Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Dublin, 28.04.10 | Redaktion

"We should be nice to the Germans."

Die Europäische Gemeinschaft und die deutsche Vereinigung

Die Verknüpfung von deutscher Einheit und europäischer Integration, wie sie am 28. April 1990 auf dem Dubliner EG-Gipfel begonnen wurde, war ein weiterer Schritt zur Wiedervereinigung und formulierte noch vor dem Beginn der "Zwei-plus-Vier-Gespräche" die wirtschaftlichen Kriterien für die EG-Mitgliedschaft des vereinten Deutschland.

Kalenderblatt | Berlin, 05.05.10 | Redaktion

Wille zur Verständigung

Die erste Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche am 5. Mai 1990

1990 ist ein Jahr diplomatischer Erfolge. Die Zwei-plus-Vier-Gespräche, aus denen der Souveränitätsvertrag hervorgeht, gelten als ein Meisterstück der internationalen Diplomatie. Politische Streitigkeiten und divergierende Interessen, die eine ganze Epoche geprägt haben, werden innerhalb kürzester Zeit beigelegt. Das erste Zwei-plus-Vier-Gespräch findet am 5. Mai 1990 in Bonn statt.

Kalenderblatt | 31.05.10 | Redaktion

Die militärische Frage

Am 31. Mai 1990 stimmt Gorbatschow der freien Bündniswahl eines vereinten Deutschlands zu

Der strittigste Punkt in der Deutschen Frage im Mai 1990 ist die Frage der Bündniszugehörigkeit des vereinten Deutschlands. Noch am 25. Mai erklärt der sowjetische Außenminister Schewardnadse in der Welt am Sonntag, die Sowjetunion sei gegen eine gesamtdeutsche NATO-Mitgliedschaft. Genau das ist jedoch die Position der westlichen Alliierten, insbesondere die von George Bush. Für den amerikanischen Präsidenten ist die deutsche Einheit erstrebenswert, aber nur dann, wenn das vereinte Deutschland zur NATO gehöre. Die Fronten scheinen damit im Mai 1990 verhärtet. Doch am 31. Mai 1990 treffen Bush und Gorbatschow in Washington zusammen. Überraschend gelingt ein Durchbruch in der strittigen Bündnisfrage.

Kalenderblatt | 16.07.10 | Redaktion

Der Gipfel im Kaukasus

Am 16. Juli 1990 zogen Kohl und Gorbatschow Pullover und Strickjacke an

Die grundsätzliche sowjetische Zustimmung zur deutschen Einheit im Februar 1990 hat der Wiedervereinigung weitgehend den Weg geebnet. Doch was ist mit der Zugehörigkeit Gesamtdeutschlands zur NATO und der uneingeschränkten Souveränität des neu entstehenden Staates? Im kollektiven Gedächtnis der Deutschen ist der Kaukasus-Gipfel als jener Tag in Erinnerung geblieben, an dem die deutsche Einheit und die Zukunft Europas von zwei Männern in Freizeitkleidung entschieden wird. Am 16. Juli 1990 treffen sich Bundeskanzler Kohl und der sowjetische Präsident Gorbatschow im Kaukasus zu einem Gespräch in entspannter Atmosphäre...

Interview | 21.07.10 | Redaktion

Der Stratege (Teil 3)

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Der dritte Teil des Interviews beschäftigt sich mit der Oder-Neiße-Grenze und der europäischen Dimension des Einigungsprozesses.

Interview | 12.07.10 | Redaktion

Der Stratege

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit (Teil 1)

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Im ersten Teil des Interviews spricht er über das Tempo des Umbruchs, über die Sorgen vor einer Eskalation der Gewalt und die Bedeutung Gorbatschows für die friedlichen Revolutionen von 1989.

Interview | 19.07.10 | Redaktion

Der Stratege (Teil 2)

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u. a. mit George Bush und vor allem mit Michail Gorbatschow beteiligt. Teil 2 des Interviews widmet sich den Hintergünden von Gorbatschows Handeln und dem Ende des Kalten Kriegs.

Thema | 21.06.10 | Redaktion

Der Rückschlag

Rumänien 1990: Friedliche Proteste gewaltsam erstickt

1989 erlebte Rumänien als einziges Ostblockland eine blutige Revolution. Die Flucht und Erschießung der Ceausescus im späten Dezember erzeugte ein Machtvakuum, das mit der Gründung der Nationalen Rettungsfront vorerst beseitigt wurde. Doch die Front, die als spontanes Aktions- und Ordnungsorgan aufgetreten war, entpuppte sich bald als Tarnung von Altkommunisten. Unter der Führung Iliescus sicherte sie sich 1990 die Macht im Land. Die Demokratie war hintergangen worden.

Besprechung | Berlin, 11.08.09 | Redaktion

Flucht aus dem ungarischen Sommer

Ingo Schulzes Sündenfallgeschichte "Adam und Evelyn"

"Adam und Evelyn" ist die Geschichte einer Reise. Sie ereignet sich im Sommer 1989. Nach dieser Reise gibt es kein Zurück mehr. Was als Urlaub begann, endet als Aufbruch in ein anderes Land. Zu Ende geht auf diese Weise aber auch eine Zeit voller Möglichkeiten. Ingo Schulze erzählt vom Leichtsinn der entscheidenden Monate mit wehmütig-heiterem Tonfall.

Besprechung | Berlin, 20.08.09 | Redaktion

Die Flüchtlingskrise – detailgetreu

Andreas Oplatka: Der erste Riss in der Mauer

Wer sich mit der Massenflucht von DDR-Bürgern beschäftigt, die im Sommer 1989 über Ungarn dem Ostblock den Rücken kehrten, der wird künftig um das Buch von Andreas Oplatka nicht herum kommen. Das Buch zeichnet bis in die feinsten Verästelungen hinein nach, wie sich die Flüchtlingskrise in Ungarn entwickelte: von den Botschaftsflüchtlingen, über das Paneuropäische Picknick bis zu den Flüchtlingscamps in Budapest wird dargestellt, wie sich die Lage in Ungarn im August 1989 zuspitzte und wie hinter den Kulissen um eine Lösung gerungen wurde.

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Archiv der Auseinandersetzung

Vortrag | Polen, 15.07.09 |

Auch Polen hat Ossis

20 Jahre politische Wende in Mittel- und Osteuropa – wie hat sich der Kontinent durch den Fall des Eisernen Vorhangs seit 1989 verändert? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Artikelreihe, die das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost und das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis im Jahr 2009 veröffentlichen.

Konferenz | Bochum, 26.11.09 |

"Die Erfahrung der Freiheit"

Internationale Konferenz in Bochum, 26.-28.11.2009

Viele, die im Sommer 2009 Berlin besucht haben, haben sich über das Transparent gewundert, mit dem Polen das deutsche Erstgeburtsrecht an der Europäischen Revolution von 1989 bestritt. Doch ist überhaupt von einer Revolution, gar einer "Europäischen Revolution" zu sprechen? Für die DDR gilt dies gewiss, doch in Polen oder Jugoslawien liegen die Dinge anders, wie eine internationale Konferenz an der Ruhr-Universität Bochum, gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur deutlich machte.

Vortrag | Berlin, 28.05.09 |

"Europa zwischen Teilung und Aufbruch"

Rede zur Eröffnung des Geschichtsforums 1989 I 2009

Das "Geschichtsforum 1989 | 2009 - Europa zwischen Teilung und Aufbruch" ist zu Ende. 20 Jahre nach den friedlichen Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa luden die Veranstalter zu einem Forum für eine lebendige und disziplinenübergreifende Auseinandersetzung mit der Zeitenwende 1989 ein. Am 28. Mai 2009 hielt die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes und Vorstandsmitglied, Hortensia Völckers, die Rede zur Eröffnung des Geschichtsforums 1989 | 2009 im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Hier können Sie die Rede nachlesen.

Konferenz | Leipzig, 05.02.09 |

„‚Gerontokraten‘ oder ‚Helden des Rückzugs‘?"

Unter dem Titel „‚Gerontokraten‘ oder ‚Helden des Rückzugs‘? Die kommunistischen Parteiführungen Mittel- und Osteuropas 1989“ zielte die Veranstaltung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig auf eine kritische Betrachtung des Verhältnisses staatlicher Führungseliten zur Zentrale in Moskau und der sozialistischen Staatengemeinschaft sowie zu den Oppositionsbewegungen im eigenen Land.

Konferenz | Dresden, 30.09.08 |

Historikertag 2008

Ungleichheiten im ostdeutschen Transitionsprozess 1989/90

"Ungleichheiten", übergeordnetes Motto des 47. Historikertages, waren auch Gegenstand der Sektion des Hannah-Arendt-Institutes für Totalitarismusforschung in Dresden am 1. Oktober 2008. Genauer: "Ungleichheiten im ostdeutschen Transitionsprozess 1989/90". Fünf Vorträge zu verschiedenen Aspekten der innenpolitischen Transformation und die abschließende Diskussion machten deutlich, dass die Interpretation des Geschehens von 1989/90, knapp 20 Jahre danach, noch vieldeutig ist.

Konferenz | Dresden, 07.05.09 |

Die friedliche Revolution in der DDR 1989/90.

Transition im ostmitteleuropäischen Vergleich.

Die friedliche Revolution in der DDR jährt sich zum 20. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses veranstaltete das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung vom 7. bis 9. Mai 2009 eine Tagung in Dresden, deren Blickfeld allerdings weit über den DDR-Horizont hinausging. Historiker, Politikwissenschaftler, Soziologen und Juristen aus dem In- und Ausland waren eingeladen, um über die Transition in der DDR und in den Nachbarländern Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei und Ungarn zu referieren.

Vortrag | Potsdam, 29.10.09 |

Die friedliche Kapitulation

Prof. Dr. Martin Sabrows Einführungsvortrag zur Ringvorlesung

Wie friedlich war die „friedliche Revolution“, und welche Rolle spielte Gewalt beim Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Ostmittel- bzw. Südosteuropa? Wie lässt sich das „Wunder“ erklären, dass eine der tiefgreifendsten Veränderungen der jüngsten Geschichte weitgehend unblutig verlief? Das Zentrum für Zeithistorische Forschung, die Universität Potsdam und das Bundesministerium des Inneren veranstalten von Oktober bis Dezember 2009 eine Ringvorlesung zum Thema „Das Wunder von 1989 – Der Umbruch im Ostblock und die Rolle der Gewalt“. Potsdamer und auswärtige Fachhistoriker beleuchten die Vorgänge, die zum Ende der kommunistischen Herrschaft in Europa führten. Dabei fragen sie nach dem Stellenwert des Einsatzes von Gewalt in der DDR und in den anderen Staaten des sowjetischen Satellitensystems. Die Vorträge eröffnen eine weite Perspektive auf die historischen Ereignisse in der DDR, den baltischen Staaten, der Sowjetunion und Rumänien. Den Einführungs-vortrag '"1989" und die Rolle der Gewalt' hielt Prof. Dr. Martin Sabrow.

Diskussion | Berlin, 27.08.09 |

6. Zeitgeschichtliche Sommernacht

Einführung

Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat.

Diskussion | Berlin, 27.08.09 |

6. Zeitgeschichtliche Sommernacht

Eröffnungsvortrag

Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat.

Diskussion | Berlin, 29.09.09 |

Die Mauer in der Welt

Filmvorführung und Buchpräsentation

Nach dem Fall der Berliner Mauer waren die Spuren der Teilung aus dem Stadtbild Berlins schnell verschwunden. Mauerteile fanden als Siegestrophäen, Denkmäler für Freiheit oder als Symbole der Freude und für die Überwindung der kommunistischen Diktaturen einen neuen Standort in vielen Ländern der Welt. Film und Buch gehen den Geschichten der Mauerteile und ihrer neuen Besitzer u. a. in Japan, Südafrika, Argentinien oder den USA nach.

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