Termine

Termine | 15.04.09 09:00 | Urteilsverkündung

Urteilsverkündung zur Klage eines Stasi-IM

Herr Herbert Gräser alias Leo und mit Stasi-Decknamen IM "Schubert" (Reg.-Nr. IX 122/81) klagt vor Gericht gegen Dr. Joachim Heinrich als Betreiber der Website www.stasi-in-erfurt.de. Herr Gräser sieht sich durch die Nennung seines Namens und des Stasi-Decknamens sowie eines Fotos, das ihn bei der Besetzung der Erfurter Stasizentrale am 4.12.1989 als vermeintlichen Bürgerrechtler zeigt, in seinen Persönlichkeitsrechten beeinträchtigt.

Veranstalter: Dr. Joachim Heinrich

Ort: Landgericht München I, Sitzungssaal 501 Justizgebäude am Lenbachplatz 7,
80333 München

Kontakt: info@stasi-in-erfurt.de

Mehr unter: http://www.stasi-in-erfurt.de/

Termine | 29.10.09 19:00 | Vortrag

"1989" und die Rolle der Gewalt

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF
Wie friedlich war die "friedliche Revolution", und welche Rolle spielte Gewalt beim Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Ostmittel- bzw. Südosteuropa? Wie lässt sich das "Wunder" erklären, dass eine der tiefgreifendsten Veränderungen der jüngsten Geschichte weitgehend unblutig verlief?

Die Universität Potsdam und das Zentrum für Zeithistorische Forschung veranstalten in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern von Oktober bis Dezember 2009 zu diesen Fragen eine Ringvorlesung von Potsdamer und auswärtigen Fachhistorikern, zu der wir Sie sehr herzlich einladen möchten

Den Auftakt der Reihe bildet ein Vortrag von

Prof. Dr. Martin Sabrow
"1989" und die Rolle der Gewalt

Prof. Dr. Martin Sabrow, geb. 1954, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Autor zahlreicher Publikationen. Zuletzt erschienen: Erinnerungsorte der DDR (Herausgeber), Ch. Beck: München 2009.

Weitere Vorträge der Veranstaltungsreihe, jeweils donnerstags 19.00 - 21.00 Uhr:

5. November 2009
Die Politik Bonns zwischen Krisenmanagement und Risikoabschätzung
Prof. Dr. Manfred Görtemaker
Universität Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

12. November 2009
1989 - gewaltfrei? Handlungsoptionen und Handlungslogiken der Wendedynamik in Ostmittel- und Südeuropa
Prof. Dr. Peter Haslinger
Herder-Institut Marburg
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

19. November 2009
Das MfS und die Gewaltfrage
Dr. Jens Gieseke
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

26. November 2009
"Wenn die Weltgeschichte um die Ecke biegt..."
Michail Gorbatschow und der Untergang des sowjetischen Imperiums
Privatdozent Dr. Stefan Creuzberger
Universität Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

3. Dezember 2009
Die NVA und die Gewaltfrage im Herbst 1989
Major Heiner Bröckermann M.A.
Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

10. Dezember 2009
Putsch oder Revolution? Der Sturz der kommunistischen Diktatur in Rumänien
Dr. Peter Ulrich Weiß
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsda

Am Neuen Markt 9
14467 Haus der der Brandenburgisch-Preußischen Geschicht
zuendorf@zzf-pdm.de
http://www.zzf-pdm.de/site/317/default.aspx

Termine | 16.02.10 18:00 | Buchvorstellung

Die SED. Geschichte einer deutschen Partei

Rosa-Luxemburg-Stiftung

"Die SED. Geschichte einer deutschen Partei"
Verlag C.H.Beck, München 2009. Reihe "Potsdamer Buchpremiere"

Mit:
- Dr. Andreas Malycha und
- Dr. Peter Jochen Winters, Autoren, Berlin; Moderation: Dr. Detlef Nakath, RLS Brandenburg, Potsdam

Ort: Buchhandlung Literaturladen Wist
Dortustr. 17
14467 Potsdam
Tel:0331 8170432
www.rosalux.de

Termine | 13.04.10 19:00 | Buchpräsentation

"Erinnerungsorte der DDR"

ZZF-Potsdam, Verlag C.H. Beck

Die DDR gibt es nicht mehr: Im Gedächtnis der Ostdeutschen wie der Westdeutschen lebt sie aber weiter, als totaler Unrechtsstaat ebenso wie in ostalgischer Verklärung und vor allem aber in Erinnerung an die Mühen eines aufrechten Lebens in gedrückten Verhältnissen. Fünfzig Publizisten und Zeithistoriker aus Ost und West analysieren in dem von Martin Sabrow herausgegebenen Buch die wichtigsten Bezugspunkte der Erinnerung an ein untergegangenes Land: Vom Trabi bis zur Transitautobahn, von der Stasi bis zum Sandmännchen, vom Intershop bis zur Bückware, von der Jugendweihe bis zu den Montagsdemonstrationen.

Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Martin Sabrow diskutiert mit Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.

Moderation: Prof. Dr. Paul Nolte, Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin
Begrüßung: Dr. Ulrich Nolte, Verlag C.H. Beck, München


Geschwister-Scholl-Straße 1/3
10099 Berlin
www.zzf-pdm.de

Termine | 11.05.10 20:00 | Ausstellungseröffnung

"Wir gegen uns - Sport im geteilten Deutschland"

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik

Das legendäre Tor von Jürgen Sparwasser bei der Fußballweltmeisterschaft 1974, der Zieleinlauf von Heide Rosendahl und Renate Stecher bei den Olympischen Spielen 1972 in München – Ereignisse, die sinnbildlich für deutsch-deutsche Sportgeschichte stehen. Die neue Ausstellung „Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland“ beschreibt die unterschiedliche Entwicklung des Sports in der Bundesrepublik und der DDR und fragt nach dessen Bedeutung im deutsch-deutschen Wettstreit der Systeme. Gleichzeitig veranschaulicht „Wir gegen uns“ die Faszination des Sports, seine Strahlkraft auf den Einzelnen und die Gesellschaft, indem sie an fest im kollektiven Gedächtnis der Deutschen verankerte glanzvolle Höhepunkte, an Wettkämpfe, Siege und Rekorde erinnert.

12. Mai – 10. Oktober 2010
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 9–19 Uhr, Eintritt frei

Ort: Haus der Geschichte in Bonn
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
hoffmann@hdg.de
www.hdg.de

Termine | 20.10.10 18:00 | Vortrag

»Die SED in der staatssozialistischen Gesellschaft

Bundesstiftung Aufarbeitung

Vortrag gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Die Geschichte der DDR ist immer wieder als Geschichte der SED-Diktatur geschrieben worden. Durchaus zu Recht, denn die Entwicklung der ostdeutschen Gesellschaft zwischen 1949 und 1989 folgte in fast jeder Hinsicht dem Diktat der »führenden Partei«. Die Allgegenwart »der Partei« hat manche Beobachter dazu gebracht, von der DDR als einer »Partokratie « zu sprechen. Je erfolgreicher sich die SED allerdings in der ostdeutschen Gesellschaft ausbreitete, je mehr Menschen ihr angehörten, je selbstverständlicher ihr Einfluss auf Berufskarrieren, Betriebe und alle möglichen Organisationen war, desto mehr wurde sie aber selbst Teil der Gesellschaft, was nicht ohne Folgen für die Partei und die diktatorische Herrschaft »als soziale Praxis« blieb. Der Vortrag von Professor Dr. Ralph Jessen, Universität Köln, wird beide Aspekte dieser besonderen Stellung der SED in der DDR skizzieren und diskutieren, welche Fragen sich hieraus für eine Sozial- und Herrschaftsgeschichte der SED und der DDR ergeben.

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin
http://www.stiftung-aufarbeitung.de/

Termine | 03.11.10 18:00 | Vortrag

»Die SED als Instrument der Diktaturdurchsetzung«

Bundesstiftung Aufarbeitung

Vortrag gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

In der Forschung wie in der Öffentlichkeit besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass das Ergebnis der Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) als eine diktatorische Herrschaft anzusehen ist. Diese war – das lehrt auch Österreich – kein »Selbstläufer «, sondern eine Diktaturdurchsetzung, die auf intentionalem Handeln gründete und einer Zielvorstellung bedurfte (»Diktatur des Proletariats«), die faktisch auf die Diktatur einer Partei hinauslief. Die KPD / SED wollte von Anfang an – und anders als vor 1933 – nicht Oppositions-, sondern Staatspartei sein und die Gesellschaft nach den Vorstellungen Marx’, Lenin und Stalin formen. Der Vortrag von Dr. Mike Schmeitzner, Hannah- Arendt Institut Dresden, wird zeigen, wie und unter welchen besatzungspolitischen Vorzeichen ihr das gelang und welche Veränderungen in der Herrschaftspraxis zu konstatieren waren.

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin
www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 11.11.10 18:00 | Vortrag

Gesichtslose 'Apparatschiks'?

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Die SED und ihre Funktionäre

Gehorsame Diener ihrer Partei: grau, bar jeden Charismas. Auf diese Klischees werden die Funktionäre der SED in der öffentlichen Wahrnehmung reduziert – sofern an sie überhaupt noch erinnert wird. Denn auf den ersten Blick regen die etwa 44.000 hauptamtlichen Mitarbeiter, die in den "Apparaten" der Partei Dienst taten, nicht dazu an, sich näher mit ihnen zu beschäftigen: Einerseits scheinen sie jenen konservativen Realsozialismus zu verkörpern, der die DDR-Bürger zunehmend abstieß und für das Scheitern der sozialistischen Utopie stand. Andererseits standen sie im Schatten von Politbüro und ZK-Sekretariat, auf deren Angehörige sich die Aufmerksamkeit vor wie nach 1989 konzentrierte.

Es lohnt jedoch ein zweiter Blick auf diese "grauen" Funktionäre. Tatsächlich verfügten sie über weitgehende Steuerungsbefugnisse, ohne jedoch Staat und Gesellschaft völlig zu dominieren. Sie bildeten eine weitaus heterogenere Gruppe, als es das Klischee der gesichtslosen "Apparatschiks" suggeriert, und schließlich stellten sie an der Basis und in lokalen Kontex-ten das durchaus nicht nur unpopuläre "Gesicht" der Staatspartei dar. Der Vortrag nimmt die Funktionäre der SED nicht als Rädchen in einem Machtapparat, sondern als eigenständig handelnde Subjekte mit eigenen Erfahrungen und Erwartungen in den Blick und fragt nach den Konsequenzen dieser Perspektive für das Geschichtsbild von der SED.

Der Vortrag ist Teil der Reihe "Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall", die vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet wird.

Ort:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
D-10117 Berlin
hertle@zzf-pdm.de
www.zzf-pdm.de

Termine | 17.11.10 18:00 | Vortrag

»Gesichtslose "Apparatschiks"?...

Bundesstiftung Aufarbeitung
...Die SED und ihre Funktionäre«

Vortrag gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Grau, bar jeden Charismas, gehorsame Diener ihrer Partei: auf diese Klischees werden die Funktionäre der SED in der öffentlichen Wahrnehmung reduziert. Auf den ersten Blick regen die etwa 44.000 hauptamtlichen Mitarbeiter, die in den »Apparaten« der Partei Dienst taten, nicht dazu an, sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Tatsächlich verfügten die »unscheinbaren« Funktionäre jedoch über sehr weitgehende Machtbefugnisse, bildeten eine weitaus heterogenere Gruppe, als es das Klischee der gesichtslosen »Apparatschiks« suggeriert. Der Vortrag von Dr. Rüdiger Bergien, Zentrum für Zeithistorische Forschung, nimmt die Funktionäre der SED nicht als Rädchen in einem Machtapparat, sondern als eigenständig handelnde Subjekte in den Blick und fragt nach den Konsequenzen dieser Perspektive für die Geschichte der SED.

Bundesstiftung Aufarbeitung
Kronenstraße 5
10117 Berlin
www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 01.12.10 18:00 | Vortrag

"Die SED und Moskau"

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Nur eine Kraft in der DDR war mächtiger als die SED – die Sowjetunion und ihre kommunistische Partei. Die sowjetischen "Freunde" hatten alle maßgeblichen Strukturen des ostdeutschen Staates geprägt, und sie behielten sich bis zuletzt die Entscheidung über sein Schicksal vor.

Noch heute ranken sich Legenden und Gerüchte um die geheimen Verbindungen von SED-Funktionären in die Machtzentralen des Sowjetstaates. Und immer wieder richtet sich bei der Analyse von Krisen und Wendepunkten der DDR-Geschichte der Blick auf Moskau. Der Vortrag fragt nach den politischen Entscheidungsmechanismen, nach der Machthierarchie im Herrschaftsalltag und nach den unterschwelligen kulturellen Differenzen zwischen dem "teutonischen" und dem "slawischen" Kommunismus – vom "besten Freund des deutschen Volkes" Stalin bis zum "Verräter" Gorbatschow.

Der Vortrag von Dr. Jens Gieseke (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) ist Teil der Reihe "Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall". Sie wird vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet.

Veranstaltungsort:
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstr. 5
10117 Berlin
hertle@zzf-pdm.de
www.zzf.de

Treffer 1 - 10 von 10

Magazin und Medienmonitor

Im Magazin wurden leider keine Treffer gefunden.

Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | München , 04.11.09 |

"20 Jahre nach dem Mauerfall"

Diskussionsreihe in der Pasinger Fabrik München über D(DR) als Heimat

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Festivals „Im Zeichen der Freiheit – 20 Jahre Friedliche Revolution in Deutschland und Europa“ der Pasinger Fabrik und der Volkshochschule München Podiumsdiskusion: "20 Jahre nach dem Mauerfall – D(DR) als Heimat“. Ein Gespräch über persönliche Identität und den Einfluss der Wende auf das Selbst- und Zugehörigkeitsgefühl der Deutschen.

Treffer 1 - 1 von 1

erweiterte Suche

Titel/ Beschreibung
Inhalt
Datum von
im Format dd.mm.yyyy
Datum bis
im Format dd.mm.yyyy
Postleitzahl
Ort
Autor
Veranstalter
Kategorie
Schlagwort
 

Highlights

Titelbild
Titelbild
Titelbild
left
1
right
"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

Dossier

Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
Im Archiv der Auseinandersetzung finden Sie… mehr mehr

Partner:
 

Bundesstiftung AufarbeitungDie Bundesbeauftragte für die Unterlagen deStaatssicherheitsdienstes der ehemaligen DeutschenDemokratischen RepublikFreistaat Sachsen

 

Weitere Kooperationen:
 

Zentrum für zeithistorische Forschung PotsdamHumanities, Sozial- und Kulturgeschichte