Magazin und Medienmonitor

Termintipp | Berlin, 18.12.09 | Redaktion

Die letzten Tage der Ceausescu

Inszenierung im Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU 2)

Die Bilder der Aburteilung und Hinrichtung des Ehepaars Ceauşescu am ersten Weihnachtstag 1989 haben sich als eines der mythischen Ereignisse der Weltgeschichte ins kollektive Gedächtnis mehrerer Generationen von Fernsehzuschauern gebrannt. 20 Jahre später bringt das Institut für theoretisches und künstlerisches Reenactment IIPM dieses Ereignis der Wende mit 18 Schauspielern in rumänischer Sprache auf die Bühne.

Kalenderblatt | Berlin, 07.10.09 | Redaktion

Das Ende der Muskelspiele

Der 40. Jahrestag der DDR in Ost-Berlin

"Militärisches Muskelspiel", "Propagandaschau", "Machtspektakel" – mit diesen Worten wurden vor wenigen Tagen die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik China kommentiert. Die Beschreibungen passen auch auf das Festgetöse, mit dem die DDR-Führung am 7. Oktober 1989 den 40. Geburtstag der Deutschen Demokratischen Republik begehen und den Protest im eigenen Land übertönen will.

Vorschau Hörfunk | 02.10.09 | Redaktion

Radiovorschau vom 02.10. - 07.10.2009

Sendungen rund um die Friedliche Revolution und den Mauerfall

Massendemonstrationen und Flüchtlingsströme Anfang Oktober 1989. Zeitzeugenportraits von Menschen, die den Umbruch hautnah miterlebt haben, und Gespräche mit heutigen Politikern über die damaligen Geschehnisse. Neben politischen Hintergründen zur Revolution im Herbst '89 erfährt der Hörer aber auch Alltagsgeschichten aus dem geteilten Berlin.

Termintipp | 04.10.09 | Redaktion

Von der Gewalt zum Dialog

Dresden im Oktober 1989

Die Herbsttage 1989 in Dresden waren für die Stadt und die Zukunft Europas von großer Bedeutung. Hier wurden neue Formen demokratischen Handelns gefunden, die den Verlauf der Friedlichen Revolution in der DDR geprägt haben. Im Dresdner Stadtmuseum diskutieren Zeitzeugen die Ereignisse in Dresden im Oktober 1989.

Termintipp | 07.08.09 | Redaktion

TV-Tipp zum Samstag, 08. August 2009

PHOENIX strahlt Biographie-Dokus über zwei DDR-Bürger aus

An diesem Samstag zeigt der TV-Sender PHOENIX nacheinander zwei biographisch motivierte Dokumentationen, die das Leben und Schicksal zweier sehr unterschiedlicher DDR-Bürger thematisieren.

Interview | Berlin, 10.05.09 | BStU

Ulrike Poppe über die Rolle der Kirchen im Herbst 1989

Politische Initiativen im Herbst 1989

Warum reichte die Kirche nicht mehr als Raum für die Opposition? Ulrike Poppe, eine der führenden DDR-Bürgerrechtlerinnen, über den Schutzraum Kirche und die Notwendigkeit, den Protest auf Straßen und Plätze zu tragen.

Termintipp | Berlin, 21.06.09 | Redaktion

Wege zur Einheit. Das Haus des Rundfunks 1989-2009

Eine Chronik von Wolfgang Bauernfeind

9. November 1989, es ist ein Donnerstag. An diesem und den folgenden Tagen wird Weltgeschichte gemacht. Das Haus des Rundfunks wird zur Sendezentrale für die Ereignisse rund um den Mauerfall. Später treffen sich hier Rundfunkleute aus Ost und West und beraten über die Zukunft des Rundfunks in der nun wiedervereinigten Stadt.

Besprechung | Berlin, 17.06.09 | Redaktion

Das Volk auflösen und ein neues wählen?

TIPP: Internetportal zum 17. Juni 1953

Heute strahlt die Karl-Marx-Allee in Berlin wieder in altem Glanz. Die Gebäude wurden saniert und zeugen von der sozialistischen Vorstellung eines Prachtboulevards. Nur Wenige wissen, dass genau hier ein Epizentrum für den Volksaufstand in der DDR lag. Die Website www.17juni53.de stellt sich (nicht nur) dieser Wissenslücke.

Interview | Berlin, 18.05.09 | Redaktion

Die Einsamkeit des Dissidenten

Jürgen Fuchs und die Oppositionellen in der DDR

"Wer die Grenze überschritt, musste das normale DDR-Leben hinter sich lassen." Wolfgang Templin, Roland Jahn und Esther Dischereit über Dissidenz in der DDR.

Kalenderblatt | Berlin, 08.04.09 | Redaktion

Nur 6 Meter

Der letzte Schusswaffengebrauch an der innerdeutschen Grenze

Am 8. April versuchten Bernd Greiser und Michael Bachmann am Grenzübergang Chausseestraße zu flüchten. Ihr vereiteltes Vorhaben sollte auch eine Zäsur an der deutsch-deutschen Grenze werden.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Berlin, 16.06.09 |

"Wir wollen freie Menschen sein!"

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR

Am 16. und 17. Juni 1953 erhoben sich in über 600 Orten der DDR mehr als eine Million Menschen, um gegen die SED-Diktatur zu demonstrieren. Sie forderten freie Wahlen und Demokratie, verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Deutsche Einheit. Der Aufstand wurde von sowjetischen Panzern blutig niedergeschlagen, die Anführer der Streikbewegung, die sich schließlich zum Volksaufstand entwickelte, wurden verhaftet; mehr als 50 Todesopfer waren zu beklagen. Während der Aufstand in der Bundesrepublik als Signal gegen die Diktatur in der DDR verstanden und nur wenige Wochen nach dem Aufstand der 17. Juni zum Tag der Deutschen Einheit erklärt wurde, wurden die Aufständischen in der DDR verfolgt und verfemt, der Aufstand selbst als faschistischer Putsch diffamiert. Anlässlich der 56. Wiederkehr dieses herausragenden Ereignisses in der deutschen Geschichte lud die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem Podiumsgespräch mit Herbert Buley und Hardy Firl, beide Teilnehmer des Aufstands, die ihr Eintreten für demokratische Rechte und Freiheiten mit Haft und Verfolgung durch die SED-Diktatur bezahlten.

Diskussion | Hamburg, 26.10.09 |

"Gesicht zur Wand"

Filmvorführung und Diskussion

Stefan Weinert präsentierte als Regisseur seinen Dokumentarfilm "Gesicht zur Wand".

Lesung | Potsdam, 18.10.08 |

"Staats-Sicherheiten"

15 Schicksale aus dem Gefängnis

In dem Theaterstück „Staats-Sicherheiten“ erzählen fünfzehn ehemalige Häftlinge aus den Stasi-Gefängnissen in Potsdam und Berlin-Hohenschönhausen von ihren Erfahrungen vor, während und nach der Haft. Sie berichten von Spitzeln, Vernehmern und von falschen Freunden. Sie erinnern sich an Unterdrückungsmechanismen und an Überlebensstrategien. Und sie zeigen, wie ein System funktionierte, das alles versuchte, um seine Gegner zum Schweigen zu bringen.

Diskussion | Berlin, 03.09.09 |

Entführt – Menschenraub im Auftrag der Stasi

Mitschnitte der Veranstaltung - Begrüßung durch Rainer Eppelmann

Im Auftrag des SED-Regimes hat die Stasi ca. 700 Menschen aus dem Westen in den Osten entführt. Spezialeinheiten des MfS haben Menschen gewaltsam und heimtückisch vor allem aus West-Berlin, aber auch aus Westdeutschland in die DDR verschleppt. Einer der spektakulärsten Fälle war die Entführung von Karl Wilhelm Fricke im Jahr 1955.




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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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