Magazin und Medienmonitor

Kalenderblatt | 05.12.09 | Redaktion

Spontan oder inszeniert?

Die Besetzung lokaler Stasi-Dienststellen

Am 4. und 5. Dezember werden nahezu zeitgleich die militärisch gesicherten Stasi-Zentralen in Kreisen und Bezirken durch Demonstranten besetzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Staatssicherheit bereits landesweit mit der Vernichtung des Aktenbestandes begonnen.

Presseschau | Berlin, 24.01.10 | Redaktion

Ein geplanter "Sturm" auf die Bastille in Lichtenberg?

Die Presse rätselt über die Besetzung der Stasi-Zentrale vor 20 Jahren

Vor 20 Jahren, am 15. Januar 1990, stürmten Tausende Ostberliner die Stasi-Zentrale in Berlin, einen der letzten Horte des alten Regimes, der stets von sich selbst behauptet hatte, "Schild und Schwert der Partei" zu sein. Grund genug für zahlreiche Presseorgane, sich noch einmal mit dem Ereignis zu befassen.

Thema | Berlin, 21.11.09 | Redaktion

Der Bock als Gärtner

Wie die SED ihr Sicherheitsministerium in die neue Zeit zu retten suchte

Zwei Wochen nach dem Mauerfall – so scheint es im Rückblick – befindet sich die DDR auf dem besten Weg in Richtung Demokratie. Doch noch ist die Vorherrschaft der SED nicht gebrochen. Kleinere Reformen und kosmetische Korrekturen sollen der Staatspartei Zeit und Bewegungsspielraum verschaffen. Das MfS wird in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) umbenannt. Sein Chef wird Generalleutnant Wolfgang Schwanitz, ein langjähriger Vertrauter Erich Mielkes.

Interview | Berlin, 19.01.10 | Redaktion

"Wir steigen Magdalenenstraße aus, wir gehen da hin"

Hannelore Köhler über die Besetzung der Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990

Hannelore Köhler war am 15. Januar dabei, als Tausende Berliner die Stasi-Zentrale in der Magdalenenstraße besetzten, und sie weiß von einigen Merkwürdigkeiten zu berichten: eine Schreibmaschine flog durch das Fenster eines Zimmers, in dem sich keine Demonstranten befanden. Stasi-Männer saßen in abgedunkelten Räumen. Und bereits während die Auflösung organisiert wurde, forderten einige schon "Quellenschutz". Die Arbeit der Inoffiziellen Mitarbeiter sollte weiter geheim bleiben.

Thema | 12.04.10 | Redaktion

Doppelleben

"Ibrahim" Böhme und die Gespenster der Staatssicherheit

Die erste, am 18. März 1990 frei gewählte Volkskammer der DDR hatte einen klaren Auftrag: sich selbst und die DDR abzuschaffen. Sie war der demokratisch legitimierte Totengräber eines Staates, der moralisch und wirtschaftlich ruiniert war. Mit dem Ende der DDR begann jedoch auch das Unheimliche dieses Staates an die Oberfläche zu treten. Das Gespenst der inoffiziellen Stasimitarbeit ging in den Reihen der jungen, demokratischen Parteien um.

Vorschau Hörfunk | 02.04.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 3.4.10 bis 9.4.10

Täter und Opfer

Für seine klare Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern tritt der Stasi-Jäger Hubert Knabe auch am Ostersonntag auf WDR 5 ein. Im Tischgespräch schildert er sein Anliegen, die kommunistische Diktatur in Deutschland so präsent zu machen, wie die Zeit des Nationalsozialismus. Ganz andere Erfahrungen musste dagegen Hans-Otto Reintsch machen. Rentsch wurde von einem Nachbarn als Informationsquelle missbraucht und erfährt nach der Wende, dass er sowohl eine Täter- als auch einer Opferakte bei der Stasi hat. Seiner jugendlichen Unbekümmertheit widmet WDR 5 am Dienstag eine Sendung.

Vorschau Hörfunk | 27.03.10 | Redaktion

Radiovorschau : 27.03.10 – 02.04.10

Die musikalische Überwindung der Mauer und der wissenschaftliche Karriereknick nach 1989

David Bowies (Schall-) Grenzen überwindende Hymne "heroes just for one day", vereinigte die Musikfans östlich und westlich der Mauer am Reichstag in Berlin für ein Konzert schon 1987. Diese Vorausschau auf das Pfingstkonzert vor 23 Jahren bringt der SWR2 am Montag. Einen weniger euphorischen Rückblick sendet Bayern 2 am Mittwoch und berichtet von den Veränderungen für ostdeutsche Wissenschaftler nach 1989. Der "hoffnungsvollen Neustart" wurde bei vielen abgelöst, von einem Gefühl „abgewickelt“ zu werden und einer einseitigen Übernahme des bundesdeutschen Modells von "Forschung und Lehre". Zuvor berichten am Dienstag ehemalige Landespolitiker von der föderalen Sicht auf die Einheit.

Thema | Berlin, 25.12.09 | Redaktion

Zwischen Aufbruch und Stagnation

Ausgangslage – Die DDR im Frühjahr 1989

Alles geht seinen sozialistischen Gang im 40. Frühling der DDR. Die Mauer steht, die Jugend schwört dem Staat ihre Treue und die Zeitungen feiern den "bewährten Kurs" der SED. Doch die Unzufriedenheit der Menschen wächst und Zehntausende sitzen auf gepackten Koffern.

Montagsradio | Berlin, 15.09.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 23 – "Die Stasi und die Opposition"

Gespräch mit Ilko-Sascha Kowalczuk

"Neues Forum" und "Demokratie jetzt" sind gegründet. Auch die SDP ist bereits ins Leben gerufen. "Demokratischer Aufbruch" und andere Gruppen stehen in den Startlöchern. Die Opposition, das ist im Spätsommer 1989 unübersehrbar, formiert sich. Wie reagiert die DDR-Führung? Welche Strategien verfolgt der Staatssicherheitsdienst?

Montagsradio | Berlin, 11.09.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 22

Der Mauerfall im Wahlkampf und die Positionen der West-Parteien im Spätsommer 1989

Wir sprechen mit dem Politikwissenschaftler Gero Neugebauer über Wiedervereinigungsfolklore in der Bundesrepublik der 1980er Jahre, Wahlkämpfe heute und damals und die deutsche Frage im Sommer 1989 aus Sicht der Ost-Opposition...

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Archiv der Auseinandersetzung

Lesung | Rostock, 02.06.09 |

Chronik einer Flucht

Willy Hieronymus Schreiber

Willy Hieronymus Schreiber ist 1981 aus der DDR geflohen. Seine Geschichte hat er in seinem Buch „Im Visier – Anatomie einer Flucht“ aufgeschrieben. Lesung und Diskussion mit dem Autor.

Lesung | Schwerin, 16.02.09 |

Hotel der Spione. Das "Neptun" in Warnemünde

Buchpräsentation und Filmvorführung

Ein Luxushotel im Norden der DDR - der Inbegriff für westlichen Charme und Service, der auch für Urlauber des ostdeutschen Gewerkschaftsbundes FDGB zu haben war. Es beherbergte Gäste, wie Fidel Castro, viele Schlagerstars, einen Ölscheich und Uwe Barschel. Dass die Staatssicherheit ebenfalls zu den Dauergästen des Hotels gehörte, ahnte man, aber gewusst haben es nur wenige.

Lesung | Berlin, 29.07.09 |

Die vergessenen Opfer der Mauer

Buchvorstellung

Hubertus Knabe lässt in einem neuen Buch DDR-Bürger zu Wort kommen, die von der eigenen Regierung wie Schwerverbrecher behandelt wurden. Ihr einziges Vergehen: Sie wollten die DDR verlassen, um in Freiheit zu leben. Die Schilderungen ihrer gescheiterten Fluchtversuche und ihrer Hafterfahrungen illustrieren auf eindringliche Weise die Ohnmacht gegenüber einem totalitären Staat.

Vortrag | Osnabrück, 16.09.09 |

1989-2009

20 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR

2009 war das Jahr der Jubiläen. Im Vordergrund steht die Erinnerung an den Fall der Mauer vor 20 Jahren und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sowie der DDR 1949.


Vortrag | Bautzen, 09.11.09 |

ISOLATION- SPERRZONE

Tanz- Musik- Sprache

„Isoliert den ‚Strafgefangenen’ in jeglicher Hinsicht, entfremdet dieses menschliche Wesen gänzlich seinem Urgrund als Homo sapiens, als zoon politikon. Das Spiel erstarrt zum Schema, wird zum Selbstzweck, Wahnsinn als Methode und System.“ * * Heinz Brandt, ehemaliger Bautzen-II-Häftling, über die Isolation

Ausstellung | Rastatt, 05.11.09 |

Wir sind das Volk!

Neue Ausstellung in der Erinnerungsstätte des Bundesarchivs

Am 4. November 2009 wurde mit einem Festakt im Rastatter Schloss der neue Teil der Dauerausstellung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte eröffnet. Im Fokus der Ausstellung steht der Mauerfall vom 9. November 1989 als Konsequenz der sich mit zunehmender Intensität steigernden Freiheitsbewegungen seit 1949. Über 300 Gäste wohnten der feierlichen Eröffnungsveranstaltung bei.


Lesung | Neu-Isenburg, 08.10.09 |

Das Leben der Anderen

Schauspiel in der Hugenottenhalle

Bühnenfassung des Theaterstücks von Albert Ostermaier nach dem Film von Florian Henckel von Donnersmark

Diskussion | Berlin, 23.06.09 |

Es ist niemals zu spät, die Akten zu öffnen

Forum Aufarbeitung der Geheimdienstakten im östlichen Europa

"Wir müssen alles wissen", wies Stasi-Chef Erich Mielke seine Mitarbeiter beim Staatssicherheitsdienst der DDR einst an. Gilt das auch für die Aufarbeitung eines der schwierigsten Kapitel in der Geschichte des östlichen Europas: für die flächendeckende Bespitzelung des Volkes durch straff organisierte Geheimdienste? Muss die Öffentlichkeit tatsächlich alles wissen?

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
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