Magazin und Medienmonitor

Presseschau | 06.06.09 | Redaktion

Entsetzen im Westen, Euphemismus im Osten

Medienberichte aus dem Jahr 1989 zum Massaker auf dem Tiananmen-Platz

Die Welt war entsetzt, als die chinesische Regierung Panzer gegen das eigene Volk einsetzte. Die DDR-Regierung hingegen solidarisierte sich mit der chinesischen Führung - das deutsche Rundfunkarchiv hat die "Verbundenheit" der DDR mit China dokumentiert.

Presseschau | Berlin, 17.06.09 | Redaktion

NACHTRAG: Presseartikel zu 20 Jahren Tiananmen-Massaker

Zweiter Teil unserer Presseschau zum aktuellen Gedenken an das Tiananmen-Massaker

Am 4. Juni 2009 jährte sich die gewaltsame Niederschlagung der chinesischen Protestbewegung zum 20. Mal. Wir werfen noch einmal einen Blick in die deutschsprachige Presse. Dort wird das Ereignis unter anderem als "Wendepunkt in der Geschichte Chinas" bezeichnet. Viele Autoren betonen, dass der Protest des Jahres 1989 und das Blutbad vom 4. Juni in China totgeschwiegen werden sollen. Deshalb müsse der Rest der Welt umso eindringlicher an die Protestbewegung erinnern.

Presseschau | Berlin, 05.06.09 | Redaktion

20 Jahre Tiananmen-Massaker im Spiegel der Medien

Aktuelle Reaktionen

Am 4. Juni jährte sich die gewaltsame Niederschlagung der chinesischen Protestbewegung zum zwanzigsten Mal. Die Reaktion in China: Kein Wort in der staatlich kontrollierten Presse, Sperrung aller wichtigen Kommunikationsportale im Internet, eisiges Schweigen. In Deutschland dagegen widmet sich die Presse dem Ereignis intensiv. Die Meinungen dazu gehen nicht weit auseinander, nur der Fokus ist unterschiedlich: Mal erfährt man mehr über die aktuelle Zensur, mal mehr über die Hintergründe oder Folgen des blutigen Ereignisses.

Kalenderblatt | Berlin, 08.06.09 | Redaktion

Der Zweck heiligt die Mittel

Die DDR-Volkskammer über die Gewalt in China

Am 8. Juni 1989, vier Tage nach dem Massaker auf dem Tiananmen-Platz in Beijing, gibt die Volkskammer der DDR eine Erklärung ab, die Verständnis für das brutale Vorgehen der chinesischen Machthaber bekundet. Mit dieser Haltung beweist das SED-Regime nicht nur seine Ruchlosigkeit, sondern sendet ein Warnsignal an die stärker werdenden oppositionellen Kräfte im eigenen Land.

Kalenderblatt | Berlin, 04.06.09 | Redaktion

Die überrollte Göttin

Das Tiananmen-Massaker in Peking am 3. und 4. Juni 1989

Spätes Frühjahr 1989: In Peking herrscht eine merkwürdige Stimmung. Auf dem Tiananmen-Platz, dem Platz des Himmlischen Friedens, nur wenige Meter neben dem Mao-Mausoleum und kurz vor dem Eingang zur Verbotenen Stadt, campieren Tausende Studenten. Anwohner bringen ihnen Töpfe voller Reis. Untergrund-Künstler treten öffentlich auf dem Platz auf. Von Demokratie ist die Rede. Am 30. Mai enthüllen Studenten eine selbst gefertigte Statue, die der Freiheitsstatue ähnelt und „Göttin der Demokratie“ genannt wird. Bahnt sich in dem kommunistischen Staat eine Revolution an?

Interview | Potsdam, 15.06.09 | Redaktion

Die "chinesische Lösung" und der Herbst 1989

Warum es in Leipzig nicht zur Eskalation kommt

Im Rahmen unseres aktuellen Schwerpunkts sprechen wir mit Major Heiner Bröckermann über die militärischen Planspiele der SED und die Stunden der Entscheidung am 9. Oktober 1989.

Thema | Berlin, 22.06.09 | Redaktion

Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen

Osteuropa im Juni 1989

Die Veränderungen in Osteuropa schritten höchst unterschiedlich voran. Die DDR-Führung demonstrierte allem Reformgeist in Polen und Ungarn zum Trotz konsequente Engstirnigkeit. Doch eine entscheidende Weiche wurde im Frühjahr 1989 in Budapest gestellt, die auch die Parallelwelt der DDR aufbrechen sollte und den Lauf der deutschen Geschichte entscheidend beeinflusste.

Kalenderblatt | 21.08.09 | Redaktion

Im Westen nichts Neues – Das letzte Opfer

21. August 1989: Kurt-Werner Schulz als letzter DDR-Flüchtling auf österreichischem Boden getötet

Nicht an der deutsch-deutschen, sondern an der österreichisch-ungarischen Grenze ist das letzte Opfer des Eisernen Vorhangs zu beklagen. Genauer gesagt: 15 Meter hinter der Grenze, auf österreichischem Territorium starb der Weimarer Architekt Kurt-Werner Schulz - bei einem Fluchtversuch mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn - den letzten Tod eines flüchtigen DDR-Bürgers. Eine Kugel eines ungarischen Grenzsoldaten traf ihn im Mund.

Montagsradio | Berlin, 12.01.10 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 32, Der Sturm auf die Stasi-Zentrale

Carlo Jordan über den 15. Januar 1990 in Berlin

Carlo Jordan, Bürgerrechtler, Umweltaktivist und Mitbegründer der Grünen Partei in der DDR, erinnert sich an den 15. Januar 1990. Am Vormittag hatte er am Runden Tisch Modrows Bericht über die Auflösung der Staatssicherheit zur Kenntnis genommen. Am Abend sah er in Lichtenberg, wie zehntausende Menschen das Hauptquartier des Geheimdienstes in Besitz nahmen. Trotz kleinerer Verwüstungen - auch an diesem Tag blieb die Revolution friedlich.

Besprechung | Rostock, 19.03.10 | Redaktion

Bürgerkrieg in Mecklenburg

Der TV- Zweiteiler "Die Grenze": Fernsehen mit allen Vor- und Nachteilen

Ein filmisches Zukunftsszenario mit ernst zu nehmendem Hintergrund? Der SAT1-Zweiteiler "Die Grenze" entwirft eine düstere Phantasie des bundesdeutschen Nordostens. Spannend, plakativ, überbordend, eindimensional und zwiespältig - Fernsehen eben.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil V

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Buchvorstellung der Autorin Dr. Sibylle Plogstedt (28:13 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil IV

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Einführung Christian Flierl, Psychosozial-Verlag (02:15 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil III

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Einführung Gunther Beggenau, Hans Böckler Stiftung (04:03 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke" Teil II

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Begrüßung Dr. Michaela Kuhnhenne, Hans Böckler Stiftung (01:22 min)

Diskussion | Berlin, 23.09.10 |

"Knastmauke"

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR nach der Wiedervereinigung

Was ist aus den etwa 200.000 politischen Gefangenen der DDR geworden? Sibylle Plogstedt hat 25 von ihnen aufgesucht und festgestellt, dass die Helden und Heldinnen von einst heute in Armut leben. In der DDR haben sie Berufsverbot, Haft und psychische Folter erlebt. Heute lebt fast die Hälfte der ehemals politisch Verfolgten mit weniger als 1.000 Euro im Monat. Plogstedts Fazit: Die Armut ist eine Traumafolge. Buchvorstellung und Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Ausstellung | Leipzig, 18.03.09 |

Über 17.000 Sachsen zu Unrecht verurteilt

Justizstaatssekretärin Hauser eröffnete Ausstellung zur DDR-Justiz

Die sächsische Justizstaatssekretärin Gabriele Hauser eröffnete im Amtsgericht Leipzig die Ausstellung „Im Namen des Volkes? - Über die Justiz im Staat der SED“, die von der Sächsischen Staatskanzlei und dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz gemeinsam mit dem Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR präsentiert wurde.

Diskussion | Berlin, 08.06.10 |

Zeitzeuge Hans-Eberhard Zahn erzählt

Der 1928 geborene Hans-Eberhard Zahn erzählte von seinem Leben, aber vor allem von seiner siebenjährigen Haft in verschiedenen Anstalten der DDR.

Diskussion | Berlin, 15.06.10 |

Der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR

Podiumsgespräch

Über eine Million Menschen in 700 Orten der DDR demonstrierten vor 57 Jahren gegen die SED-Diktatur. Sie forderten freie Wahlen, Meinungsfreiheit und ein geeintes Deutschland. Sowjetische Panzer schlugen den Aufstand blutig nieder. In Erinnerung an die mutigen Frauen und Männer, die sich nicht nur während dieses Aufstandes gegen die SED-Diktatur zur Wehr setzten und für demokratische Rechte und Freiheiten eintraten, richtete die Bundesstiftung Aufarbeitung eine Podiumsveranstaltung zum 17. Juni 1953 aus.



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