Magazin und Medienmonitor

Besprechung | 23.07.10 |

Die wirtschaftliche Entwicklung des heutigen Ostdeutschlands

Ilja Miecks "Kleine Wirtschaftsgeschichte der neuen Bundesländer"

Ilja Miecks vom Format und auch von der Seitenzahl her durchaus nicht "kleine" Wirtschaftsgeschichte der neuen Bundesländer umfasst rund 1000 Jahre wirtschaftlicher Entwicklung vom Hochmittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart. In einem ersten Teil behandelt Mieck auf rund 150 Seiten die Entwicklung bis 1945 auf den Territorien der heutigen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Montagsradio | 19.07.10 | Redaktion

"Die Eroberung des Ostens durch den Westen"

Montagsradio Nr. 40 – eine Straßenumfrage zur Währungsunion 1990

Am 1. Juli 1990 trat zwischen der noch existierenden DDR und der Bundesrepublik Deutschland die Währungsunion in Kraft – die weiche Ostmark wurde durch die harte D-Mark ersetzt. RevolutionundEinheit.de hat sich auf den Straßen Berlins umgehört, was die Menschen 20 Jahre danach mit diesem besonderen Ereignis verbinden.

Vorschau Hörfunk | 03.07.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 5. bis zum 11. Juli

Dokus zu Landwirtschaft und Zwangskollektivierung auf Deutschlandradio Kultur

Mit dem NATO-Gipfeltreffen in London vor 20 Jahren beginnt die Woche auf Deutschlandradio Kultur. Ein Hörspiel über den Wartburg 353 (Bayern 2) leitet den Themenschwerpunkt "die Grenze" ein. Weiter sendet Deutschlandradio Kultur Dokus über die Landwirtschaft in der DDR, bevor die Woche mit Ernst Blochs "Prinzip Hoffnung" ausklingt.

Termintipp | Berlin, 06.07.10 | Redaktion

Rostige Bilder

Fotografien von Industrielandschaften der untergehenden DDR, 1990/91

Ungetüme stehen in der Landschaft. Große Rohre winden sich aus dem Boden, riesige Maschinen verharren in der Bewegung. Stillgelegte Industriebauten in der DDR bilden im Jahr 1990/91 die Kulisse für eine künstlerische Expedition des Filmemachers und Fotografen Manfred Wilhelms. Zusammen mit dem Maler Fritz Kreidt war er damals unterwegs auf Motivsuche.

Kalenderblatt | 01.07.10 | Redaktion

Der DM-Schock

Die Einführung der D-Mark erschüttert die marode DDR-Wirtschaft

1. Juli 1990. Mit der Einführung der D-Mark in der DDR, dem Wegfall der Kontrollen an den innerdeutschen Grenzen und den Notaufnahmeverfahren für Übersiedler erfolgen entscheidende Schritte zur staatlichen Einheit. Um Mitternacht tritt die Wirtschaft- und Währungsunion in Kraft, die für die DDR, neben dem aus für die Ost-Mark, auch den endgültigen Abschied von der Planwirtschaft bedeutet. Doch die Öffnung der DDR-Wirtschaft zum Weltmarkt führt binnen kürzester Zeit zu ihrem Zusammenbruch.

Vorschau TV | 26.06.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 26. Juni bis 3. Juli 2010

Damals in der DDR

Das ZDF zeigt einen Bericht über die Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion und deren Folgen für die ostdeutsche Wirtschaft. Dem gleichen Thema widmet sich Phoenix am Sonntag mit der Reportage "Damals in der DDR".

Termintipp | Berlin, 24.06.10 | Redaktion

20 Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion

Podiumsdiskussion bei der Bundesstiftung Aufarbeitung

Am 18. Mai 1990 unterzeichneten Finanzminister Theo Waigel und Walter Romberg den Staatsvertrag zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. 20 Jahre später lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein, bei der vier Experten Bilanz ziehen.

Besprechung | 10.06.10 | Redaktion

Anschreiben gegen "Dolchstöße"

Der Ex-Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Karl-Heinz Paqué, zieht Bilanz

Bilanzen zur Wiedervereinigung erfreuen sich einer ungebremsten Konjunktur – Weltwirtschaftskrise hin oder her. Genre und Autorenkreis sind mittlerweile kaum noch überschaubar. Helmut Schmidt, Wolfgang Herles, Uwe Müller oder Jens Bisky schlagen so ihre Bögen über politische, gesellschaftliche, kulturelle hin zu ökonomischen Nabelschauen der Wiedervereinigung, die zumeist zwischen persönlichem Erinnern, abstrakter Wissenschaftlichkeit oder unverhohlenem Populismus changieren.

Presseschau | 08.06.10 | Redaktion

Das Gespenst der Enteignung

Die Brandenbruger Debatte um die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR

"Der nächste Streit um die DDR-Vergangenheit" lautete die Überschrift zum Bericht des Tagesspiegels über die Diskussion, die kürzlich in Brandenburg über die Zwangskollektivierung der DDR-Landwirtschaft entbrannte. Doch in der mitunter heftig geführten Debatte ging es nicht nur um die DDR-Vergangenheit, sondern auch um Entscheidungen im Einigungsprozess von 1990.

Besprechung | Berlin, 03.06.10 | Redaktion

Abgewirtschaftet

Warum die Planwirtschaft zusammenbrach und es keine Alternative zur schnellen Währungsunion gab

Schon die Annahme, die Planwirtschaft sei zusammengebrochen, entspringt einem bestimmten Deutungsmuster – dass die DDR an ihren inneren Widersprüchen und Unzulänglichkeiten zerbrach und die Revolution der Massen nur erfolgreich sein konnte, weil die Strukturen des Systems längst marode geworden waren. Einer dieser maroden Stützpfeiler war das planwirtschaftliche System. In der vergangenen Woche waren Wirtschaftswissenschaftler und zeitgenössische Entscheidungsträger zusammengekommen, um über den "Kollaps der Planwirtschaft" und die Herstellung der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zu sprechen. Eine Diskussion kam nur selten zustande – zu einig war man sich in den Kernfragen des Abends.

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