Magazin und Medienmonitor

Vorschau Hörfunk | 05.06.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 6. bis 13. Juni 2010

Von Punkbands und Zeitungsdieben

Am Freitag steht der Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen Zeitung" Sergej Lochthofen im Mittelpunkt. Er hat der SED eine Bezirkszeitung "geklaut" und damit Geschichte geschrieben. Am Samstag erzählt MDR Figaro von der Punkband Feeling B und ihren Mitgliedern Aljoscha Rampe, Paul Landers und Christian Feeling, die in den 1980er Jahren Bestandteil der Ostberliner Alternativszene waren.

Vorschau Hörfunk | 29.05.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 29. Mai bis 5. Juni 2010

Ulla Meinecke und die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle

Drei Beiträge beschäftigen sich diese Woche mit der DDR. Am Anfang steht am Montag auf WDR 5 eine Reportage über das NVA Militärgefängnisses Schwedt und den Bemühungen, daraus eine Gedenkstätte zu machen. Am Donnerstag folgt anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Zwerenz eine Reportage über seine Jahre im Bundestag. Zum Abschluss beschäftigt sich der Deutschlandfunk mit Ulla Meinecke und ihrem Erfolg in der DDR.

Besprechung | Berlin, 11.08.09 | Redaktion

Flucht aus dem ungarischen Sommer

Ingo Schulzes Sündenfallgeschichte "Adam und Evelyn"

"Adam und Evelyn" ist die Geschichte einer Reise. Sie ereignet sich im Sommer 1989. Nach dieser Reise gibt es kein Zurück mehr. Was als Urlaub begann, endet als Aufbruch in ein anderes Land. Zu Ende geht auf diese Weise aber auch eine Zeit voller Möglichkeiten. Ingo Schulze erzählt vom Leichtsinn der entscheidenden Monate mit wehmütig-heiterem Tonfall.

Termintipp | Eisenach, 17.05.10 | Redaktion

"Die Schuld der Mitläufer – Anpassen oder Widerstehen in der DDR"

Eisenach diskutiert in der Buchhandlung "Die Eule"

Die Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit und die Buchhandlung "Die Eule" laden heute um 19.30 Uhr zu einer informativen Lesung mit anschließendem Autorengespräch nach Eisenach ein. Diskutiert wird das Thema "Anpassung und Widerstand" im repressiven System der DDR. Nach einer Begrüßung durch Uwe Lühr, dem Leiter des Regionalbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Halle, stellt Autor Roman Grafe sein Buch "Die Schuld der Mitläufer" vor und steht im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung.

Montagsradio | 01.05.10 | Redaktion

Wie war das damals am 1. Mai?

Montagsradio, Ausgabe Nr. 37

Der 1. Mai in der DDR – zwischen Parteiinszenierung und Freizeitvergnügen, Pflichtveranstaltung und Volksfest. Wir haben Passanten rund um den Arnimplatz im nördlichen Prenzlauer Berg in Berlin nach ihren Erinnerungen an den 1. Mai in der DDR befragt und eine bunte Mischung von Antworten erhalten. Die Umfrage zum Tag der Arbeit führten Kaja Wesner und Johanna Schniedergers.

Termintipp | Berlin, 30.04.10 | Redaktion

Halbstarke in der DDR

Buchvorstellung und Diskussion

Der Konflikt mit nonkonformen Jugendlichen in der DDR wurde unverhältnismäßig politisiert und ideologisch überfrachtet, und die Halbstarken, auch Rowdys genannt, mussten erleben, wie sie zunehmend kriminalisiert und strafrechtlich verfolgt wurden. Die Autorin Wiebke Janssen arbeitet erstmals DDR-spezifische subkulturelle Stilelemente des gesamtdeutschen "Halbstarkenphänomens" heraus. Sie recherchierte zu Halbstarken-Krawallen in Halle (Saale), Salzwedel und Karl-Marx-Stadt und beschreibt die Überwachung und Kontrolle jugendlicher Freizeitgruppen.

Vorschau TV | 17.04.10 | Redaktion

Fernsehvorschau vom 18. bis 24. April 2010

Systemduell – Freiheit, Spione und Sportler

"Ich wollte Staatsfeind werden", leitet der Oppositionelle Wolfgang Rüddenklau seine Erinnerungen an sein politisches Engagement in der DDR ein, zu sehen am Sonntag auf ARD. Die Wiedervereinigung war nicht sein Ziel, ebenso wenig, wie die Stasi plante, mittels ihres Top-Spions Günter Guillaume Willy Brandt zu stürzen. Zusammen mit anderen Ereignissen des Jahres 1974, wie dem Sparwasser Tor gegen den späteren Weltmeister, bringt der WDR, dies in seiner Jahresschau am Dienstag. Wie die SED-Staatsführung nach den Kommunalwahlen im Mai 1989 ihre letzte Glaubwürdigkeit verspielt, darüber berichtet der MDR am Mittwoch.

Kalenderblatt | Chemnitz, 01.04.10 | Redaktion

Karl statt Chemnitz

Chemnitz will wieder Karl-Marx-Stadt heißen

Zweimal hat die Stadt im Westen Sachsens im 20. Jahrhundert ihren Namen gewechselt. 1953 beschloss die DDR-Regierung, Chemnitz in Karl-Marx-Stadt umzubenennen. Im April 1990 beschlossen 75 Prozent der Karl-Marx-Städter die Rückbenennung ihrer Stadt in Chemnitz. Und nun, 20 Jahre danach, könnte die Stadt ein drittes Mal innerhalb von 60 Jahren ihren Namen ändern. Aus Chemnitz soll wieder Karl-Marx-Stadt werden.

Vorschau Hörfunk | 17.04.10 | Redaktion

Radiovorschau vom 17. bis 23. April 2010

Wandel durch Annäherung

Das politische Ideal vermissten zahlreiche Wissenschaftler in der ehemaligen DDR, wie der MDR am Samstag in einem Podiumsgespräch der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zeigt. Die radikale Abwicklung auch staatferner Fakultäten erschien manchem ungerecht. Von seinem persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung dieses Prinzips, berichtet Hans-Otto Bräutigam am Montag auf HR2. Der "Ständige Vertreter" erläutert dabei auch, wie überraschend für manchen Deutschland-Diplomaten die Einheit kam.

Besprechung | 14.04.10 | Redaktion

Von Pankow bis Leipzig

Geschichte im Raum: "Erinnerungsorte der DDR" herausgegeben von Martin Sabrow

Im vergangenen Jahr sind zahlreiche Bücher erschienen, die einer Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit gewidmet waren. Das Jubiläum der Revolution und der Einheit zeigen einmal mehr die verschiedenen Schichten der Erinnerung auf, die viele Deutsche mit der DDR verbanden und immer noch verbinden. Martin Sabrows "Erinnerungsorte der DDR" liefert hierzu einen interessanten Einstieg: anhand konkreter Orte der Erinnerung.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Grimma, 30.08.09 |

"Im Land der Mulde"

Fotografien von Gerhard Weber

Aus Anlass des 20.Jahrestages der friedlichen Revolution in der DDR gestaltete der erfolgreiche Grimmaer Fotodesigner Gerhard Weber in der Klosterkirche eine Foto-Rück-Schau auf sein über vierzigjähriges Schaffen. Die Austellung "Im Land der Mulde - Fotografien aus vier Jahrzehnten“ zeigt das Arbeits- und Alltagsleben im ländlichen und kleinstädtischen Raum.

Ausstellung | Berlin, 11.09.09 |

Sag, was war die DDR?

Ein Geschichtsabenteuer für Kinder + Jugendliche noch bis zum 31. März 2010

Die neue interaktive Ausstellung des Kindermuseums ist eine Einladung an kritische junge Zeitforscherinnen und Zeitforscher in Ost und West. Sie geht einen neuen Weg bei der Vermittlung von DDR-Geschichte.

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