Termine

Termine | 03.09.09 19:30 | Vortrag & Diskussion

Honeckers Erben

Vortrag & Diskussion mit Dr. Hubertus Knabe

Veranstalter: Buchhandlung Neumeyer

Ort: Buchhandlung Neumeyer, Bohlweg 26,
38100 Braunschweig

Termine | 24.09.09 18:00 | Ausstellung und Lesung

Heinrich Job: GEGANGEN-VERBUNDEN-GEBLIEBEN

Stadt Kamenz
In dieser Veranstalung berichtet ein ehemaliger Kamenzer über Teile seiner Lebensgeschichte. 1945 kam er mit seiner Familie auf der Flucht nach Kamenz, woher seine Mutter stammte. In Kamenz verbrachte er Kindheit und Jugend, bevor er aufgrund seiner künstelrischen Vorlieben an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar sein Studium aufnahm. Im März 1958 wurde er von dort verwiesen, so dass er im Mai 1958 nach Westberlin flüchtete, wo er sein Studium weiterführte, so dass er heute als Architekt arbeiten kann. Neben der Ausstellung von Handzeichnungen aus den Jahren 1957/58 wird Heinrich Job zudem aus seiner Erzählung "Eignungsprüfung" lesen, die seine Bewerbung um einen Studienplatz schildert. Außerdem ist ein anschließender Gedankenaustausch geplant.
Teilnehmer: Heinrich Job, Architekt (Braunschweig)
Rathaus Kamenz
01917 Kamenz
binder@lessingmuseum.de
www.kamenz.de

Termine | 08.11.09 11:15 | Film und Diskussion

"Die Flucht"

DEFA-Spielfilm, DDR 1977, mit Einführung und anschließender Diskussion

Referent: Eyke Isensee (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig)

Der unter der Regie von Roland Gräf mit Armin Mueller-Stahl in der Hauptrolle gedrehte Film thematisiert die "Republikflucht". Der seinerzeit in der DDR mehrfach preisgekrönte Film zeigt die Verhältnisse im Lande durchaus nicht unkritisch und wurde auch in der Westpresse positiv registriert. Der Hauptdarsteller Armin Mueller-Stahl reiste 1980 in die Bundesrepublik aus.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe "20 Jahre Mauerfall"

Die Veranstaltungsreihe, die an dieses wohl glücklichste Ereignis der jüngeren und jüngsten deutschen Geschichte erinnert, wird in Zusammenarbeit der nachfolgend genannten Institutionen durchgeführt: Bürgermeisterreferat, Kulturamt, Stadtarchiv, Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing sowie Volkshochschule der Stadt Paderborn, Historisches Museum im Marstall, Museum für Stadtgeschichte, Linnemann – Mehr als Bücher, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e.V.

Das ausführliche Programm finden Sie unter:
http://www.paderborn.de/microsite/museum_im_marstall/ausstellungen/Unueberwindbar.php

Ort: Vortragssaal der Museen im Marstall,
Schloß Neuhaus
Paderborn

Termine | 23.11.09 19:00 | Cottbus: Film, Vortrag und Gespräch

Der Tod des Fußballers Lutz Eigendorf

Mord oder Unfall?

Im März 1983 kommt der Abwehrspieler Lutz Eigendorf von Eintracht Braunschweig, 1979 aus der DDR geflohen, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Wie sich nach 1990 zeigt, hatte die DDR-Staatssicherheit um den ehemaligen Spieler des BFC Dynamo ein enges Überwachungs¬netz gesponnen. Der Film „Tod dem Verräter“ zeigt die Einflussnahme der Staatssicherheit. Anschließend berichtet Dr. Hans-Jürgen Grasemann, damals zuständiger Staatsanwalt in Braunschweig, über die Todesumstände und die Erkenntnisse aus den Stasi-Akten.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Amtsgericht Cottbus, Gerichtsplatz 2, 03046 Cottbus

Veranstalter: Stasi-Unterlagen-Behörde, Außenstelle Frankfurt (Oder), Tel: 0335 6068-0

Termine | 23.11.09 19:00 | Vortrag und Filmvorführung

Tödliches System - die Pläne der Staatssicherheit

Am 5. März 1983 verunglückte der ehemalige Nationalspieler der DDR Lutz Eigendorf bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße in der Nähe Braunschweigs. Zwei Tage später verstarb er an den Folgen.

Eigendorf setzte sich im März 1979 nach einem Freundschaftsspiel seines BFC Dynamo beim 1. FC Kaiserslautern in den Westen ab. Nach einjähriger Spielsperre wird Eigendorf 1980 Profi in Kaiserslautern, später bei Eintracht Braunschweig.

Kurz nach seinem Tod behauptete der Spielerberater Holger Klemme, auf Eigendorfs Wagen sei geschossen worden. Später ging bei Eintracht Braunschweig ein anonymes Schreiben ein: "Ist Ihnen bekannt, dass die Gestapo der DDR, der Stasi, überall seine Finger im Spiel hat?“ Der damals zuständige Staatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann sagt: "Es war für uns ein normaler Verkehrsunfall."

Doch 1990 kommt aus BND-Kreisen die Theorie auf, ein Kontaktgift sei auf die Türklinke von Eigendorfs Auto geschmiert worden, das habe ihn betäubt. Von 1994 stammt eine Information der Stasi-Unterlagen-Behörde, nach der in einem Vorgang namens "Sportverräter" 63 Personen von der Stasi "bearbeitet" worden seien, darunter Eigendorf.

Im Jahr 2000 stellt der WDR-Journalist Heribert Schwan den Film und das Buch "Tod dem Verräter" vor. Er beschreibt erstmals detailliert das Überwachungsnetz, das die Stasi um Eigendorf gesponnen hatte.

In dieser Veranstaltung werden wir den Film vorstellen und im Anschluss mit dem damaligen Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Dr. Hans-Jürgen Grasemann, zur Thematik ins Gespräch kommen.

Ort: Amtsgericht Cottbus
Gerichtsplatz 2
03046 Cottbus
www.bstu.bund.de

Termine | 02.07.10 17:30 | Seminar

Die innerdeutsche Grenze 1945/49 - 1990

Geschichte des Grenzregimes der DDR, Gespräch mit Zeitzeugen,Exkursion zur Gedenkstätte Marienborn und zum Denkmal Hötensleben Juristische Aufarbeitung: Prozesse gegen Grenzschützen
am

Mi 11. - Fr 13. Aug. 2010
Ort

Schloss Wendgräben

Mittwoch, 11. August 2010
bis 17.15 Uhr
Anreise/ Zimmerbelegung

17.30 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Thematik
Dr. Andreas Schulze
(Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.)

18.30 Uhr
Abendessen

19.30 – 21.00 Uhr
Die Grenze durch Deutschland - Geschichte und Denkmalpflege
Ref.: Andreas Erhard
(Schweinfurt; Deutsches Kuratorium zur Förderung von
Wissenschaft, Bildung und Kultur e.V.)

Donnerstag, 12. August 2010
8.00 Uhr
Frühstück

9.00 – 10.30 Uhr
Die Überwindung der Mauer
Teil 1, Flucht- und Ausreisebewegung
Ref.: Dr. Wolfgang Mayer (Erfurt)

10.30 Uhr
Kaffeepause

10.45 – 12.15 Uhr
Die Überwindung der Mauer
Teil 2, Erinnerung einer Zeitzeugin
Ref.: Ute Jahn (Arnstadt)

12.15 Uhr
Mittagessen

ab 13.00 Uhr
EXKURSION

15.00 Uhr
Führung in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

17.00 Uhr
Führung und Gespräch am Grenzdenkmal Hötensleben
Ref.: Achim Walther
(Grenzdenkmalverein Hötensleben)

19.00 Uhr
Abendessen (in Schöningen)
danach Rückfahrt nach Wendgräben

Freitag, 13. August 2010
8.00 Uhr
Frühstück

9.00 – 10.30 Uhr
Die juristische Aufarbeitung des Grenzregimes
Ref.: Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann
(Braunschweig) 10.30 Uhr
Kaffeepause

10.45 – 12.15 Uhr
Die juristische Aufarbeitung des Grenzregimes
(Fortsetzung)
Ref.: Oberstaatsanwalt Dr. Hans-Jürgen Grasemann

12.15 Uhr
Abschlussgespräch und Seminarkritik

12.30 Uhr
Mittagessen, anschließend Abreise

Tagungsbüro:Brigitte Mansfeld
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Bildungszentrum Schloss Wendgräben
Wendgräbener Chaussee 1,39279 Wendgräben
39279 Wendgräben / Tel.: (039245)952-360 & Fax: -366


Teilnahmebedingungen und Organisatorisches:
Bitte melden Sie sich schriftlich (per Post, Fax, E-Mail) unter Angabe Ihrer Anschrift, Tel.-Nr. und (wenn vorhanden) E-Mail-Adresse sowie (wenn Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilen) Ihrer Kontoverbindung an. Es wird ein Tagungsbeitrag von 120,00 Euro erhoben. Er beinhaltet die Teilnahme an der Tagung sowie Unterkunft im Einzelzimmer und Verpflegung. Bei Übernachtung im Doppelzimmer gewähren wir einen Nachlass von 20,00 Euro. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine schriftliche Anmeldebestätigung. Sofern Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilt haben, buchen wir den Tagungsbeitrag von ihrem Konto ab. Ansonsten erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung eine Rechnung, die vor Veranstaltungsbeginn per Überweisung zu bezahlen ist. Anmeldungen werden von uns in der Reihenfolge des Eingangs bestätigt. Ihre Anmeldung sollte spätestens 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn bei uns vorliegen. Anmeldungen sind nur mit Entrichtung des Tagungsbeitrages verbindlich. Sollte Ihnen die Teilnahme trotz einer verbindlichen Anmeldung nicht möglich sein, benachrichtigen Sie uns bitte umgebend, damit andere Interessenten berücksichtigt werden können. Absagen sind schriftlich vorzunehmen und erfolgen bis zu 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei. Danach ist eine Ausfallgebühr in Höhe von 50 Prozent des Tagungsbeitrages zu entrichten. Bereits durch Lastschrift eingezogene Tagungsbeiträge werden Ihnen umgehend erstattet. Unsere Veranstaltungen sind förderungswürdig im Sinne des § 7 Satz 1 Nr. 3 der Verordnung über Sonderurlaub für Bundesbeamte und Richter im Bundesdienst und im Sinne des Soldatengesetzes (Bescheinigung bitte bei Bedarf mit der Anmeldung anfordern). Sollte es vorkommen, dass wir die Veranstaltung räumlich und/oder zeitlich verlegen oder absagen müssen, benachrichtigen wir Sie umgehend. Wenn wir eine Veranstaltung absagen, erhalten Sie bereits bezahlte Gebühren umgehend zurück. Weitere Ansprüche aufgrund einer Veranstaltungsabsage bestehen ausdrücklich nicht.

Weitere Infos zur Veranstaltung und das Anmeldeformular finden Sie auf www.kas.de.

Termine | 13.08.10 00:00 | Konzert

Klassik Open Air

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn
Anlässlich des 49. Jahrestages des Mauerbaus die Oper "Nabucco" in Zusammenarbeit mit Paulis Konzert Agentur Braunschweig
Info-Marienborn@stgs.sachsen-anhalt.de

Termine | 20.08.10 19:00 | Film, Diskussion

Gesicht zur Wand

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

In dem Dokumentarfilm Gesicht zur Wand des Regisseurs Stefan Weinert berichten fünf Menschen über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Staatssicherheit der DDR. Sie alle unternahmen einen Fluchtversuch, der scheiterte. Ihre Erzählungen stehen für die Erfahrungen von insgesamt 72.000 inhaftierten "Republikflüchtlingen" und enthüllen die unmenschlichen Methoden der DDR-Staatssicherheit.

Ein denkwürdig filmischer Beitrag, der nicht richten, provozieren oder aufklären will, sondern im besten Sinne ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte dokumentiert und näher bringt! (Dokumentarfilm des Monats & Prädikat besonders wertvoll)

Mit: Stefan Weinert (Regisseur/Autor) Dr. Hans-Jürgen Grasemann (Oberstaatsanwalt Braunschweig)

Kommunales Kino im „mon ami“
Goetheplatz 11
99423 Weimar
heike.heil@freiheit.org
http://freiheit.org/Veranstaltungen/28c7/index.htm

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Archiv der Auseinandersetzung

Lesung | Braunschweig, 29.04.10 |

"Freiheit ist das wichtigste,was es im Leben gibt"

Joachim Gauck las aus „Winter im Sommer – Frühling im Herbst"

Zu Beginn der Lesung berichtete Joachim Gauck, der von seiner Co-Autorin Helga Hirsch begleitet wurde: „Ohne Helga Hirsch wäre das Buch nicht fertig geworden“. „Ich wollte nicht auf emotionale Begegnungen aus der Vergangenheit treffen“, erklärte er. Das geschah dann, als er schrieb, wie seine eigenen Kinder nach und nach die DDR verließen. „Plötzlich waren Tränen auf dem Stück Papier vor mir.“

Diskussion | Braunschweig, 01.09.08 |

Erinnerungskultur

Eine Veranstaltungsreihe der VHS-Braunschweig

Im Herbst 2008 startete die Volkshochschule Braunschweig GmbH in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Braunschweiger Zeitung und der Stadt Braunschweig eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Erinnerungskultur – Vertiefung des Schülerwissens über die junge deutsche Geschichte“ – mit großer Resonanz!

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