Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | Berlin, 24.08.10 | Redaktion

Freiheit für die Akten

Am 24. August 1990 beschließt die Volkskammer ein Staisunterlagengesetz

Am 24. August treffen sich die Abgeordneten der Volkskammer zur dritten Verhandlungsrunde zum Einigungsvertrag. Die wichtigsten Punkte sind bereits abgeklärt, doch einige strittige Fragen stehen noch im Raum. Eine der umstrittensten: Was soll aus den Stasiakten werden?

Termintipp | Berlin, 26.08.10 | Redaktion

Lange Nacht der Museen

Am kommenden Samstag findet in Berlin die alljährliche Lange Nacht der Museen statt.

Von 18 bis 2 Uhr nachts sind rund hundert Berliner Museen für die Besucher geöffnet. Damit man zügig zu den verschiedenen Museen gelangt, werden spezielle Bus-Shuttle eingesetzt und wer will, kann sich für fünf Euro ein Fahrrad mieten. Wir haben herausgesucht, wo in dieser Nacht DDR-Geschichten und DDR-Kuriositäten zu besichtigen sind.

Thema | Berlin, 13.08.10 | Redaktion

Bewährung im wilden Osten

Jungmanager und altgediente Ökonomen folgen dem Ruf in den Osten

Der Umbau der sozialistischen Planwirtschaft kann, so die im Jahr 1990 in Ost wie West weitgehend geteilte Überzeugung, kaum vom altgedienten Personal der Planungsbürokratie oder den Betriebsleitungen der Kombinate ausgehen. Über eine Million Altbundesbürger finden so nach und nach den Weg in den "Wilden Osten" – ein spannendes, obgleich nicht immer einfaches Kapitel der Wiedervereinigung: Die Sozialwissenschaftler nennen sie "Transfereliten", vielen Ostdeutschen hingegen erschienen sie schon bald als die Inkarnation des "Besserwessis".

Termintipp | Berlin, 03.08.10 | Redaktion

Die Stasi-Zentrale

Führungen über das Gelände des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit

1950 bezog das Ministerium für Staatssicherheit das Gebäude des ehemaligen Lichtenberger Finanzamtes an der Normannenstraße. Das Gelände wurde immer weiter ausgebaut und allmählich entstand für die Zentrale des Staatssicherheitsdienstes ein gewaltiges abgesperrtes Karree. Die Führung gibt Einblicke in die Gebäude und die Arbeit der Staatssicherheit und stellt die Diensteinheiten vor.

Termintipp | Hildesheim, 12.08.10 | Redaktion

"Feind ist, wer anders denkt"

Eine Ausstellung über die Stasi in der DDR

Wie arbeitete das Ministerium für Staatssicherheit, wie war es organisiert? Welche Auswirkungen hatten die Tätigkeiten der SED-Geheimpolizei auf die Betroffenen DDR-Bürger? Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes macht vom 12. August bis zum 1. September 2010 Halt in Hildesheim und wirft einen genauen Blick auf Arbeit und Methoden der Stasi.

Besprechung | Berlin, 06.08.10 | Redaktion

Der Geschmack des Alltags

Ein breit gefächerter Sammelband untersucht, wie die DDR erlebt wurde

Unter dem Titel "Wie schmeckte die DDR" versteckt sich kein Kochbuch. Doch wenn man bei dem Bild bleiben will: jeder der hier versammelten Beiträge steuert eine spezielle Zutat bei, um als Ganzes einen authentischen Geschmack, sprich ein besseres Verständnis von der DDR zu ermöglichen.

Besprechung | 05.08.10 | Redaktion

"Und plötzlich waren wir Verbrecher"

Buchvorstellung und Lesung in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Geschichte einer gescheiterten Flucht aus der DDR ist ein Ereignis, das tiefe Spuren im Leben der Flüchtenden und Angehörigen hinterlässt. Die Geschwister Michael Proksch und Dorothea Ebert haben ein Buch über diesen Teil ihrer Familiengeschichte geschrieben. Am 28. Juli haben sie es in der Gedenkstätte Berliner Mauer vorgestellt. Ein außergewöhnlicher Abend.

Termintipp | Berlin, 13.07.10 | Redaktion

Ideologie und Wissenschaft

Die Universität der 1960er und 1970er Jahre aus Zeitzeugen-Perspektive

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Humboldt-Universität veranstalten das ZZF Potsdam und die HU-Berlin die Ringveranstaltung "Die Humboldt-Universität in der DDR". Im Rahmen der Veranstaltungsreihe findet am morgigen Mittwoch, 14. Juli 2010, um 18 Uhr die Podiumsdiskussion "Ideologie und Wissenschaft – Die Universität der 1960er und 1970er Jahre aus Zeitzeuge-Perspektive" im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt.

Presseschau | 29.06.10 | Redaktion

Der Überparteiliche

Die Kandidatur von Joachim Gauck in der Presse

Die Nominierung von Joachim Gauck zum Kandidaten des Bundespräsidentenamts hat einigen Wirbel verursacht. Als Pfarrer in der ehemaligen DDR und ehemaliger Bundesbeauftragter für Stasi-Unterlagen ist Gauck überraschenderweise eine Figur, deren Nominierung zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch für Furore sorgt und dadurch deutlich macht, dass viele Konflikte, die in der DDR und im Laufe der Wiedervereinigung entstanden, noch nicht beigelegt sind.

Termintipp | Berlin, 06.07.10 | Redaktion

Rostige Bilder

Fotografien von Industrielandschaften der untergehenden DDR, 1990/91

Ungetüme stehen in der Landschaft. Große Rohre winden sich aus dem Boden, riesige Maschinen verharren in der Bewegung. Stillgelegte Industriebauten in der DDR bilden im Jahr 1990/91 die Kulisse für eine künstlerische Expedition des Filmemachers und Fotografen Manfred Wilhelms. Zusammen mit dem Maler Fritz Kreidt war er damals unterwegs auf Motivsuche.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Bautzen, 11.09.10 |

Gewalt hinter Gittern

Gefangenenmisshandlung in der DDR

Prügel, Schlafentzug, Isolationshaft – physische und psychische Misshandlungen gehörten in den Gefängnissen der DDR zum Alltag. Ob Untersuchungshaft oder Strafvollzug, der Allmacht des Gefängnispersonals waren kaum Grenzen gesetzt. Nach dem Ende der DDR wurden zwar tausende Ermittlungsverfahren gegen Gefängniswärter eingeleitet, doch nur zwei mussten ins Gefängnis. Die Sonderausstellung, die gemeinsam von den Gedenkstätten Bautzen und Berlin-Hohenschönhausen erarbeitet und von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanziell unterstützt wurde, dokumentiert die brutale Gewalt in DDR-Gefängnissen. Sie gibt Tätern und Opfern ein Gesicht – und zeigt auch das Versagen des Rechtsstaats bei der Aufarbeitung. Leidtragende sind bis heute die ehemaligen Häftlinge. Zwei von ihnen waren anlässlich der Ausstellungseröffnung wieder in Bautzen: Kurt Pickel und Bodo Strehlow.


Ausstellung | Bautzen, 18.03.10 |

Demokratie Erleben

Ausstellungseröffnung und Jugendprojekt

„Null Bock“ auf Geschichte und Politik wird Jugendlichen oft unterstellt. Mit zwei Veranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzen anlässlich des 20. Jahrestages der ersten und einzigen freien Volkskammerwahl in der DDR am 18. März 1990 bewiesen Jugendliche aus Bautzen und ganz Sachsen das Gegenteil: Junge Menschen setzen sich aktiv und mit unterschiedlichen Mitteln mit Geschichte und Politik und der Erforschung des Werts von Demokratie auseinander.

Ausstellung | Bautzen, 12.09.10 |

Tag des offenen Denkmals Gedenkstätte Bautzen

Entsprechend dem diesjährigen Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“ berichteten ehemalige politische Häftlinge von ihrem Weg in den „Stasi-Knast“. Den Besuchern bot sich die Gelegenheit, im direkten Gespräch zu erfahren, was für den Einzelnen der Transport ins Ungewisse bedeutete. Während der Fahrt in Gefangenentransportwagen oder einem mit Zellen versehenen Eisenbahnwaggon waren die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt. Zusätzlich wurde das Tagesprogramm jede Stunde durch Führungen im Haus ergänzt und im Kinosaal werden verschiedene Dokumentarfilme gezeigt.

Konferenz | Erfurt, 28.03.09 |

Wissenschaftliche Tagung: Der Anfang vom Ende 1989

Schlussbilanz der SED-Diktatur

Umweltkatastrophe, wirtschaftlicher Bankrott, gesellschaftlicher Stillstand, Glasnost und Perestroika. Das Ende der kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa hatte viele Facetten. Die von der Stiftung Ettersberg und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltete wissenschaftliche Tagung nahm eine Vielzahl von Aspekten in den Blick, die insbesondere für das Revolutionsjahr 1989 in der DDR von großer Bedeutung waren.

Konferenz | Meiningen , 05.11.09 |

"Mein Opa sagt, es war nicht alles schlecht …

… und Sie nennen es Diktatur?": Lehrerfortbildung

Während im Juni 1953 sowjetische Panzer den Volksaufstand in der DDR für Freiheit und Demokratie blutig niederschlugen, errang die friedliche Revolution vor 20 Jahren eben diese Freiheit und Demokratie. Die Veranstaltung nahm diesen Jahrestag zum Anlass, um über Begriffe der Diktaturforschung zu diskutieren. Totalitarismus, politische Religionen, moderne Diktaturen, autoritäre bzw. totalitäre Regime, Nationalsozialismus, Faschismus, Stalinismus.

Diskussion | München, 11.10.09 |

"20 Jahre nach dem Mauerfall"

"Alles anders oder weiter so?“ Diskussionsreihe in der Pasinger Fabrik

Ein Gespräch zwischen Hans-Jochen Vogel, Wolfgang Thierse, Susanne Weck und Carina Franze unter der Leitung von Franziska Augstein.

Diskussion | Weimar, 22.10.10 |

9. Internat. Symposium der Stiftung Ettersberg

"Arbeit am europäischen Gedächtnis"

Das 9. Internationale Symposium der Stiftung Ettersberg stand unter dem Titel: "Arbeit am europäischen Gedächtnis. Diktaturerfahrungen und Demokratieentwicklung". Eine Verananstaltung gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Zentrum für Historische Forschung Berlin, der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Diskussion | München, 09.11.09 |

"20 Jahre nach dem Mauerfall"

Diskussionsreihe in der Pasinger Fabrik München über Familie und Frauen

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Festivals „Im Zeichen der Freiheit – 20 Jahre Friedliche Revolution in Deutschland und Europa“ der Pasinger Fabrik und der Volkshochschule München Podiumsdiskusion: "20 Jahre nach dem Mauerfall – Familie und Frauen“ Ein Gespräch über die Rolle der Familie und die Situation der Frauen in der DDR und seit dem Mauerfall.

Diskussion | München, 05.11.09 |

Kabarett Die Nörgelsäcke aus Thüringen

„Gammel, Zirkel, Ährenkranz: Ein Ost-Allergie-Programm“

Das 1997 in Gößnitz (Thüringen) gegründete Kabarett Die Nörgelsäcke folgt der Tradition des ostdeutschen politisch-satirischen Ensemblekabaretts. In ihren Programmen thematisieren sie zielsicher und mit einer guten Portion Galgenhumor aktuelle politische Geschehnisse genauso wie die Befindlichkeiten des "ganz normalen Alltagswahnsinns".

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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