Magazin und Medienmonitor

Thema | Berlin, 11.01.10 | Redaktion

Revolution Reloaded

Im Januar 1990 gewann die Friedliche Revolution im Protest gegen restaurative Tendenzen neue Kraft

In der Rückschau scheint es manchmal, als sei die Friedliche Revolution Ende 1989 an ihr Ziel gelangt. Die Mauer war gefallen, der Führungsanspruch der SED aus der Verfassung gestrichen, der Weg zur Wiedervereinigung eingeschlagen. Doch während Bürgerrechtler und friedliche Demonstranten die MfS-Verwaltungen in den Bezirken besetzten, arbeitete die Regierung Modrow daran, ihre Macht zu festigen und ihren Geheimdienst in die neue Zeit zu retten. Erst eine neuerliche Welle revolutionären Massenprotestes machte diesen Bemühungen Anfang 1990 ein Ende.

Kalenderblatt | 15.01.10 | Redaktion

Der Zorn des Volkes

Die Erstürmung der ehemaligen Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990

Um 17 Uhr vor der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin Lichtenberg. Zehntausende DDR-Bürger versammeln sich hier nach einem Aufruf des Neuen Forum und fordern lautstark "Stasi raus!" und "Wir wollen rein!". Einige Demonstranten schaffen es, ein meterhohes Tor an der Normannenstraße einzudrücken – die Menge stürmt den riesigen Komplex der Stasi.

Kalenderblatt | 12.03.10 | Redaktion

Die Revolution frisst ihre Eltern

12. März 1990: Die letzte Montagsdemonstration und die letzte Sitzung des Runden Tisches

Eine gewisse Lautstärke liegt in der Natur von Demonstrationen und politischen Debatten. Ihr Ende jedoch kommt zuweilen leise und gerät schnell in Vergessenheit. Am 12. März 1990 tagt in der DDR letztmalig der Zentrale Runde Tisch. Am selben Tag findet die letzte Montagsdemonstration in Leipzig statt. Zwei Institutionen, die für die Friedliche Revolution, für das Ende der SED-Diktatur und für den Beginn demokratischer Strukturen in der DDR stehen, sind an ihr Ende gelangt. Die Auflösung des Runden Tisches und das Ende der Montagsdemonstrationen markieren den gesellschaftspolitischen Wandel hin zum Rechtsstaat und zum Selbstbestimmungsrecht der DDR-Bürger.

Termintipp | Berlin, 10.03.10 | Redaktion

Der 100. Geburtstag von Robert Havemann

Begegnungen mit und Annäherung an eine Persönlichkeit

Am 11. März 2010 wäre Robert Havemann 100 Jahre alt geworden. Auf einer Abendveranstaltung am 11. März und einer ganztägigen Veranstaltung am 12. März feiern die Robert-Havemann-Gesellschaft und die Heinrich-Böll-Stiftung diesen Geburtstag. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte seiner Biografie und würdigt seine Bedeutung für die Oppositionsbewegung in der DDR.

Termintipp | Berlin, 07.03.10 | Redaktion

Frauen im Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen

Gedenkveranstaltung zum Schicksal politisch verfolgter Frauen in der SBZ und DDR

Anlässlich des "Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" widmet die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Gedenkveranstaltung dem Schicksal von Frauen, die wegen ihres Eintretens für demokratische Rechte und Freiheiten zu Opfern politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden.

Montagsradio | Berlin, 09.02.10 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe 33, Revolution im Stadtbezirk

Siegfried Zoels über die Basisdemokratie 1989/90 im Berliner Prenzlauer Berg

Die Revolutionen von 1989 geschahen von unten. Auf der lokalen Ebene fanden ebenso Revolutionen statt. Auch hier rangen Oppositionelle, Bürgerrechtler und alle, die sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen wollten, mit den Machtstrukturen. Siegfried Zoels war einer der Lokalrevolutionäre.

Termintipp | Berlin, 14.01.10 | Redaktion

Staatssicherheit am Ende: 20 Jahre Besetzung der Stasi-Zentrale

Die BStU-Zentralstelle lädt zu einem Bürgerfest ein

Anlässlich des 20. Jahrestages der Besetzung der Stasi-Zentrale lädt die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen (BStU) am 16. Januar 2010 in das Archiv der Zentralstelle in Berlin-Lichtenberg zu einem Bürgerfest ein.

Kalenderblatt | Berlin, 07.12.09 | Redaktion

Revolutionäres Möbelstück

Der Zentrale Runde Tisch nimmt in Ost-Berlin seine Arbeit auf

Am 7. Dezember 1989 tritt in Ost-Berlin erstmals der Runde Tisch zusammen. Vertreter von Bürgerrechtsgruppen, Mitglieder der SED, der Blockparteien und einiger "Massenorganisationen" sollen für einen geordneten und friedlichen Übergang zur Demokratie sorgen. Die Teilnehmer sind nicht gewählt, sondern durch die Macht der Straße und das Gebot der historischen Vernunft in ihr Amt berufen worden.

Termintipp | Berlin, 06.12.09 | Redaktion

Frauenaufbruch 1989. Was wir wollten – Was wir wurden

Tagung und Fest der Frauen

1200 Frauen aus allen Regionen der DDR versammelten sich im Dezember 1989 in der Berliner Volksbühne. Die erste unabhängige Frauenbewegung der DDR fand hier ihren Anfang. Anlässlich des 20. Jubiläums dieses Ereignisses hält die Tagung Rückschau auf die enthusiastischen Zeiten des Aufbruchs und fragt gleichzeitig nach der Ambivalenz seines Erbes.

Termintipp | Berlin, 28.10.09 | Redaktion

"Ein Volk geht auf die Straße"

Mitwoch Abend: Vortrtag und Diskussion zum 4. November im Maxim Gorki-Theater

Die SED versucht ihren Machtverlust zu stoppen. Die Demonstrationswelle weitet sich jedoch immer weiter aus. Am 4. November 1989 fand auf dem Alexanderplatz in Berlin die größte systemkritische Demonstration in der Geschichte der DDR statt. Mit der Veranstaltung "Ein Volk geht auf die Straße" erinnern die Landesbeauftragte für Stasiunterlagen und die Robert-Havemann-Gesellschaft gemeinsam an diesen Tag und lassen renommierte Wissenschaftler und Zeitzeugen von damals zu Wort kommen.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Eisenach, 29.04.10 |

Die Texte der 3. Ökumenischen Versammlung 1989

Ein Baustein zur Kampagne "Gesegnete Unruhe" der Evangelischen Kirche in

Am 29. und 30. April 2009 startete die EKM-Kampagne "Gesegnete Unruhe" zum 20-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution. Am Thüringer Landtag in Erfurt und am Magdeburger Dom inszenierte der Saarbrücker Künstler Ingo Bracke eine Lichtinstallation dazu. Bracke verarbeitet darin die Texte der Ökumenischen Versammlung, die genau 20 Jahre zuvor, vom 26. bis 30. April 1989, in Dresden beschlossen wurden. Mit dem Kampagnen-Auftakt erinnerte die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland an die Forderungen der Basisgruppen 1989, die sich in den Texten der Ökumenischen Versammlung niederschlagen. Zugleich wies sie auf die außerordentliche Aktualität der Texte hin, die sie angesichts von Finanzkrise, Klimakatastrophe und Armutsproblematik nach wie vor besitzen. www.gesegnete-unruhe.de

Lesung | Schwerin, 23.10.09 |

„... aber wir hatten einen Traum

Der Weg des Neuen Forums Schwerin von 1989 bis 1994“

Neun Monate haben die beiden Autorinnen Uta Rüchel und Maria Klähn im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung M-V über das Neue Forum in Schwerin geforscht. Mit Unterstützung des Bildungsministeriums M-V, der Landeszentrale für politische Bildung M-V, der Stadt Schwerin und schließlich des Landeshauptarchivs konnte das Buch „... aber wir hatten einen Traum. Der Weg des Neuen Forums Schwerin von 1989 bis 1994“ am Freitag, dem 23. Oktober 2009 um 19.30 Uhr in der Schweriner Paulskirche erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.


Diskussion | Berlin, 07.10.09 |

"Schön war die Zeit...?"

Aufklären statt verklären: Alltag und Unrecht in der DDR

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls und dem Ende der DDR veranstaltete die Berliner Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom Frühsommer 2007 bis November 2009 eine 10-teilige Reihe zur DDR-Geschichte "Schön war die Zeit.." Die Veranstaltung galt der Erinnerung an die deutsche Teilung und der Aufarbeitung der Unterdrückungsmechanismen des DDR-Systems.

Diskussion | Berlin, 10.09.09 |

20 Jahre Gründung Neues Forum in der DDR

Bündnis 90 / Die Grünen würdigen die Gründung des Neuen Forum

Das Neue Forum trug im Herbst 1989 gemeinsam mit den anderen Bürgerbewegungen und neuen Parteien zum Gelingen der friedlichen Revolution bei. Auf Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen behandelte das Abgeordnetenhaus am 10. September 2009 einen Entschließungsantrag zur Würdigung des Neuen Forums.

Diskussion | Berlin, 18.06.09 |

Es muss mehr DDR-Geschichte auf den Stundenplan

Schülergespräch mit ehemaligen Bürgerrechtlern

In Berlin trafen sich der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Wolfgang Tiefensee und Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, mit 15 ehemaligen Bürgerrechtlern und 150 Schülern am Runden Tisch, um über die friedliche Revolution und die Erlebnisse des Jahres 1989 zu diskutieren.

Diskussion | Berlin, 27.08.09 |

6. Zeitgeschichtliche Sommernacht

Eröffnungsvortrag

Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat.

Diskussion | Berlin, 27.08.09 |

6. Zeitgeschichtliche Sommernacht

Begrüßungsworte

Die Ereignisse vor 20 Jahren, die nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderten, waren Thema der 6. Zeitgeschichtlichen Sommernacht, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag am 27. August 2009 in das Allianz Stiftungsforum am Pariser Platz eingeladen hat.

Konferenz | Berlin, 18.02.09 |

Die Deutsche Frage in der SBZ und DDR

Eine zweitägige Tagung in Berlin

Welche Vorstellungen gab es auf Seiten der Bevölkerung und Opposition in der SBZ und DDR hinsichtlich der Deutschen Frage? Dies war das zentrale Thema der dreitägigen Konferenz, die vom 18. bis 20. Februar 2009 vom Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e.V. in der Vertretung des Freistaates Thüringen abgehalten wurde.

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"Wir waren auf jeden Fall ...mehr

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Dossiers zu unseren Schwerpunktthemen wie Ausblick, Alltag, Film, Wenderomane und und und ... mehr
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