Termine

Termine | 06.11.09 07:00 | Ausstellung | Exkursion nach Berlin

Kunst und Kalter Krieg

Volkshochschule in Kooperation mit der Neuen Sächsischen Galerie

Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945-1989
Busexkursion nach Berlin

"Art of Two Germanys" wie die Ausstellung in Los Angeles betitelt wird, kommt als "Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945 – 1989" ab dem 3. Oktober ins Deutsche Historische Museum nach Berlin. Mit 300 Gemälden, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen von 120 Künstlern lässt die Ausstellung Ost und West zusammenprallen.
Baumeister und Altenbourg, Schumacher und Stelzmann, Carlfriedrich Claus und Beuys werden sich gegenüberstehen. Eine Menge ostdeutscher Kunst wird zu sehen sein, die dem Klischee von der angepassten Staatskunst völlig widerspricht. Das kalifornische Publikum staunte.

Begleitet wird die Exkursion durch Frau Dr. Ulrike Uhlig von der Volkshochschule.
Die Schriftliche Anmeldung an der Volkshochschule ist erforderlich.

Kosten: 41,60 € Kursgebühr inkl. Führungsgebühren und Eintrittsgelder
09111 Chemnitz | Berlin
0371 4884322
http://www.chemnitz.de/

Termine | 06.11.09 10:00 | Ausstellung

FALLMAUERFALL | 61 - 89 - 09

EPHRAIM-PALAIS | Stadtmuseum Berlin

Grenzüberschreitungen und Grenzerfahrungen im Spiegel der Kunst

06. November 2009 bis 07. Februar 2010

Malerei, Skulptur, Grafik, Performance, Fotografie, Film- und Videokunst von drei Künstlergenerationen aus zwei konträren politischen Systemen. Durch die Blicke von West und von Ost entsteht ein Kaleidoskop unterschiedlicher Wahrnehmungen und Interpretationen vom Bau der Mauer am 13. August 1961 bis zu ihrem Fall am 9. November 1989.

Gezeigt werden ca. 300 Werke von 75 Künstlerinnen und Künstlern. Neben Arbeiten so namhafter Künstler wie Rainer Fetting, Bernhard Heisig oder Wolf Vostell werden auch zahlreiche Neuentdeckungen präsentiert.

Die Ausstellung begleitet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.

Ort: Stiftung Stadtmuseum Berlin, EPHRAIM-PALAIS
Veranstalter: EPHRAIM-PALAIS | Stadtmuseum Berlin
Poststr. 16
10178 Berlin
info@stadtmuseum.de
www.stadtmuseum.de

Termine | 06.11.09 14:00 | Fuehrung

Grenzspuren am Flutgraben-die Mauer neu entdecken

Grenzläufte eV
Am Flutgraben in Berlin-Treptow steht das einzige Grenzhaus, das den Auf- und Ausbau der Berliner Mauer überdauert hat. Heute Atelierhaus für bildende Künstler, gehörte es zu DDR-Zeiten zu einem volkseigenen Betrieb. Die Führung erkundet diesen ungewöhnlichen Mauerort. Der moderierte Rundgang führt an versperrten Fenstern, Grenzer-Inschriften und Resten von Signalanlagen entlang bis auf das 20 Meter hohe Dach mit Blick über Spree und Osthafen, das den DDR-Grenztruppen als Postenpunkt diente. Fotos, Dokumente und Zeitzeugen-interviews geben über die Abschottung des Gebäudes, die Überwachung der Betriebsangehörigen und das Fluchtgeschehen am Flutgraben Aufschluss.

Max. 15 Teilnehmer
Kontakt: Elke Kimmel
Am Flutgraben 3
12435 Berlin
info@grenzlaeufte.de
www.grenzlaeufte.de

Termine | 06.11.09 18:00 | Vortrag

Ökum. Dankgottesdienst für 20 Jahre Demokratie

Evangelische und katholische Kirchgemeinde
Wir feiern einen ökumenischen Dankgottesdienst im gemeinsamen Dom St. Petri und blicken zurück auf den Herbst 1989.
Am 6. November füllten sich die Straßen in Bautzen und es formierte sich eine erste Montags-Demo. Der Anstoß für einen Umsturz, dem wir 20 Jahre gewonnene Freiheit und Demokratie verdanken.
Unser Leben hat sich seitdem entscheidend verändert. Dabei ist die friedliche Revolution vor 20 Jahren nicht nur dem Mut und der Tatkraft Vieler zu verdanken. Dieser Herbst damals war ein Wunder. Ein Kerzenwunder. 20 Jahre später sind wir immer noch und immer wieder dafür dankbar. Und voller Hoffnung.
St. Petri Dom zu Bautzen, Fleischmarkt
02625 Bautzen
03591 369710
www.st-petri-bautzen.de

Termine | 06.11.09 18:00 | Ausstellungseröffnung, Vortrag, Filmvorführung

Stasi Ohn(e)Macht - 1989 - Aufbruch in d. Freiheit

Zur Eröffnung der Ausstellung "Stasi Ohn(e) Macht" in Cottbus spricht um 18.00 Uhr die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler. Nach ihrem Vortrag diskutiert Marianne Birthler mit Günter Nooke, dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Dr. Ulrich von Grünhagen, Arzt, und Sigrun von Hasseln, Richterin am Landgericht Cottbus. Um 21.30 Uhr beginnt der Film "Wie Erich seine Arbeit verlor – Momentaufnahmen aus der DDR 1989". Anschließend: Gespräch mit dem Filmemacher Kai von Westerman.

Ort: Oberkirche St. Nikolai, Oberkirchplatz, 03046 Cottbus
Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Behörde, (BStU), Außenstelle Frankfurt (Oder), Tel. 0335 6068-0


Termine | 06.11.09 19:00 | Podiumsdiskussion

Öffnung der Stasi-Akten - Fluch oder Segen?

Podiumsgespräch über den Wert einer (un)heimlichen Hinterlassenschaft: Es diskutieren Wolfgang Böhmer, der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Wissenschaftler der Stasi-Unterlagen-Behörde, Heidi Bohley vom Verein Zeit-Geschichte(n) und der Bundestagsabgeordnete Stephan Hilsberg.

Ort: Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, Schlossplatz 1 D, 06886 Lutherstadt Wittenberg
Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU), Außenstelle Halle (Saale), Tel. 0345 6141-0
Mitveranstalter: Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt, BStU-Außenstelle Magdeburg, der Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen des Landes Sachsen-Anhalt

Termine | 06.11.09 19:30 | Film

Człowiek z żelaza / Der Mann aus Eisen

Polnisches Institut Berlin
Der Radioredakteur Winkel erhält von oberster Stelle den Auftrag nach Danzig zu reisen, um Material gegen das Solidarnosc-Mitglied Maciej Tomczyk zu sammeln. Winkels Ziel ist es in die streikende Lenin-Werft zu gelangen. Während der Recherche lernt Winkel Tomczyks Frau (Krystyna Janda), seine Mutter und einen alten Studienkollegen von Maciej kennen. Dabei erfährt er die Gründe für den Protest der Werftarbeiter. Fünf Jahre nach seinem "Mann aus Marmor" setzte Regisseur Andrzej Wajda mit diesem Film seine Kritik an den politischen Verhältnissen in Polen fort.

Andrzej Wajda (geb. 1926 in Suwalki) Film- und Theaterregisseur, Drehbuchautor, Bühnenbildner. Einer der bedeutendsten Künstler der Filmgeschichte. Oscar-Preisträger für das künstlerische Gesamtwerk

Ort: Freunde der Deutschen Kinemathek e. V., Kino ARSENAL
Potsdamer Str. 2
10785 Berlin
http://berlin.polnischekultur.de

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Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Berlin, 06.11.09 | Redaktion

Der Druck auf die Mauer wächst

Nach einer neuen Fluchtwelle scheitert die DDR-Regierung am 6. November mit einem Reisegesetz

Der Fall der Mauer und der Untergang des SED-Regimes ist nicht allein den Massenkundgebungen in der DDR und der Forderung nach Reisefreiheit anzurechnen. Ungarn und die CSSR haben im Reform- und Revoltenjahr 1989 einen wesentlichen Anteil an der sich zuspitzenden Situation in der DDR. Über diese beiden Länder reisen bis zum Fall der Mauer in der DDR mehr als 200.000 Menschen in die Bundesrepublik aus. Tief im kommunistischen Herrschaftsgebiet zeigen sich somit bereits vor dem Fall der Mauer erste Risse im Eisernen Vorhang. Die DDR-Regierung reagiert auf die Fluchtbewegung am 6. November mit einem neuen Reisegesetz. Es stößt auf Ablehnung.

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Archiv der Auseinandersetzung


Diskussion | München, 06.11.09 |

Sportsfreund Lötzsch

Dokumentarfilm, Deutschland 2008

Sandra Prechtel und Sascha Hilpert, die Gewinner des Doku-Wettbewerbs 2005, haben sich der Lebensgeschichte und persönlichen Dramas des DDR-Radsportlers Wolfgang Lötzsch angenommen und sie zu einem packenden Dokumentarfilm verdichtet.


Konferenz | Neudietendorf bei Erfurt, 06.11.09 |

Kerzen - Kirche - Kontroversen

Die Rolle der evangelischen Kirche 1989/90 in der Zeitgeschichtsschreibung

Noch eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an die friedliche Revolution 1989? Ist nicht schon alles gesagt, ausgefeiert und erforscht? Welche Veranstaltung – so ließe sich weiter fragen – kann denn ihren Anspruch halten, neue Einsichten hervorbringen? Das zweitägige Symposium, das in Zusammenarbeit von Katharina Kunter (Universität Karlsruhe), Klaus Fitschen (Universität Leipzig) und Michael Haspel (Evangelische Akademie Thüringen) durchgeführt wurde, unterschied sich von vielen Gedenkveranstaltungen zum „Geburtstag des Mauerfalls“: Anliegen war es, die Geschichtsschreibung zum Thema Kirche in der DDR und ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. Wo steht die Zeitgeschichtsforschung 20 Jahre danach? Was wurde erreicht und wo sind Forschungsdefizite auszumachen? Wie auf den meisten Veranstaltungen zum Thema 1989, setzte sich auch diese Tagung aus Historikerinnen und Historikern und Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zusammen. Die Besonderheit bestand jedoch darin, dass sie die Spannung nicht nur duldete, sondern eingehend thematisierte.


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