Gegensatz von Herrschaftsgeschichte und Alltagshistorie zu überwinden.
Er erzählt von der alltäglichen Diktatur und vom diktatorischen Alltag und verdeutlicht dabei den Zusammenhang zwischen Geborgenheit und Unfreiheit.
Das tut er mit Witz, Ironie, Polemik, viel Spaß am Erzählen und radikaler Subjektivität.


Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
wilma.glende.fes.de
http://www.fes.de/sets/s_ver.htm

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Magazin und Medienmonitor

Besprechung | 10.06.10 | Redaktion

Anschreiben gegen "Dolchstöße"

Der Ex-Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Karl-Heinz Paqué, zieht Bilanz

Bilanzen zur Wiedervereinigung erfreuen sich einer ungebremsten Konjunktur – Weltwirtschaftskrise hin oder her. Genre und Autorenkreis sind mittlerweile kaum noch überschaubar. Helmut Schmidt, Wolfgang Herles, Uwe Müller oder Jens Bisky schlagen so ihre Bögen über politische, gesellschaftliche, kulturelle hin zu ökonomischen Nabelschauen der Wiedervereinigung, die zumeist zwischen persönlichem Erinnern, abstrakter Wissenschaftlichkeit oder unverhohlenem Populismus changieren.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 1/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 2/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 3/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 4/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Dikatur (Audio 5/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

Diskussion | Berlin, 10.06.10 |

Zwänge und Spielräume der SED-Diktatur (Audio 6/6)

Podiumsdiskussion

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland.

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Weitere Kooperationen:
 

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