Magazin und Medienmonitor

Montagsradio | Berlin, 10.06.09 | Redaktion

Montagsradio Ausgabe Nr. 10 – Das Tiananmen-Massaker

Ein kurzes Werkstattgespräch mit dem Redakteur des aktuellen Themas

Wir sprechen über die Bedeutung des 4. Juni 1989 in Peking für die Revolution in der DDR im nachfolgenden Herbst.

Besprechung | Berlin, 11.08.09 | Redaktion

Flucht aus dem ungarischen Sommer

Ingo Schulzes Sündenfallgeschichte "Adam und Evelyn"

"Adam und Evelyn" ist die Geschichte einer Reise. Sie ereignet sich im Sommer 1989. Nach dieser Reise gibt es kein Zurück mehr. Was als Urlaub begann, endet als Aufbruch in ein anderes Land. Zu Ende geht auf diese Weise aber auch eine Zeit voller Möglichkeiten. Ingo Schulze erzählt vom Leichtsinn der entscheidenden Monate mit wehmütig-heiterem Tonfall.

Montagsradio | 25.09.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 24 - "Wat is'n dat hier...?"

Von Prag nach Paderborn - eine Fluchtgeschichte

In Görlitz wird er noch aus dem Zug geholt und zwei Tage lang inhaftiert. Per Anhalter landet er direkt vor der bundesdeutschen Botschaft in Prag. Als er nichts ahnend Fotos macht, verfolgen ihn aufgebrachte Botschaftsbesetzer. Drei Tage später sitzt er im Zug in die Bundesrepublik. Und plötzlich steht er in Paderborn… Michael Homburg erzählt im Montagsradio seine abenteuerliche Fluchtgeschichte. Eine Art Schelmenroman.

Interview | 02.10.09 | Redaktion

Entschlossene Flüchtlinge, entsetzter Minister - das komplette Interview

Hermann Huber über die Verwandlung einer Botschaft in ein Flüchtlingslager

Sie schliefen in Zelten und auf Treppenstufen, harrten bei Regen und Kälte im Park der Botschaft aus und warteten wochenlang. Eines wollten sie unter keinen Umständen: zurück in die DDR. Der ehemalige Botschafter Hermmann Huber schildert die dramatischen Tage von Prag im September 1989.

Thema | 28.09.09 | Redaktion

"Ihr löscht das Feuer mit Benzin"

Botschaftsbesetzung in Prag, Ausschreitungen in Dresden

Ende September, Anfang Oktober spitzt sich die Situation in der DDR zu. Die Spannungen im Gefüge von Staat und Gesellschaft sind überdeutlich. Von der besetzten Botschaft in Prag springt der revolutionäre Funke zunächst nach Dresden über. Am Dresdner Hauptbahnhof kommt es zu Demonstrationen und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Revolution breitet sich aus.

Besprechung | Berlin, 20.04.09 | Redaktion

Osteuropäische Dramatik

György Dalos' souveräne Darstellung der Systemabstürze in Osteuropa 1989

György Dalos hat ein Buch über das Ende der Diktaturen in Osteuropa geschrieben, das der historisch interessierte Leser mit Freude aufgreifen wird. Es vereint kluge Beobachtung mit feinsinniger Ironie, Analyse mit gekonntem Erzählerbericht. Ein äußerst anregendes Leseerlebnis.

Kalenderblatt | 30.09.09 | Redaktion

"Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihre Ausreise..."

Die Prager Botschaftsbesetzung, Genschers Balkonrede und die Ausreise

Seit Wochen schon harren über 4000 DDR-Flüchtlinge in der deutschen Botschaft in Prag aus. Am 30. September 1989 überbringt der westdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher endlich die gute Nachricht: die Ausreise in die Bundesrepublik ist genehmigt und die Sonderzüge bringen die ersten Botschaftsflüchtigen schon am nächsten Tag nach Westdeutschland.

Besprechung | Berlin, 24.08.09 | Redaktion

Perspektiven einer Grenze

Constantin Hoffmanns "Ich musste raus" und Martin Schaads "Dann geh doch rüber"

Constantin Hoffmann und Martin Schaad beleuchten Grenzgänge an der innerdeutschen Grenze nach beiden Richtungen, nach Ost und West. Die zwei Neuerscheinungen dieses Sommers sammeln Grenzgeschichten, die zur Geschichte wurden.

Kalenderblatt | 21.08.09 | Redaktion

Im Westen nichts Neues – Das letzte Opfer

21. August 1989: Kurt-Werner Schulz als letzter DDR-Flüchtling auf österreichischem Boden getötet

Nicht an der deutsch-deutschen, sondern an der österreichisch-ungarischen Grenze ist das letzte Opfer des Eisernen Vorhangs zu beklagen. Genauer gesagt: 15 Meter hinter der Grenze, auf österreichischem Territorium starb der Weimarer Architekt Kurt-Werner Schulz - bei einem Fluchtversuch mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn - den letzten Tod eines flüchtigen DDR-Bürgers. Eine Kugel eines ungarischen Grenzsoldaten traf ihn im Mund.

Kalenderblatt | Berlin, 19.08.09 | Redaktion

Probe für den Ernstfall

Das Paneuropäische Picknick am 19. August 1989 wird zum Test für die Öffnung der Ost-West-Grenze

Ungarn wird im Sommer 1989 zum Auswandererland, zur Durchgangsstation zahlreicher DDR-Bürger auf ihrer Flucht nach Westen. Bei einem Fest an der österreichisch-ungarischen Grenze gelingt mehreren hundert Ostdeutschen am 19. August eine spektakuläre Massenflucht.

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Archiv der Auseinandersetzung

Diskussion | Berlin, 04.08.10 |

Sportverräter (Audio 6/6)

Podiumsgespräch

Immer wieder flohen als sozialistische Vorzeigepersönlichkeiten gefeierte Leistungssportler unter gefährlichen Umständen aus der DDR. Zum Teil wurden sie hierbei von bundesdeutschen Sportlern tatkräftig unterstützt – ein vergessenes Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte. Nach einem Vortrag von Dr. Jutta Braun erinnern sich die beiden ehemaligen Turner Eberhard Gienger und Wolfgang Thüne an ihre gemeinsame Fluchtgeschichte. Moderiert von Robert Ide schildert der Skisprung-Olympiasieger Hans Georg Aschenbach mit welchen Repressionen der SED-Staat auf derartige Fälle von »Verrat« reagierte.

Lesung | Berlin, 29.07.10 |

"Und plötzlich waren wir Verbrecher"

Buchpräsentation: Die Geschichte einer Republikflucht

Im Sommer 1983 unternahmen die Geschwister Michael Proksch und Dorothea Ebert aus Dresden zusammen mit Dorotheas Mann und einem Freund einen Fluchtversuch an der bulgarisch-jugoslawischen Grenze. Der Versuch scheiterte. Anfang 1984 wurden sie zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt und um die Jahreswende 1984 / 85 von der Bundesrepublik freigekauft. Die Autoren Dorothea Ebert und Michael Proksch berichten aus Anlass des Erscheinens ihres Buches »Und plötzlich waren wir Verbrecher« über die Geschichte ihrer gescheiterten Flucht und die damit verbundenen Folgen für Freunde und Familie.

Lesung | Berlin, 29.07.09 |

Die vergessenen Opfer der Mauer

Buchvorstellung

Hubertus Knabe lässt in einem neuen Buch DDR-Bürger zu Wort kommen, die von der eigenen Regierung wie Schwerverbrecher behandelt wurden. Ihr einziges Vergehen: Sie wollten die DDR verlassen, um in Freiheit zu leben. Die Schilderungen ihrer gescheiterten Fluchtversuche und ihrer Hafterfahrungen illustrieren auf eindringliche Weise die Ohnmacht gegenüber einem totalitären Staat.

Vortrag | Hamburg, 22.06.10 |

Der lange Weg

Vortrag mit Dr. Peter Döbler über seine Flucht aus der DDR

Im Juli 1971 schwamm er die Warnow aufwärts von Rostock bis Pölchow, bei Nacht. Es gab kein Zurück. Eine aus Travemünde kommende Fähre zieht an ihm vorbei. Unbemerkt schwimmt er weiter Richtung Fehmarn. Kurz vor Staberhuk (Insel Fehmarn/Schleswig-Holstein) zogen ihn Urlauber aus dem Wasser und bringen ihn aufs Festland. Peter Döbler benötigte für die 48 Kilometer 25 Stunden, so lange wie kein anderer, der aus der DDR in die Freiheit schwamm.

Ausstellung | Hamburg, 04.06.10 |

Über die Ostsee in die Freiheit

Eine Ausstellung in Hamburg vom 04. Juni - 08. Juli 2010

In den 28 Jahren seit dem Bau der Berliner Mauer versuchten mindestens 6500 Menschen eine Flucht über die Ostsee. Die bekannten und unbekannten Opfer nach ihrem Untergang in der Ostsee vor dem Versinken im Meer des Vergessens zu bewahren, war das Ziel dieser Ausstellung.

Lesung | Hamburg, 10.02.10 |

Schreiben als Widerwort: "Westausgang"

Lesung und Gespräch

Der Autor Jürgen Hultenreich las im Mahnmal St. Nikolai aus seinem Buch "Westausgang". Er ging ausführlich auf die Fragen der Teilnehmer ein und erzählte auch von seinen eigenen Erfahrungen mit der Staatssicherheit.

Ausstellung | Berlin, 03.07.09 |

Fluchtziel: Berlin-Reinickendorf

Zur Geschichte der Teilung Berlins in der Zeit des Kalten Krieges

In der Nacht zum 13. August 1961 errichteten DDR-Grenzpolizisten und Mitglieder der Kampfgruppen der Arbeiterklasse die Berliner Mauer. Fortan versperrte über 28 Jahre ein ständig perfektioniertes Grenzsystem die Wege von und nach Berlin. Auch im Berliner Norden trennte die Mauer Familien, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn. Immer wieder versuchten Menschen, über die DDR-Grenzanlagen in den Bezirk Reinickendorf zu gelangen. Zahlreiche Fluchtversuche waren erfolgreich, viele scheiterten, manche endeten tödlich.

Ausstellung | Plüschow, Schlagsdorf, Schlutup, 01.08.09 |

Grenzraum 09/10

Freilichtausstellung und Symposium

Erinnern und Vergessen, aus aktuellem Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Öffnung der innerdeutschen Grenze und der friedlichen Revolution im Jahr 1989, waren die Themen der „Plüschow Lounge - Grenzraum 09/10“ begleitet durch eine Ausstellung und ein Symposium. Was bewahren wir in Erinnerung, was wollen wir erinnern und was wird aus dem Gedächtnis gelöscht? Wie gehen wir mit Erinnerung um? Ist es sogar möglich Erinnerung zu korrigieren? Mit diesen Fragen, Beiträgen der Zeitzeugen, sowie Erfahrungsberichten über die erste realisierte Installation von Renate U. Schürmeyer setzten sich Referenten und Publikum in Rahmen des Symposiums auseinander.

Ausstellung | Berlin, 09.10.09 |

Als die Flüchtlinge der DDR nach Gießen kamen

Eine Wanderausstellung, von Auszubildenden erstellt

Während sich noch viele lebhaft an die Ereignisse im Jahre 1989 erinnern können, wissen nur noch wenige Jugendliche, aufgrund ihres Alters, was sich in der DDR abspielte. Deshalb organisierten Auszubildende aus Stadt und Landkreis Gießen eine Ausstellung, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, zu dem Thema „20 Jahre Revolution und deutsche Einheit – als Flüchtlinge aus der DDR nach Gießen kamen“ und erinnerten an die Zeit, die auch für die Stadt ein besondere war. In Gießen befand sich die zentrale Aufnahmestelle des Landes Hessen, ein Aufnahmelager für DDR-Flüchtlinge und -Übersiedler.

Diskussion | Schwerin, 19.10.09 |

Fliehen oder Bleiben

„Menschliche Kreativität“ und Grundgesetz der BRD ermöglichten Fluchten

Teilnehmer der Podiumsdiskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung sprachen in Greifswald über persönliche Flucht- und Ausreise-Erfahrungen und mahnten, die SED-Vergangenheit weiter aufzuarbeiten.

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