Termine

Termine | 02.12.09 15:00 | Archivführung in Chemnitz 15 und 17 Uhr

Die Hinterlassenschaften der Staatssicherheit

Rund 8.000 laufende Meter Unterlagen, etwa 2,3 Millionen Karteikarten, mehr als 25.000 Fotos und verschiedene Tondokumente: Auf der Archivführung können sich Interessierte über die Hinterlassenschaft der Staatssicherheit im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt informieren. Beginn: 15 und 17 Uhr.

Weitere Infos: www.bstu.de.

Ort: Stasi-Unterlagen-Behörde, Außenstelle Chemnitz, Jagdschänkenstraße 52

Veranstalter: Außenstelle Chemnitz, Tel. 0371 8082-0

Termine | 02.12.09 15:00 | Archivführung in Görslow (bei Schwerin)

Einblick in Stasi-Akten

Rund 2.470 laufende Meter Unterlagen der Staatssicherheit verwahrt die Schweriner Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde mit Sitz in Görslow. Bei der Archivführung um 15 Uhr können Sie sich über den Bestand und dessen Aufarbeitung informieren. Außerdem: Beratung zur persönlichen Akteneinsicht und Antragstellung.

Ort: Stasi-Unterlagen-Behörde, Außenstelle Schwerin, Görslow
Veranstalter: Außenstelle Schwerin, Tel. 03860 503-0

Termine | 02.12.09 16:00 | Archivführung in Neubrandenburg

Archivführung der Stasi-Unterlagen-Behörde

Die Neubrandenburger Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde präsentiert auf der Archivführung die Bestände der früheren Bezirksverwaltung der Staatssicherheit. Bei Vorlage des Personalausweises können Interessierte einen Antrag auf persönliche Einsicht in ihre Stasi-Unterlagen stellen.

Weitere Infos: www.bstu.de.

Ort: Stasi-Unterlagen-Behörde, Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, Neubrandenburg, Tel. 0395 7774-0

Veranstalter: Außenstelle Neubrandenburg

Termine | 02.12.09 18:00 | Vortrag

Seelenlandschaften und Stadtlandschaften

Stadtmuseum Berlin
Dr. Anke Kuhrmann von der Universität Cottbus beleuchtet, wie sich oppositionelle Künstler der DDR, Künstler aus West-Berlin und Auftragskünstler des DDR-Regimes mit der Mauer auseinandersetzten.
Ticket 3,00 / erm. 2,00 Euro

Ephraim-Palais: Poststr. 16
10178 Berlin
doering@stadtmuseum.de

Termine | 02.12.09 19:00 | Lesung

Weggesperrt.

DDR Museum
Lesung und Gespräch mit Grit Poppe und Vorbildern des Romans

DDR 1988. Die 14-jährige Anja lebt ein relativ sorgenfreies Leben. Als ihre
Mutter einen Ausreiseantrag aus der DDR stellt, ändert sich alles. Mitten in
der Nacht wird sie abgeholt und in ein Heim gebracht. Als sie eines Tages ausrastet, bringt man sie nach Torgau, der sogenannten »Endstation«.

Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
030/ 847 123 730
www.ddr-museum.de

Termine | 02.12.09 19:00 | Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch in Berlin

Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Die geheimen Berichte der „Zentralen Auswertungs- und Informationsgruppe“ (ZAIG) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sind eine zeitgeschichtliche Quelle von hohem Wert. Sie wurden von 1953 bis 1989 angefertigt und offenbaren den spezifischen Blick des MfS auf die DDR. Die Berichte aus dem Jahr 1976 liegen nun erstmals in einer Quellenedition vor.
Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, stellt die Edition in einem Vortrag vor. Anschließend erinnern sich Wolf Biermann und Andreas Öhler an das ereignisreiche Jahr 1976.

Ort: Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund, Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin

Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Behörde, Tel: 030 2324-8831

Termine | 02.12.09 19:00 | Podiumsdiskussion

Spontane Inszenierung

Spontane Inszenierung?
Die "Besetzungen" der Staatssicherheit im Licht neuer Erkenntnisse

Die DDR Anfang Dezember 1989: Während der Friedlichen Revolution erodieren mehr und mehr die Machtstrukturen des SED-Staates. Medien berichten über Aktenvernichtungen in den Dienststellen des Ministeriums für Staatssicherheit. Dann beginnen nahezu zeitgleich "Besetzungen" der militärisch gesicherten Stasi-Zentralen durch Bürgergruppen und Demonstranten. Überall hilft die Staatsanwaltschaft den Besetzern - auch, wenn sie gar nicht gerufen wurde. In "Sicherheitspartnerschaften" mit den Bürgern bewachen systemnahe Volkspolizisten die Gebäude des Geheimdienstes.
Sind die nahezu identischen Prozesse der "Stasi-Besetzungen" in den verschiedenen Bezirks- und Kreisstädten purer Zufall oder das Ergebnis strategischer Überlegungen? Sollte mit der Lenkung der Bürgerproteste auf die Staatssicherheit vom eigentlichen Träger der Diktatur, der SED, abgelenkt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren unmittelbar Beteiligte und Historiker.

Einführung: Dr. Jens Schöne (LStU Berlin)

Podium:
Dr. Frank Eigenfeld (Halle)
Martin Gutzeit (Berlin)
Tobias Hollitzer (Leipzig)
Wolfgang Loukidis (Schwerin)

Moderation: Sven Felix Kellerhoff (DIE WELT / Berliner Morgenpost)

In Kooperation mit dem Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Zentral- Und Landesbibliothek Berlin.

Ort: Zentral- und Landesbibliothek, Berlin-Saal
Breite Straße 36
Berlin-Mitte
www.berlin.de/lstu/veranstaltungen/index.html

Termine | 02.12.09 20:00 | Film

D'un mur l'autre: De Berlin à Ceuta

VOM FALL DES EISERNEN VORHANGS
D'un mur l'autre: De Berlin à Ceuta
B 2008, R: Patric Jean, 90’ OmU, Beta SP

Beginnend an der ehemaligen Berliner Mauer führt uns das dokumentarische Road-Movie D’un mur l’autre quer durch Belgien, Frankreich und Spanien bis nach Ceuta auf afrikanischer Erde. Vier Grenzen mindestens, aber nur eine einzige Achse, von einer ehemaligen Mauer zu einer neuen Mauer entlang der Festung Europa. In Nord und Süd sucht Patric Jean mit Humor und Zärtlichkeit die Begegnung mit Frauen und Männern, die aus der ganzen Welt zugewandert sind, um diese neue Gesellschaft zu bilden und sie mit Großzügigkeit und Energie mitzugestalten. Entgegen allen Klischees betrachtet der Regisseur die Dinge mit Optimismus, manchmal aber auch mit einem Zähneknirschen über Europa und seine Einwanderungspolitik. D’un mur l’autre wurde ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Jury beim Internationalen Mediterranen Dokumentar- und Reportagenfilmfest 2008 und dem Prix du Jeune Public beim Internationalen Dokumentarfilmfest Visions du Réel in Nyon (Schweiz).

D’un mur l’autre wird von der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region präsentiert.

Grußwort: Gaspar Cano Peral (Sprecher des Vorstands von EUNIC Berlin)

Veranstalter: Zeughauskino in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin, EUNIC Berlin

Eine Filmreihe anlässlich des Jubiläums "20 Jahre Mauerfall"

Als vom 9. auf den 10.11.1989 mit einem Mal innerdeutsche Grenzübergänge geöffnet wurden und die Mauer "fiel", löste dieses Ereignis einen gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbruch aus. Die erste Grenzöffnung zwischen einem marktwirtschaftlich orientierten Staat des Westens und einem planwirtschaftlich gelenkten Staat des Ostens fand jedoch während des sog. Paneuropäischen Picknicks am 19.8.1989 an einem Grenztor zwischen Österreich und Ungarn statt. Das Jubiläum "20 Jahre Mauerfall" nehmen die European Union National Institutes for Culture (EUNIC Berlin) und das Zeughauskino zum Anlass, dieser europäischen Perspektive des Umbruchs zu folgen und Filme zu präsentieren, die vom Fall des Eisernen Vorhangs, seinen Ursachen, Verlaufsformen und Auswirkungen erzählen

Ort: Zeughauskino | Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin
http://www.dhm.de

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Magazin und Medienmonitor

Besprechung | 02.12.09 | Redaktion

Vorwärts und nichts vergessen

Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig erinnert sich

In seiner Biografie "Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die aus der Kirche kam" erzählt Christian Führer über sein Leben, das von seiner Arbeit als Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche wesentlich bestimmt wurde. Die weitestgehend bekannten Stationen des oppositionellen Handelns bis zu den Ereignissen im Herbst 1989, die zum Mauerfall und zur deutschen Einheit führten, schildert er dabei nicht nur als Erfolgsgeschichte, sondern vor allem als Glaubensgeschichte, deren Auswirkungen noch heute zu spüren sind.

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Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte