Termine

Termine | 15.06.10 18:00 | Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung: "Gewalt hinter Gittern"

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gefangenenmißhandlungen in der DDR: Prügel, Schlafentzug, Isolationshaft – physische und psychische Misshandlungen gehörten in den Gefängnissen der DDR zum Alltag. Ob Untersuchungshaft oder Strafvollzug, der Allmacht des Gefängnispersonals waren kaum Grenzen gesetzt. Nach dem Ende der DDR wurden zwar Tausende Ermittlungsverfahren eingeleitet, doch nur zwei Gefängniswärter mussten ins Gefängnis.

Die Ausstellung der Gedenkstätten Berlin-Hohenschönhausen und Bautzen dokumentiert erstmals die brutale Gewalt in DDR-Gefängnissen. Sie gibt Tätern und Opfern ein Gesicht – und zeigt das Versagen des Rechtsstaates bei der Aufarbeitung.

Ort:
Hohenschönhausen
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Termine | 16.06.10 19:30 | Diskussion

„Die SED und ihr Schild und Schwert- das MfS“

Gedenkstätte Berliner Mauer

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR stand in den vergangenen Jahren zumeist allein im Fokus, wenn es um die Mechanismen und Auswirkungen repressiver Unterdrückung ging. Vernachlässigt wurden in diesem Kontext bisher dagegen häufig Rolle und Verantwortung der SED. Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) und die Stiftung Berliner Mauer widmen sich dem Verhältnis SED-MfS mit der Vortragsveranstaltung und Podiumsdiskussion „Die SED und ihr Schild und Schwert- das MfS".


Bernauer Straße 119
13355 Berlin

Termine | 17.06.10 19:00 | Lesung und Gespräch mit dem Autor Birger Dölling

Strafvollzug zwischen Wende und Wiedervereinigung

BStU Außenstelle Chemnitz

Kriminalpolitik und Gefangenenprotest im letzten Jahr der DDR

Der Strafvollzug gehörte in der DDR zu den am stärksten reglementierten Bereichen. Kontakte nach draußen waren auf ein Mindestmaß beschränkt, fast jeder Schritt in der Anstalt wurde überwacht. Das Gefängnissystem galt baulich wie inhaltlich als ausgesprochen rückständig.

Im Oktober 1989 geriet dieses System ins Wanken. Häftlinge gründeten Gefangenenräte und erzwangen mit Arbeits- und Hungerstreiks die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Kirchenvertreter und Journalisten erhielten erstmals Zutritt. Am 6. Dezember 1989 gewährte die DDR-Regierung eine großangelegte Amnestie: Zwei Drittel der Gefängnisinsassen kamen in Freiheit. Es begann eine Zeit der grundlegenden Veränderungen.

Zahlreiche Zeitzeugengespräche, Akten aus dem DDR-Innenministerium und damaliger Pressematerialien dienen Birger Dölling als Grundlage. Er berichtet sowohl von den Gefangenen und ihrem Protest als auch von den Bediensteten, die die Welt plötzlich nicht mehr verstanden. Der Strafvollzug erweist sich dabei als Spiegel der Gesellschaft – als besonderer Schauplatz des demokratischen Umbruchs in der DDR.

Birger Dölling
Jahrgang 1976; Studium der Rechtswissenschaften in Berlin mit den Schwerpunkten Kriminologie und Strafvollzug; gegenwärtig Referendar beim Kammergericht in Berlin

Ort:
BStU Außenstelle Chemnitz
Jagdschänkenstraße 52
09117 Chemnitz
astchemnitz@bstu.bund.de
http://www.bstu.bund.de/

Termine | 24.06.10 10:00 | Konferenz

Von der Sowjetologie zur Transitologie?

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatu

"Von der Sowjetologie zur Transitologie? Die DDR-Forschung im Spannungsfeld zwischen klassischer Kommunismus- und moderner Transformationsforschung seit 1989/91 – eine Bestandsaufnahme"

Konferenz vom 24. - 26. Juni 2010

Auch zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution ist die Beschäftigung mit der DDR eher eine »isolierte deutsche Spezialforschung«. Das Hannah-Arendt-Institut will daher zu einer Bestandsaufnahme der gegenwärtigen länderspezifischen Forschung zur Geschichte der ostmitteleuropäischen Staaten seit 1945 einladen und dabei Möglichkeiten einer vernetzten osteuropäischen Forschung ausloten. Die geplante Veranstaltung soll dazu beitragen, die DDR nicht nur als ein singuläres Forschungsgebiet zu begreifen, sondern in einen größeren Forschungszusammenhang (Osteuropaforschung) zu stellen. Die Tagung steht im Zusammenhang mit zwei weiteren Konferenzen. Zum einen wird das Institut für Zeitgeschichte die DDR-Forschung im zwanzigsten Jahr der Wiedervereinigung bilanzieren und zum anderen Prof. Dr. Astrid Lorenz, HU Berlin, zu einer Bilanz der sozial- und politikwissenschaftlichen Transformationsforschung zur Entwicklung Ostdeutschlands seit 1990 einladen. Auch diese Tagungen, die gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung ausgerichtet werden, sollen Forschungsperspektiven aufzeigen.

Nähere Informationen können via E-Mail angefordert werden:
hait@mail.zih.tu-dresden.de
Ort noch nicht bekannt
01326 Dresden
hait@mail.zih.tu-dresden.de
www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 24.06.10 19:00 | Diskusssion

20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion – die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt aus diesem Anlass zu einem öffentlichen Podiumsgespräch ein. Vier Experten ziehen Bilanz. Sie haben die Umsetzung des Staatsvertrages, der im öffentlichen Bewusstsein vor allem mit der Einführung der D-Mark im Osten Deutschlands in Verbindung gebracht wird, in unterschiedlicher Funktion erlebt. Während der Veranstaltung diskutieren sie Verlauf, Ergebnisse und Perspektiven dieses fundamentalen Ereignisses des deutsch-deutschen Einigungsprozesses.

Podiumsgespräch mit:

Dr. Thilo Sarrazin
1990–1991 Leiter der Unterabteilung Treuhandanstalt (Rechts- und Fachaufsicht) im Bundesfinanzministerium, seit 2009 Vorstandsmitglied Deutsche Bundesbank.

Prof. Dr. Karl-Heinz-Paqué
Wirtschaftswissenschaftler, 2002-2006 Finanzminister Sachsen-Anhalts, seit 1996 Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft (Universität Magdeburg).

Dr. Ursula Weidenfeld
Wirtschaftsjournalistin (Der Tagesspiegel)

Rainer Thiele
Beiratsvorsitzender der Kathi Rainer Thiele GmbH, Halle/Saale. Das mittelständische Familienunternehmen wurde 1972 verstaatlicht, 1990 unter der Leitung Thieles erfolgreich reprivatisiert.

Moderation: Marie Sagenschneider (Abteilungsleitung »Aktuelle Kultur«, Deutschlandradio Kultur)

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur statt und wird als Radiomitschnitt am 30.6.2010 in der Zeit von 19.30-20.00 Uhr gesendet ("Zeitreisen" - "Zwischenbilanz voller Widersprüche - 20 Jahre Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion", in Berlin auf 89,6).

Kronenstraße 5
10117 Berlin
j.wuestenhagen@stiftung-aufarbeitung.de
www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 28.06.10 18:00 | Vortrag

Erinnerung an die DDR zwanzig Jahre danach

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Warum wissen Schülerinnen und Schüler in Deutschland so wenig über die die deutsche und europäische Nachkriegsgeschichte sowie den Unterschied von Demokratie und Diktatur in Deutschland? Wie kann man in der historisch-politischen Bildungsarbeit, an Schulen und Universitäten die Auseinandersetzung mit zeithistorischen Themen befördern? Und welche Erkenntnisse der universitären Geschichtsdidaktik lassen sich produktiv nutzen?

Um diese Fragen zu diskutieren, lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Montag, 28. Juni 2010, 18 Uhrsehr herzlich zu einem Vortrag von Professor Michele Barticelli (Universität Hannover) ein. Sein Thema lautet: "Zum Verhältnis von historischem Denken und der Erinnerung an die DDR zwanzig Jahre danach – Anmerkungen aus geschichtsdidaktischer Sicht". Veranstaltungsort ist die Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, in Berlin-Mitte.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Kronenstraße 5
10117 Berlin
www.stiftung-aufarbeitung.de

Termine | 30.06.10 19:00 | Vortrag und Diskussion

Der Einigungsvertrag.

LStU, Kooperation mit Berliner Anwaltsverein e.V.

Der Einigungsvertrag. Juristische Folgen der SED-Diktatur

Mit dem Einigungsvertrag wurde die DDR juristisch abgewickelt. Das SED-Unrecht sollte strafrechtlich verfolgt werden. Die Opfer des Systems hatten Anspruch auf Rehabilitierung und Ausgleich für Verfolgungsmaßnahmen. Rückgabe sollte vor Entschädigung gehen. 20 Jahre danach ist es an der Zeit, eine Bilanz zu ziehen: Wurden die Ziel-Vorgaben des Einigungsvertrages eingelöst? Wie leben Täter und Opfer heute?

Vortrag:
Wolfgang Wieland (MdB, Justizsenator a.D.)

Diskussion u.a. mit:
Uwe Müller (Journalist und Autor, Berlin)
Wolfgang Loukidis (Rechtsanwalt, Schwerin)
Ulrich Schellenberg (Vorsitzender Berliner Anwaltsverein)

Moderation:
Dr. Falco Werkentin (Berlin)

Veranstaltungsort: Berliner Rathaus
Rathausstraße 15
Berlin-Mitte

Termine | 01.07.10 19:00 | Podiumsdiskussion

Mauerspuren heute. Beispiele, Bedeutung, Erhalt.

Grenzläufte e.V.
Die Berliner Mauer ist nahezu vollständig aus dem Stadtbild verschwunden. Doch das Interesse an den wenigen materiellen Spuren und Resten, die heute noch die Existenz der ehemaligen Grenzanlagen bezeugen, wächst. Wie aber lassen sich so unterschiedliche Relikte wie Hinterland- und Grenzmauern, Wachtürme oder Inschriften von Grenzsoldaten lesbar machen? Welche Formen und Konzepte der Nutzung gibt es? Und welche Herausforderungen sind mit dem unaufhaltsamen Verfall dieser Zeugen der Zeitgeschichte verbunden?

Diese Fragen möchte Grenzläufte e.V. am 1. Juli im Atelierhaus am Flutgraben zur Diskussion stellen und damit den Blick auf Potentiale und Probleme des aktuellen Umgangs mit - markanten und weniger markanten - Mauerspuren an diesem und anderen - bekannten und weniger bekannten - Mauerorten lenken. Auf dem Podium stellen Dr. Axel Klausmeier, Elske Rosenfeld und Christine Brecht konkrete Projekte vor. Im Anschluss diskutieren sie mit dem Publikum über die Relevanz von Mauerspuren für die Geschichtsvermittlung sowie über praktische Möglichkeiten des Erhalts.

Es diskutieren Axel Klausmeier (Historiker, Direktor der Stiftung Berliner Mauer), Elske Rosenfeld (Autorin und Künstlerin), Christine Brecht (Historikerin)

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Ort: Atelierhaus am Flutgraben
Am Flutgraben 3
12435 Berlin
info@grenzlaeufte.de
www.grenzlaeufte.de

Termine | 06.07.10 19:00 | Lesung

Der Schein

DDR Museum Berlin e.V.


Peter Fischer, geb. 1943 in Suhl/Thüringen, arbeitete als Redakteur. Er kam nach politischer Haft in der DDR und Freikauf 1975 in den Westteil Berlins, später nach Hamburg. Im DDR Museum liest er aus seinem Roman »Der Schein«



Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
030/ 847 123 730
www.ddr-museum.de

Termine | 16.07.10 15:00 | Urlaub

GrenzGänge XVI: Fahrrad-Bildungsurlaub

Heinrich-Böll-Stiftung


20 Jahre nach der Wende und 15 Jahre GrenzGänge! Wir wollen auch dieses Jahr mit aufmerksamen Sinnen
Vergangenheit und Gegenwart betrachten und auf historischen und landschaftlich schönen Wegen Grenzen an-, ab- und überfahren. Wir freuen uns auch auf die unterschiedlichen Grenzerfahrungen in unserer Reisegruppe.
Wir kommen ins Gespräch miteinander und möchten Appetit auf Land und Leute machen!
Wir brechen im ‘ostfälischen’ Helmstedt auf, folgen u.a. den Spuren Heinrich des Löwen, der die deutsche Grenze ins Slawenland vortrieb. Der „Grenzübergang Marienborn“ ist ein makaberer musealer Rest an der ergrünenden Grenze der Ex-DDR... wir wechseln über Magdeburg und deutsche Kleinstaatengrenzen ins preußische Kernland nach Brandenburg und Potsdam... wir kreuzen die diversen Berliner Grenzanlagen und die neu entstandenen Plätze und Gebäude der neuen Hauptstadt. In Berlin erleben wir das Zusammenwachsen einer Stadt und gehen auf Spurensuche: Wie viel Mauer existiert noch - 20 Jahre nach dem Mauerfall? Ortswechsel. Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin erleben wir sanften Tourismus und erfahren mehr über die wirtschaftliche und ökologische Nutzung der Region. Unsere östlichste Grenze wird die Oder sein, an der wir den Wandel der Zeit in Wirtschaft, Ökologie und Tourismus entdecken werden.

Die Reise wird von Iris Burkhardt, 33, Mirko Seffzig, 36 und Annette Wallentin, 29 geleitet. Iris Burkhardt und Mirko Seffzig wohnen im Osten. Sie wurde in Thüringen geboren, ihn zog es vor gut 13 Jahren aus Westfalen dorthin und Annette Wallentin lebt in der gemeinsamen Hauptstadt Berlin.

V-Nummer: 2801-10

Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, anfragen bei: Hermann.Strahl@boell-nrw.de

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Magazin und Medienmonitor

Interview | Berlin, 22.03.09 | Redaktion

"1989 als Teil der Gegenwart begreifen"

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, im Gespräch

Was erwartet die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vom Gedenkjahr 2009?

Interview | Berlin, 22.03.09 | Redaktion

"1989 als Teil der Gegenwart begreifen" – Das vollständige Interview

Über Gedenktage, Politik, Erinnerungskultur und die Höhepunkte in 2009

Das "Supergedenkjahr" hat bereits begonnen. Ausstellungen, Publikationen, Kongresse und jede Menge Wahlkämpfe. Anna Kaminsky erklärt im Interview, wie man die Gegenwart von Geschichte nutzen sollte – und hofft, das eine massive politische Instrumentalisierung der Geschichte ausbleibt.

Vorschau TV | Berlin, 23.03.09 | Redaktion

TV-Vorschau: 23.03.-29.03.2009

Spielfilme, Dokumentationen und Portraits zur deutsch-deutschen Geschichte

Auch das Fernsehen nimmt sich im Jahr 2009 der Themen DDR-Geschichte, Mauerfall und Friedliche Revolution an. Spielfilme, Dokumentationen und Portraits sind Teil des Jubiläumsjahres und finden verschiedenen Zugänge zu dem Thema. Die Redaktion von FriedlicheRevolution.de stellt regelmäßig eine Auswahl an TV-Sendungen zusammen und bietet Ihnen damit einen Überblick über die Vielzahl der Angebote.

Interview | Berlin, 24.03.09 | Redaktion

Hans-Dietrich Genscher und der Balkon in Prag

Wie der ehemalige Außenminister das Jahr 1989 erlebte

Wer achtzehn Jahre Bundesaußenminister ist, lässt sich wohl nicht mehr all zu oft beeindrucken. Auf dem Balkon der bundesdeutschen Botschaft in Prag im Spätsommer 1989 war Hans-Dietrich Genscher beeindruckt und "tief bewegt".

Interview | Berlin, 23.03.09 | Redaktion

"Unsere Revolution"

Ehrhart Neubert über sein aktuelles Buch

Der Theologe und Autor Ehrhart Neubert erklärt den Titel seines Buches "Unsere Revolution".

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