Termine

Termine | 16.10.09 13:00 | Symposium

20 Jahre Friedliche Revolution im Herbst 89

Thema: Jena, "Hauptstadt der Opposition" in der DDR?

13.00 Uhr
Begrüßung (Grußwort des OB Jena), Vorstellung des Programms und der Gäste

13.15 - 14.00 Uhr
Einführungsvortrag: Oppositionsgeschichte der DDR und Bedeutung der Jenaer Opposition für die DDR, Prof. Dr. Manfred Wilke (Berlin)

14.30 - 15.30 Uhr
1. Podium: Opposition in Jena – die Ära Ulbricht
Prof. Dr. Wilke (Berlin), Thomas Ammer (Berlin), Patrik von zur Mühlen (Bonn), Peter Herrmann (Eisenberg)
Heinz Mestrup (Friedrich-Schiller-Universität Jena) zur Lage an der Jenaer Universität

16.00 - 17.00 Uhr
2. Podium: Opposition in Jena – die Ära Honecker
Udo Scheer (Hermsdorf), Peter Rösch (Berlin), Oliver Jahn (Jena), Katharina Lenski (Thüringer Archiv für Zeitgeschichte Jena)

18.30 - 19.15 Uhr
Dokumentarfilm von Tom Franke und Andreas K. Richter (Berlin): „Tod im Stasiknast. Warum starb Matthias Domaschk?"

19.15 - 19.45 Uhr
3. Podium: Der Fall Domaschk – Hintergründe und Folgen?
Diskussion mit dem Regisseur des Filmes Tom Franke (Berlin)

Moderation:
Dr. Henning Pietzsch, Geschichtswerkstatt Jena
Andreas Bley, BStU Außenstelle Gera

Ort: Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fürstengraben 1, Jena
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Jena e.V.
Mitveranstalter: BStU (Stasi-Unterlagen-Behörde), Außenstelle Gera, Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Termine | 29.10.09 19:00 | Vortrag

"1989" und die Rolle der Gewalt

Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF
Wie friedlich war die "friedliche Revolution", und welche Rolle spielte Gewalt beim Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Ostmittel- bzw. Südosteuropa? Wie lässt sich das "Wunder" erklären, dass eine der tiefgreifendsten Veränderungen der jüngsten Geschichte weitgehend unblutig verlief?

Die Universität Potsdam und das Zentrum für Zeithistorische Forschung veranstalten in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern von Oktober bis Dezember 2009 zu diesen Fragen eine Ringvorlesung von Potsdamer und auswärtigen Fachhistorikern, zu der wir Sie sehr herzlich einladen möchten

Den Auftakt der Reihe bildet ein Vortrag von

Prof. Dr. Martin Sabrow
"1989" und die Rolle der Gewalt

Prof. Dr. Martin Sabrow, geb. 1954, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung und Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Autor zahlreicher Publikationen. Zuletzt erschienen: Erinnerungsorte der DDR (Herausgeber), Ch. Beck: München 2009.

Weitere Vorträge der Veranstaltungsreihe, jeweils donnerstags 19.00 - 21.00 Uhr:

5. November 2009
Die Politik Bonns zwischen Krisenmanagement und Risikoabschätzung
Prof. Dr. Manfred Görtemaker
Universität Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

12. November 2009
1989 - gewaltfrei? Handlungsoptionen und Handlungslogiken der Wendedynamik in Ostmittel- und Südeuropa
Prof. Dr. Peter Haslinger
Herder-Institut Marburg
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

19. November 2009
Das MfS und die Gewaltfrage
Dr. Jens Gieseke
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

26. November 2009
"Wenn die Weltgeschichte um die Ecke biegt..."
Michail Gorbatschow und der Untergang des sowjetischen Imperiums
Privatdozent Dr. Stefan Creuzberger
Universität Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

3. Dezember 2009
Die NVA und die Gewaltfrage im Herbst 1989
Major Heiner Bröckermann M.A.
Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

10. Dezember 2009
Putsch oder Revolution? Der Sturz der kommunistischen Diktatur in Rumänien
Dr. Peter Ulrich Weiß
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Ort: Veranstaltungsraum des ZZF, Am Neuen Markt 9d, 14467 Potsda

Am Neuen Markt 9
14467 Haus der der Brandenburgisch-Preußischen Geschicht
zuendorf@zzf-pdm.de
http://www.zzf-pdm.de/site/317/default.aspx

Termine | 05.11.09 19:00 | Vortrag

Zwischen Krisenmanagement und Risikoabschätzung

Wer: Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Universität Potsdam
Wo: Vortragsraum des Zentrums für Zeithistorische Forschung

"Die Politik Bonns zwischen Krisenmanagement und Risikoabschätzung". Vortrag im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Das Wunder von 1989 – Der Umbruch im Ostblock und die Rolle der Gewalt". Eintritt frei.
14467 Potsdam
zuendorf@zzf-pdm.de

Termine | 11.05.10 20:00 | Ausstellungseröffnung

"Wir gegen uns - Sport im geteilten Deutschland"

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik

Das legendäre Tor von Jürgen Sparwasser bei der Fußballweltmeisterschaft 1974, der Zieleinlauf von Heide Rosendahl und Renate Stecher bei den Olympischen Spielen 1972 in München – Ereignisse, die sinnbildlich für deutsch-deutsche Sportgeschichte stehen. Die neue Ausstellung „Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland“ beschreibt die unterschiedliche Entwicklung des Sports in der Bundesrepublik und der DDR und fragt nach dessen Bedeutung im deutsch-deutschen Wettstreit der Systeme. Gleichzeitig veranschaulicht „Wir gegen uns“ die Faszination des Sports, seine Strahlkraft auf den Einzelnen und die Gesellschaft, indem sie an fest im kollektiven Gedächtnis der Deutschen verankerte glanzvolle Höhepunkte, an Wettkämpfe, Siege und Rekorde erinnert.

12. Mai – 10. Oktober 2010
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 9–19 Uhr, Eintritt frei

Ort: Haus der Geschichte in Bonn
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
hoffmann@hdg.de
www.hdg.de

Termine | 17.05.10 18:00 | Zeitzeugengespräch

"Ständige Vertretung - Meine Jahre in Ost-Berlin"

Friedrich-Ebert-Stiftung
Hans Otto Bräutigam wurde 1931 in Völklingen an der Saar geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion arbeitete er ab 1962 im Bonner Auswärtigen Amt, dann im Bundeskanzleramt. Von1982 bis 1989 war er der Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR. Nach einer kurzen Zeit als deutscher UN-Botschafter in New York (1989/90) holte ihn Manfred Stolpe als Minister für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten nach Brandenburg, wo er bis 1999 tätig war. Er lebt mit seiner Frau in Berlin.

Fast sein ganzes Berufsleben stand im Zeichen der deutschen Teilung. Seine sehr persönlichen Erinnerungen spiegeln ein bewegendes Kapitel deutscher Zeitgeschichte.
Halle (Saale)
info.magdeburg@fes.de
www.fes.de

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Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Ost-Berlin/Bonn, 31.08.10 | Redaktion

Einigung über den Einigungsvertrag

Am 31. August 1990 stimmen Bonn und Ost-Berlin dem Einigungsvertrag zu

Das Innenministerium der Bundesrepublik in Bonn am 30. August 1990. Die Macher des deutsch-deutschen Einigungsvertrags, Günther Krause, Parlamentarischer Staatssekretär beim Ministerpräsidenten der DDR, und Wolfgang Schäuble, Innenminister der Bundesrepublik, treffen sich, um den Vertragstext abzufassen. Die vierte und letzte Runde der Verhandlungen zum Einigungsvertrages ist abgeschlossen. Die heiklen Themen sind entweder geklärt oder die Lösung der Fragen ist, wie im Falle der Regelung des Schwangerschaftsabbruchs, bis auf weiteres verschoben.

Kalenderblatt | Bonn, 08.03.10 | Redaktion

Außenpolitische Verantwortung schlägt innenpolitisches Kalkül

Am 8. März 1990 garantiert der Bundestag die polnische Westgrenze

Die vom Bundestag verabschiedete Erklärung zur "Unantastbarkeit" der Oder-Neiße-Grenze leitete das Ende einer innen- und außenpolitische Debatte ein, in deren Folge die Frage etwaiger polnischer Reparationsforderungen, deutscher Minderheitenrechte und der existierenden Grenzziehung in eine gesetzliche Regelung gegossen werden sollte. Der nach zweistündiger Bundestagsdebatte wiederholte "Verzicht auf Gebietsansprüche jetzt und in Zukunft" sollte nicht nur auf die europäischen Nachbarn beruhigend wirken, sondern ebenso die Wahlchancen des konservativen Wahlbündnis "Allianz für Deutschland" gegenüber der favorisierten Ost-SPD erhöhen.

Kalenderblatt | Bonn, 28.11.09 | Redaktion

Vorwegweiser zur Wiedervereinigung

Mit seinem 10-Punkte-Programm geht Kanzler Kohl in die deutschlandpolitische Offensive

Am 28. November 1989 verkündet Bundeskanzler Helmut Kohl das 10-Punkte-Programm der Bundesregierung. Damit wird der deutschen Wiedervereinigung ein erstes theoretisches Gerüst gegeben.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Leipzig, Bonn, Berlin, 22.09.10 |

"Und dann war die Mauer weg"

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung präsentiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der Ausstellung „Und dann war die Mauer weg“ eine Auswahl kommentierter Fotografien des französischen Fotografen Gilles Peress.

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