Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Berlin, 05.05.10 | Redaktion

Wille zur Verständigung

Die erste Runde der Zwei-plus-Vier-Gespräche am 5. Mai 1990

1990 ist ein Jahr diplomatischer Erfolge. Die Zwei-plus-Vier-Gespräche, aus denen der Souveränitätsvertrag hervorgeht, gelten als ein Meisterstück der internationalen Diplomatie. Politische Streitigkeiten und divergierende Interessen, die eine ganze Epoche geprägt haben, werden innerhalb kürzester Zeit beigelegt. Das erste Zwei-plus-Vier-Gespräch findet am 5. Mai 1990 in Bonn statt.

Thema | 11.05.10 | Redaktion

Bushs Triumph

Die USA und die deutsche Einheit

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt die deutsche Frage zwischen den Fronten des Kalten Krieges jahrzehntelang als mehr oder weniger unantastbar. Erst mit dem Fall der Mauer wurde die deutsche Frage auf der politischen Agenda wieder aktuell und eröffnete nicht nur der deutschen Bevölkerung sondern auch den USA eine einmalige historische Möglichkeit. Mit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten nach ihren Bedingungen entschieden die USA die letzte und wichtigste Etappe im Wettlauf um den Sieg im Kalten Krieg.

Thema | 27.05.10 | Redaktion

"Der Wunsch nach Wiedervereinigung ist legitim"

Frankreich und die deutsche Einheit

Der Wiedervereinigungsprozess stellte die Verlässlichkeit der deutsch-französischen Beziehungen auf die Probe. Er markierte das Ende der bisherigen französischen Deutschlandpolitik und veränderte die Rahmenbedingungen der politischen Zusammenarbeit fundamental. Die weit verbreitete Annahme, dass Frankreich der Wiedervereinigung zumindest skeptisch gegenüberstand, ist jedoch falsch. Frankreich war, im Gegenteil, einer der Impulsgeber im Wiedervereinigungsprozess.

Kalenderblatt | 16.07.10 | Redaktion

Der Gipfel im Kaukasus

Am 16. Juli 1990 zogen Kohl und Gorbatschow Pullover und Strickjacke an

Die grundsätzliche sowjetische Zustimmung zur deutschen Einheit im Februar 1990 hat der Wiedervereinigung weitgehend den Weg geebnet. Doch was ist mit der Zugehörigkeit Gesamtdeutschlands zur NATO und der uneingeschränkten Souveränität des neu entstehenden Staates? Im kollektiven Gedächtnis der Deutschen ist der Kaukasus-Gipfel als jener Tag in Erinnerung geblieben, an dem die deutsche Einheit und die Zukunft Europas von zwei Männern in Freizeitkleidung entschieden wird. Am 16. Juli 1990 treffen sich Bundeskanzler Kohl und der sowjetische Präsident Gorbatschow im Kaukasus zu einem Gespräch in entspannter Atmosphäre...

Interview | 21.07.10 | Redaktion

Der Stratege (Teil 3)

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Der dritte Teil des Interviews beschäftigt sich mit der Oder-Neiße-Grenze und der europäischen Dimension des Einigungsprozesses.

Interview | 12.07.10 | Redaktion

Der Stratege

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit (Teil 1)

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u.a. mit George Bush und vor allem Michail Gorbatschow beteiligt. Im ersten Teil des Interviews spricht er über das Tempo des Umbruchs, über die Sorgen vor einer Eskalation der Gewalt und die Bedeutung Gorbatschows für die friedlichen Revolutionen von 1989.

Interview | 19.07.10 | Redaktion

Der Stratege (Teil 2)

Horst Teltschik im Gespräch über Revolution und Einheit

Helmut Kohls außenpolitischer Berater Horst Teltschik zählt zu den Architekten der Einheit. In den Jahren 1989/90 war er an den entscheidenden Verhandlungen u. a. mit George Bush und vor allem mit Michail Gorbatschow beteiligt. Teil 2 des Interviews widmet sich den Hintergünden von Gorbatschows Handeln und dem Ende des Kalten Kriegs.

Montagsradio | 19.07.10 | Redaktion

"Die Eroberung des Ostens durch den Westen"

Montagsradio Nr. 40 – eine Straßenumfrage zur Währungsunion 1990

Am 1. Juli 1990 trat zwischen der noch existierenden DDR und der Bundesrepublik Deutschland die Währungsunion in Kraft – die weiche Ostmark wurde durch die harte D-Mark ersetzt. RevolutionundEinheit.de hat sich auf den Straßen Berlins umgehört, was die Menschen 20 Jahre danach mit diesem besonderen Ereignis verbinden.

Kalenderblatt | 01.07.10 | Redaktion

Der DM-Schock

Die Einführung der D-Mark erschüttert die marode DDR-Wirtschaft

1. Juli 1990. Mit der Einführung der D-Mark in der DDR, dem Wegfall der Kontrollen an den innerdeutschen Grenzen und den Notaufnahmeverfahren für Übersiedler erfolgen entscheidende Schritte zur staatlichen Einheit. Um Mitternacht tritt die Wirtschaft- und Währungsunion in Kraft, die für die DDR, neben dem aus für die Ost-Mark, auch den endgültigen Abschied von der Planwirtschaft bedeutet. Doch die Öffnung der DDR-Wirtschaft zum Weltmarkt führt binnen kürzester Zeit zu ihrem Zusammenbruch.

Termintipp | Berlin, 24.06.10 | Redaktion

20 Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion

Podiumsdiskussion bei der Bundesstiftung Aufarbeitung

Am 18. Mai 1990 unterzeichneten Finanzminister Theo Waigel und Walter Romberg den Staatsvertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. 20 Jahre später lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein, bei der vier Experten Bilanz ziehen.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Dübener Heide, 03.10.10 |

Geschichts-Codes

Am Sonntag, den 3. Oktober 2010 wurde um 15:00 Uhr eine neue Sonderausstellung im Landschaftsmuseum der Dübener Heide eröffnet. „Geschichts-Codes“ hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ihren offenen Plakat-Wettbewerb für Studierende an Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland genannt, den sie 2003 bis 2006 ausgelobt hat. In der Ausstellung wurden von den mehr als 150 eingereichten Plakaten, die unter dem Motto „Die Zeit ist reif“ (2004) und „Wir sind ein Volk“ (2005) standen, 15 ausgewählte Beiträge gezeigt, darunter auch die Preisträger.

Ausstellung | Berlin, 01.05.09 |

"Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990"

Das Jahr 1989 ist einer der wichtigsten Wendepunkte des 20. Jahrhunderts. Es steht für den Niedergang des SED-Regimes in der DDR, für das Ende des Kalten Krieges und den Siegeszug der Demokratie in Mittel- und Osteuropa. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung war in Deutschland der 9. November 1989.

Diskussion | Leipzig, 17.03.09 |

Denkmal für Freiheit und Einheit

Ein schwieriger Weg

Zum Nationalen Freiheits- und Einheitsdenkmal gibt es unterschiedliche Meinungen, aber eins ist sicher: es soll ein Rückblick und zugleich ein Anstoß sein, den demokratischen Aufbruch fortzusetzen und zu festigen. Es soll zugleich die freiheitlichen Bewegungen und Einheitsbestrebungen der vergangenen Jahrhunderte in Erinnerung rufen. Nur wo?? In Leipzig und/oder Berlin?

Diskussion | Sachsen, 11.03.10 |

"Hier und Jetzt": Landesweite Initiative Sachsens

Zur Erinnerung an 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Es ist eine landesweite Initiative gegen das Vergessen und zur Erinnerung: Mit Bannern an Rathäusern, Aufklebern und Karten will der Freistaat Sachsen die Leistungen der Friedlichen Revolution ins kollektive Gedächtnis der Menschen rufen. Zielgruppe vor allem: Die jüngere Generation, die den Umbruch von damals bestenfalls aus Erzählungen der Eltern kennt.

Konferenz | Neustrelitz, 16.04.10 |

14. Bundeskongress in Neustrelitz

„20 Jahre Deutsche Einheit – Diktaturfolgen als bleibende Herausforderung“

Unter der Leitung und Verantwortung der Landesbeauftragten von Mecklenburg-Vorpommern fand vom 16.-18. April 2010 der 14. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Neustrelitz statt. 160 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet tagten im Gymnasium Carolinum unter dem Leitmotiv: „20 Jahre Deutsche Einheit – Diktaturfolgen als bleibende Herausforderung“.

Konferenz | Berlin, 10.03.10 |

Der Weg zur Deutschen Einheit

Tagung in Berlin, 10.-12. März 2010

Dem Weg zur deutschen Einheit widmeten sich die Deutsche Gesellschaft e.V., der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf einer Konferenz. Um "Mythen und Legenden", so der Untertitel der Tagung, über jene Zeit zu entkräften, kamen Akteure von 1989/90 und Wissenschaftler zu Wort.

Diskussion | Berlin, 16.03.10 |

Die letzten 6 Monate der DDR (Audio 1/6)

Filmvorführung und Podiumsgespräch

Die Film-Dokumentation schildert einen der spannendsten Abschnitte der jüngeren deutschen Zeitgeschichte aus der Sicht der damals politisch Verantwortlichen und Akteure. Sie orientiert sich dabei an den wichtigsten Entscheidungen und Ereignissen in den sechs Monaten des Jahres 1990, in denen der Grundstein für die Einheit Deutschlands gelegt wurde. Ausgangspunkt ist der 18. März 1990, an dem die erste und einzige freie Wahl zur DDRVolkskammer stattfand. Erzählt wird aus der individuellen Sicht der Minister, der Staatssekretäre, der Oppositionsführer und ihrer politischen Berater und Sprecher. Im Fokus stehen die damaligen Motivationen und der private Lebensweg der Einzelnen in den Monaten des Umbruchs.

Diskussion | Berlin, 16.03.10 |

Die letzten 6 Monate der DDR (Audio 2/6)

Podiumsgespräch

In diesem Gespräch ging es vor allem um den Beitrag der Ostdeutschen, ihrer letzten Volksvertretung und Regierung zur Wiedervereinigung.

Diskussion | Berlin, 16.03.10 |

Die letzten 6 Monate der DDR (Audio 3/6)

Podiumsgespräch

In diesem Gespräch ging es vor allem um den Beitrag der Ostdeutschen, ihrer letzten Volksvertretung und Regierung zur Wiedervereinigung.

Diskussion | Berlin, 16.03.10 |

Die letzten 6 Monate der DDR (Audio 4/6)

Podiumsgespräch

In diesem Gespräch ging es vor allem um den Beitrag der Ostdeutschen, ihrer letzten Volksvertretung und Regierung zur Wiedervereinigung.

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