Magazin und Medienmonitor

Besprechung | Berlin, 23.03.09 | Redaktion

"Die Überwindung der Angst"

Ehrhart Neuberts "Unsere Revolution" – Eine Gesamtdarstellung

"Die Überwindung der Angst" ist für Ehrhart Neubert in seinem 440 Seiten starken Buch "Unsere Revolution" der alles entscheidende Grund für das Gelingen des Umsturzes in der DDR im Herbst 1989. Der studierte Theologe und frühere Bürgerrechtler schreibt aus einer doppelten Perspektive über das Ende der DDR. Er ist akademischer Beobachter und Protagonist der Opposition. Das ist auch zugleich Stärke und Schwäche des Buchs.

Vorschau Hörfunk | 27.03.10 | Redaktion

Radiovorschau : 27.03.10 – 02.04.10

Die musikalische Überwindung der Mauer und der wissenschaftliche Karriereknick nach 1989

David Bowies (Schall-) Grenzen überwindende Hymne "heroes just for one day", vereinigte die Musikfans östlich und westlich der Mauer am Reichstag in Berlin für ein Konzert schon 1987. Diese Vorausschau auf das Pfingstkonzert vor 23 Jahren bringt der SWR2 am Montag. Einen weniger euphorischen Rückblick sendet Bayern 2 am Mittwoch und berichtet von den Veränderungen für ostdeutsche Wissenschaftler nach 1989. Der "hoffnungsvollen Neustart" wurde bei vielen abgelöst, von einem Gefühl „abgewickelt“ zu werden und einer einseitigen Übernahme des bundesdeutschen Modells von "Forschung und Lehre". Zuvor berichten am Dienstag ehemalige Landespolitiker von der föderalen Sicht auf die Einheit.

Interview | Berlin, 28.03.09 | Redaktion

"Man hatte alle möglichen Vorstellungen"

Das vollständige Interview mit Ehrhart Neubert

Der Autor des Buchs "Unsere Revolution" über französische Polittouristen in der DDR, den Abend des 9. November und das Selbstbewusstsein der Oppositionellen...

Besprechung | Berlin, 23.03.09 | Redaktion

Damals vor der Revolution

Ein neuer Foto-Text-Band führt zurück in den DDR-Alltag der 1980er Jahre

Merkwürdig ruhig ist es auf den Bildern, die der Warnemünder Fotograf Siegfried Wittenburg in den letzten Jahren der DDR aufgenommen hat. Es sind Standbilder ohne Bewegungsunschärfe, Still-Leben aus einem Land am Ende der Geschichte.

Montagsradio | Berlin, 22.03.09 | Redaktion

Das Montagsradio - Ausgabe Nr. 1 03/2009 Vorschau

Themen: Gedenken als Geschäft, "Der Turm" und die Rolle Polens 1989

Die erste Ausgabe des Montagsradios wird sich mit dem Schwerpunktthema "Ausblick auf 2009" beschäftigen. Unter anderem sprechen wir mit dem Botschafter Polens, Marek Prawda und Peter Lange, langjähriger Politikjournalist und heutiger Chefredakteur von Deutschlandradio Kultur. Hier bereits ein erster Ausschnitt. Die gesamte Sendung folgt kommenden Montag.

Besprechung | 25.11.09 | Redaktion

Nur ein einziges Jahr

Ein Versuch, das Wunder 1989/90 wissenschaftlich zu erklären

Im November 1989, als die Mauer fiel, geschah etwas, das nicht nur die Geschichte der Deutschen, sondern auch die Weltgeschichte veränderte. Die Realität hatte die Phantasie überholt, so Klaus-Dietmar Henke in seinem Sammelband "Revolution und Vereinigung 1989/90", in dem renommierte Historiker und aktive Mitgestalter der Friedlichen Revolution ein Gesamtbild der Ereignisse der Jahre 1989/90 und seiner Folgen entwerfen.

Presseschau | 29.10.09 | Redaktion

Zweifel an ZDF-Mauerfalldoku

Der Versuch des ZDF, die Geschichte des Mauerfalls neu zu schreiben, stößt auf Kritik

An der Darstellung der ZDF-Dokumentation, die Mauer sei zuerst in der Waltersdorfer Chaussee im Süden Berlins gefallen, werden erhebliche Zweifel laut. Die Welt und die Berliner Morgenpost kritisieren die Darstellung des ZDF.

Kalenderblatt | Berlin, 06.11.09 | Redaktion

Der Druck auf die Mauer wächst

Nach einer neuen Fluchtwelle scheitert die DDR-Regierung am 6. November mit einem Reisegesetz

Der Fall der Mauer und der Untergang des SED-Regimes ist nicht allein den Massenkundgebungen in der DDR und der Forderung nach Reisefreiheit anzurechnen. Ungarn und die CSSR haben im Reform- und Revoltenjahr 1989 einen wesentlichen Anteil an der sich zuspitzenden Situation in der DDR. Über diese beiden Länder reisen bis zum Fall der Mauer in der DDR mehr als 200.000 Menschen in die Bundesrepublik aus. Tief im kommunistischen Herrschaftsgebiet zeigen sich somit bereits vor dem Fall der Mauer erste Risse im Eisernen Vorhang. Die DDR-Regierung reagiert auf die Fluchtbewegung am 6. November mit einem neuen Reisegesetz. Es stößt auf Ablehnung.

Thema | Berlin, 05.11.09 | Redaktion

Mythos und Mauerfall

Ist die Friedliche Revolution ein "Orientierungsmythos"?

Das gab es in Deutschland so noch nicht – einen historischen Prozess, in dem das Volk gewaltlos die Freiheit errungen hat. Seit dem Holocaust haben die Deutschen ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Vergangenheit. Nun steuern die Gedenkfeierlichkeiten zum Mauerfall auf einen Höhepunkt kollektiver Erinnerung zu. Das muss nicht nur schlechte Laune machen: Warum nicht alle Mythen schädlich sind.

Montagsradio | Berlin , 11.11.09 | Redaktion

Montagsradio, Ausgabe Nr. 28, "Medienmacht und Mauerfall"

Welche Rolle spielten die Medien beim Fall der Mauer?

Schon gleich nach Schabowskis Pressekonferenz liefen die Nachrichtenticker heiß: "DDR öffnet die Grenzen", meldete AP. Hans-Joachim Friedrichs erklärte am 9. November um 22:42 Uhr in den Tagesthemen: "Die Tore der Mauer stehen weit offen." Tatsächlich hob sich der Schlagbaum an der Bornholmer Straße erst gegen 23:20 Uhr. Wir fragen den Historiker Thomas Großmann, wie die Rolle der Medien zu beurteilen ist.

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Archiv der Auseinandersetzung

Ausstellung | Leipzig, Bonn, Berlin, 22.09.10 |

"Und dann war die Mauer weg"

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung präsentiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der Ausstellung „Und dann war die Mauer weg“ eine Auswahl kommentierter Fotografien des französischen Fotografen Gilles Peress.

Diskussion | Osnabrück, 15.12.09 |

Reden über Kunst

Die Geschichte der Mauer im Spiegel der Gegenwartskunst

Die Mauer, ihre Folgen und ihr Fall wurden im Spiegel der Kunst thematisiert und gemeinsam diskutiert.

Vortrag | Hannover, 07.07.10 |

Die letzten Stunden

Wie Günter Schabowski die Berliner Mauer hergab

Die denkwürdige Pressekonferenz Günter Schabowskis am Abend des 9. November 1989 ist unvergessen. Hans Henning Kaysers, Ministerialrat a.D., Referatsleiter im Bundesministerium des Innern i.R. nimmt diese Rede Satz für Satz unter die Lupe und fragt in seinem Artikel unter anderem: War das alles von der DDR-Staatsmacht geplant?

Vortrag | Osnabrück, 16.09.09 |

1989-2009

20 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR

2009 war das Jahr der Jubiläen. Im Vordergrund steht die Erinnerung an den Fall der Mauer vor 20 Jahren und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland sowie der DDR 1949.

Vortrag | Bautzen, 09.11.09 |

ISOLATION- SPERRZONE

Tanz- Musik- Sprache

„Isoliert den ‚Strafgefangenen’ in jeglicher Hinsicht, entfremdet dieses menschliche Wesen gänzlich seinem Urgrund als Homo sapiens, als zoon politikon. Das Spiel erstarrt zum Schema, wird zum Selbstzweck, Wahnsinn als Methode und System.“ * * Heinz Brandt, ehemaliger Bautzen-II-Häftling, über die Isolation

Ausstellung | Rastatt, 05.11.09 |

Wir sind das Volk!

Neue Ausstellung in der Erinnerungsstätte des Bundesarchivs

Am 4. November 2009 wurde mit einem Festakt im Rastatter Schloss der neue Teil der Dauerausstellung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte eröffnet. Im Fokus der Ausstellung steht der Mauerfall vom 9. November 1989 als Konsequenz der sich mit zunehmender Intensität steigernden Freiheitsbewegungen seit 1949. Über 300 Gäste wohnten der feierlichen Eröffnungsveranstaltung bei.

Konferenz | Aachen, 04.09.09 |

1989-90: Verstehen, was passiert ist

Die Stadt Aachen erinnerte vom 4. September 2009 bis zum 7. Februar 2010 in verschiedenen Projekten an den Fall der Mauer vor 20 Jahren.

Vortrag | Dresden, 01.12.09 |

Die Erinnerung an 1989

und die Geschichtspolitik von 2009

Sebastian Richter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der TU Dresden, beschäftigt sich in seinem Artikel "Die Erinnerung an 1989 und die Geschichtspolitik von 2009" mit dem geschichtspolitischen Antlitz der Bundesrepublik im Jahr 2009 und erörtert darin, warum das historisch mehrfach belegte Datum des 9. November aus dem Gedenkmarathon des vergangenen Jahres hervorstach.

Konferenz | Neudietendorf bei Erfurt, 06.11.09 |

Kerzen - Kirche - Kontroversen

Die Rolle der evangelischen Kirche 1989/90 in der Zeitgeschichtsschreibung

Noch eine Veranstaltung im Rahmen des Gedenkens an die friedliche Revolution 1989? Ist nicht schon alles gesagt, ausgefeiert und erforscht? Welche Veranstaltung – so ließe sich weiter fragen – kann denn ihren Anspruch halten, neue Einsichten hervorbringen? Das zweitägige Symposium, das in Zusammenarbeit von Katharina Kunter (Universität Karlsruhe), Klaus Fitschen (Universität Leipzig) und Michael Haspel (Evangelische Akademie Thüringen) durchgeführt wurde, unterschied sich von vielen Gedenkveranstaltungen zum „Geburtstag des Mauerfalls“: Anliegen war es, die Geschichtsschreibung zum Thema Kirche in der DDR und ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 in den Mittelpunkt der Diskussion zu stellen. Wo steht die Zeitgeschichtsforschung 20 Jahre danach? Was wurde erreicht und wo sind Forschungsdefizite auszumachen? Wie auf den meisten Veranstaltungen zum Thema 1989, setzte sich auch diese Tagung aus Historikerinnen und Historikern und Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zusammen. Die Besonderheit bestand jedoch darin, dass sie die Spannung nicht nur duldete, sondern eingehend thematisierte.


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